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… ist im Einleitungstext „Der schwache Glaube“ alles gesagt. Die Homepage www.der-schwache-glaube.de ist auf die Blog-Seite umgezogen.
Zur Internet-Präsenz gehören Twitter und Facebook. Wenn ich auf interessante Links stoße, dann twittere ich sie meistens. Auf der Seite von Facebook reagiere ich auf das, was andere schreiben oder ich poste mal ein Bild, manchmal auch ein Hinweis auf neu eingestellte Beiträge.

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 10.28.29

Hinweis: http://wirsindcharlie.de

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Keine Studiengebühren für Ausländer aus Nicht-EU Ländern, Presseerklärung ESG

Die folgende Erklärung wurde auf der Versammlung in Wittenberg beschlossen und am 16.9.2017 veröffentlicht. Angesichts der aktuellen Entwicklung in NRW soll daran erinnert werden: Keine Studiengebühren für Ausländer aus Nicht-EU Ländern

Die Evangelischen Studierendengemeinden (ESG), die an fast jedem Hochschulstandort in Deutschland vertreten sind, haben allesamt eine lange Erfahrung in der Begleitung, Beratung und Unterstützung von Student*innen aus dem globalen Süden. Diese bereichern das Gemeindeleben und befördern den weltweiten Austausch unter den Studierenden.

Dass ausgerechnet Nicht-EU Ausländer*innen, von denen rund zwei Drittel aus Entwicklungsländern kommen, zur Finanzierung des Bildungssystems in einem der reichsten Industrieländer herangezogen werden sollen, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Wir fordern:

Bildung für alle – gebührenfrei
Richtungsweisend für die Bildungspolitik in den Bundesländern sollte der Grundsatz sein, der in den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen als SDG 4 „Chancengerechte und hochwertige Bildung“ formuliert wurde. Dort heißt es: „Die Investition in die Bildung und die Stärkung des Bildungssektors sind der Schlüssel zur Entwicklung eines Landes und seiner Menschen.“ Diese Bildung sollte gebührenfrei sein. Dass Deutschland keine Studiengebühren erhebt, sehen wir als eine wichtige soziale Errungenschaft an.

Internationalisierung der Hochschulen nicht schwächen

Das Gesetz zur Einführung von Studiengebühren konterkariert die Bemühungen der Hochschulen um eine Internationalisierung. Dadurch wird sich die Internationalisierung in Zukunft auf Bilaterale Austauschprogramme mit wenigen reichen Ländern beschränken.
Alle Student*innen profitieren von der Offenheit der Universitäten und dem gemeinsamen Lernen und Forschen an den Hochschulen. Durch die internationalen Kontakte zwischen den Studierenden weiten sich der Blick auf und das Verständnis für die gesellschaftsübergreifenden Zusammenhänge der ganzen Welt. Wir brauchen auch in Zukunft eine Politik für mehr Bildungschancen, für die Internationalisierung unseres Hochschulwesens und für Weltoffenheit.

Entwicklungspolitische Ziele der Bundesrepublik Deutschland nicht durch Studiengebühren konterkarieren Studierende aus dem globalen Süden stärken die Entwicklungszusammenarbeit. Studienabsolvent*innen aus Entwicklungs- und Schwellenländern sind unsere natürlichen Brückenbauer in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie besetzen oft Schlüsselpositionen in der öffentlichen Verwaltung, in Universitäten oder auch im Privatsektor ihrer Heimatländer und können maßgeblich dazu beitragen, Entwicklungsprobleme zu lösen, Armut zu lindern und Fluchtursachen zu bekämpfen.

Link zur Erklärung: 17_09_15_ESG-VV_Statement gegen Studiengebühren

Einführung in die Psalmen nach Dietrich Bonhoeffer, kommentiert von Christoph Fleischer, Welver 2017

In den letzten Tagen war ich auf der Suche nach einem Text, den man auf einem geschichtlichen Hintergrund kommentieren kann. In diesem Zusammenhang ist mir zufällig der Text aufgefallen:

Dietrich Bonhoeffer, Das Gebetbuch der Bibel, Eine Einführung in die Psalmen, MBK-Verlag Bad Salzuflen 1940, hier: Dietrich Bonhoeffer Werke (DBW): Werke, 17 Bde. u. 2 Erg.-Bde., Bd.5, Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel (Gebundene Ausgabe)

von Gerhard L. Müller (Herausgeber), Albrecht Schönherr (Herausgeber) (DBW Bd. 5).

Bonhoeffer-Gebetbuch

Es geht mir bei dieser Kommentierung um eine einzige Fragestellung, die vielleicht dem Thema des Büchleins selbst zunächst fremd zu sein scheint. Die Frage lautet: Inwiefern geht Dietrich Bonhoeffer auf den historischen Kontext der Zeit des Erscheinens ein?

Foto: Niklas Fleischer (c) Massengrab Bergen-Belsen

Da Bonhoeffer eine Zeitlang in der für die Nationalsozialisten illegalen Vikarsausbildung der Bekennenden Kirche tätig war, müsste man zuerst danach sehen, inwiefern er auf die Bekennende Kirche eingeht. Dies eröffnet aber auch den weiteren Horizont: Was kann auch als Kommentar zum Nationalsozialismus allgemein gelesen werden? Inwiefern ist eventuell sogar der politische Widerstand Bonhoeffers im Amt Canaris eingezeichnet? Die Beantwortung dieser Fragen bleibt letztendlich auf Vermutungen angewiesen. Aber vielleicht öffnet sie die Augen dafür, dass sich hinter allgemeinen Formulierungen ganz konkrete Anspielungen auf die historische Situation verstecken könnten, zumal wenn eine ausdrückliche Äußerung dazu kaum noch möglich war. „Einführung in die Psalmen nach Dietrich Bonhoeffer, kommentiert von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Predigt zum Ewigkeitssonntag, Christoph Fleischer, Welver 2017

Die Predigt halte ich am Ewigkeitssonntag 2017 in der reformierten Kirche Soest.

Lukas 12,42 – 48

42 Der Herr aber sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht?

43 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht.

44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen,

46 dann wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen.

47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen.

48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Liebe Gemeinde,

 

Diese Predigt möchte ich mit einem kleinen Text von Fulbert Steffensky eröffnen: „Es ist nicht leicht, die Trauer gehen zu lassen“. „Predigt zum Ewigkeitssonntag, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

PampaStories 17, Premiere im Dortmunder U, Pressemeldung vom Kreis Unna 2017

Trilogie über das Aufwachsen im Kreis Unna

Kreis Unna. Bönen, Fröndenberg, Holzwickede – drei Orte mit tausend Geschichten für ein Filmprojekt: 40 Jugendliche haben gemeinsam eine Filmtrilogie über das Leben und Aufwachsen im Kreis Unna produziert. Am 15. November haben sie im Kreishaus den Trailer zum Projekt vorgestellt.

Der Trailer zum Film ist auf YouTube unter https://youtu.be/B9F9vTCBkX0 zu sehen.

Das Poster zum Filmstart am 13. Dezember im Dortmunder U. Foto: LAG Kunst & Medien NRW

Landrat Michael Makiolla begrüßte die Filmteams aus den kreiseigenen Jugendeinrichtungen Treffpunkt Go In Bönen, Treffpunkt Windmühle Fröndenberg und Treffpunkt Villa Holzwickede. Sie haben das Filmprojekt mit dem Titel „PampaStories – Eine Filmtrilogie aus dem Umland“ gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst & Medien NRW e.V. und der UZWEI kulturelle Bildung realisiert.

 

Der Trailer gibt einen Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer am 13. Dezember um 18.30 Uhr auf der Premiere im Dortmunder U zu sehen bekommen: Einen Film mit drei Geschichten über das Aufwachsen in Bönen, Fröndenberg und Holzwickede.

 

Und darum geht es: Vier klischeebehaftete Jugendliche aus Bönen zeigen einen Tag aus ihrem Leben. Inspiriert von dem humoristischen Stil der Serie „Little Britain“ werden so manche Dorf-Klischees überzeichnet, gebrochen und sogar über den Haