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… ist im Einleitungstext „Der schwache Glaube“ alles gesagt. Die Homepage www.der-schwache-glaube.de ist auf die Blog-Seite umgezogen.
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Festwochenende in Wittenberg, Pressemitteilung und Information Deutscher Ev. Kirchentag

Das ist ein, wie ich finde, doch recht interessantes Angebot für den kleinen Geldbeutel, um auch ohne den großen Kirchentag in Berlin Kirche live erleben zu können. Man muss nur bereit sein, im Freien zu übernachten. Das Festwochenende ist am 27. und 28. Mai in Wittenberg.

Hier die Pressemitteilung von heute, den 24.2.2017:

Wir feiern mit Menschen aus aller Welt 500 Jahre Refor- mation. Eine Chance, Gesicht zu zeigen: Wir sind viele und wir feiern! Wir sprechen hinein in unsere Gesellschaft – international, bunt, vielsprachig, hoffnungsvoll. Wir bekennen unseren Glauben. Und wir zeigen: Gott ist bei uns! Er verändert uns und unsere Welt. „Von Angesicht zu Angesicht“ ist der Festgottesdienst mit biblischem Thema überschrieben.

Einmalig, sich dieser großen Gemeinschaft im Abendmahl zu vergewis- sern: Mehrere tausend Menschen werden an der Abendmahlsausteilung beteiligt sein. Hunderte sorgen dafür, dass dieses Abendmahl feierlich ist und Raum gibt, sich auf das zu besinnen, worauf unser Glaube gründet. Die Evangelische Kirche in Deutschland und der Deutsche Evangelische Kirchentag laden gemeinsam mit r2017 zum Feiern ein.

Eingebettet ist der Festgottesdienst in ein Wochenende, das am Sams- tagabend mit der „Nacht der Lichter“ beginnt. Gemeinsam erleben wir am Sonntag dann den Sonnenaufgang und stimmen uns auf den Gottes- dienst ein, während viele vom Kirchentag und den Kirchentagen auf dem Weg ankommen. Nach dem Gottesdienst und den Grußworten genießen wir gemeinsam die Gemeinschaft auf der Wiese bei einem Picknick und einem Konzert. Die Erinnerung an diesen Tag nehmen wir mit nach Hause. Sie wird bleiben und uns stärken.

Programmübersicht:

Samstag, 27. Mai 2017

ab 21:00 Uhr „Nacht der Lichter“ – Gebete und Gesänge unter freiem Himmel mit Frère Alois, Prior, und Brüder von der Communauté Taizé, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und Schwestern vom Heiligen Andreas und Jugendliche aus Ameugny/Frankreich
anschließend Übernachtung unter freiem Himmel
Sonntag, 28. Mai 2017

04.30 Uhr Sonnenaufgangsandacht
10.00 Uhr Einstimmung mit Interviews und Musik
12.00 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl – mit Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischöfin Ilse Junkermann, Bischof Dr. Markus Dröge und Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au. Musik von den Bläserchören des Kirchentages in Berlin und der Kirchentage auf dem Weg sowie Gospel aus Wildeshausen
13.30 Uhr Grußworte
14.00 Uhr Nachklang
14.30 Uhr Reformationspicknick – Unter dem Motto Seele, Leib und Sinne lädt das Reformationspicknick ein. In großer Runde schmausen und genießen wir. Essen und Trinken wird da sein, und die Gemeinden laden uns ein zu Spezialitäten. Kunst und Kultur bereichern das Fest. Spontanität und Leichtigkeit, Lebenslust und Vergnügen strahlt dieser Tag aus und verbindet uns im Zeichen der Reformation im Jahr 2017.
16.30 bis 19:00 Uhr Konzert Live 17 mit Judy Bailey, Bell Book + Candle, Konstantin Wecker und CITY

Hier das ausführliche Programmheft als PDF:

https://r2017.org/fileadmin/downloads/r2017_Booklett_Festwochenende.pdf

Martin Heidegger, zum Letzten, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Heideggers Weg in die Moderne, Eine Verortung der „Schwarzen Hefte“, Herausgegeben von Hans-Helmut Gander und Magnus Striet, Heidegger Forum Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2017, Softcover, 272 Seiten, ISBN 978-3-465-04269-3, Preis: 24,80 Euro

Diverse Tagungen zu Martin Heideggers „Schwarzen Heften“ wie die im April 2015 in Siegen und im Dezember 2014 sind inzwischen gedruckt dokumentiert. Dazu kommt nun eine Tagung der Freiburger Universität im Dezember 2015. Die Dokumentation aller Vorträge und der jeweiligen bis zu 30-minütigen Diskussionen finden sich als Podcasts auf der Homepage der Freiburger Universität (https://www.frias.uni-freiburg.de/de/mediathek/podcasts/freiburger-horizonte/heideggers-schwarze-hefte-ideoologieanfaelligkeit-der-intellektuellen-1). Der dort noch in englischer Sprache aufgenommene Vortrag von Jeff Malpas (Professor in Hobart, Australien) liegt im Buch in deutscher Übersetzung vor: „Die Wende zum Ort und die Wiedergewinnung des Menschen: Heideggers Kritik des ‚Humanismus’“ (S. 115-134). Der Vortrag von Lore Hühn „Selbstwahl und Ethik in Sein und Zeit, Zur Kierkegaard-Rezeption Heideggers“ ist im Buch nicht enthalten, weil es wohl Überschneidungen gab mit dem Vortrag von Christian Bermes (Professor, Koblenz-Landau) „Verrat am Leben? Heidegger und der Tod“ (S. 165-180). „Martin Heidegger, zum Letzten, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Predigt über Lukas 10, Maria und Martha, Christoph Fleischer, Welver 2017

 

Vorbereitung zur Predigt über Lukas 10, 38 – 42, gehalten wird diese Predigt am Sonntag vor der Passionszeit in der Möhne-Gemeinde.

 

Verlesung des Predigttextes aus der Lutherbibel 2017:

 

38 Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf.

Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.

39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria;

die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.

40 Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen.

Und sie trat hinzu und sprach:

Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen?

Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!

41 Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr:

Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.

42 Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt;

das soll nicht von ihr genommen werden.

https://gemaeldeonline.wordpress.com/1566/12/07/tintoretto-christus-bei-maria-und-martha/
Liebe Gemeinde,

 

Am Beispiel dieses Textes möchte ich heute mal auf ein grundsätzliches Problem hinweisen. Die Predigt über einen Bibeltext sollte die Bedeutung dieses Bibeltextes herausstellen. Wir rechnen damit, dass die Bibel für uns etwas beutet, etwas zu sagen hat. Doch ist die Bedeutung wirklich für jeden und jede gleich? Was heißt es für uns, dass es wichtig ist und für uns etwas bedeutet? Man könnte es ganz schlicht ausdrücken und sagen: Wir wollen erreichen, dass wir mit diesem Bibelwort heute etwas anfangen können, je nachdem, von welchem Standpunkt aus wir darauf zugreifen. „Predigt über Lukas 10, Maria und Martha, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

„Menschen stärken“ im seelischen Beistand, Christoph Fleischer, Welver 2016

Kurzreferat zu:

Kerstin Lammer, Sebastian Borck, Ingo Habenicht, Traugott Roser: Menschen stärken, Seelsorge in der evangelischen Kirche, Mit einem Geleitwort von Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015

(Wenn ich das Referat gehalten habe, werde ich am Ende eine kritische Würdigung ergänzen. Da ich dem Gespräch nicht vorgreifen wollte, bleibt es zunächst bei dieser Zusammenfassung).

Das Buch über Seelsorge ist keine Denkschrift, wurde aber mit einem Geleitwort des Ratsvorsitzenden der EKD Heinrich Bedford-Strohm herausgegeben. Das Geleitwort enthält eine kurze Inhaltsangabe. Als bedeutsam hervorgehoben wird die „Wiederentdeckung des Reichtums von Segensgesten und christlichen Ritualen, die das klassische Seelsorgegespräch um eine entscheidende Dimension erweitern“ (S. 8).

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Die einzelnen Abschnitte werden durch eine Frage inhaltlich eingeleitet. Jeder Abschnitt enthält ein Fazit, der das Gesagte knapp wiedergibt.  Am Ende des Buches ist ein Literaturverzeichnis, sowie je eine kurze Vorstellung der Autorin und der Autoren. Ich werde im Folgenden jeden der zehn Abschnitt kurz zusammenfassen. „„Menschen stärken“ im seelischen Beistand, Christoph Fleischer, Welver 2016“ weiterlesen

Wie stehe ich da vor Gott? Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Luca Baschera: Hinkehr zu Gott, „Buße“ im evangelisch-reformierten Gottesdienst, Evangelisch-katholische Studien zu Gottesdienst und Predigt, Band 4, Vandenhoeck & Ruprecht, Echter Verlag Göttingen, Würzburg 2017, Softcover, 280 Seiten, ISBN 978-3-429-04319-3 (Echter Verlag), Preis: 39,00 Euro

 

Aus dem Vorwort geht hervor, dass dieses Buch über das Element der Buße im reformierten Gottesdienst als Habilitation an der Universität Zürich entstanden ist. Vielleicht erstaunt manche Leser, dass ausgerechnet im reformierten Gottesdienst, der so wenig festlegte Formen enthält, ein Ort für Beichte und Buße sei soll. Aber wenn man wesentliche Teile des Buches gelesen hat, wird deutlich, dass gerade dieser freiere Gottesdienst auf seine Art ein Ort des Bedenkens der Frage sei soll: Wie stehe ich da vor Gott? Es wird dadurch auch deutlich, dass dieses Bedenken gerade nichts mit liturgischen Formeln zu tun hat, wenn es denn persönlicher und bewusster erlebt werden will. „Wie stehe ich da vor Gott? Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen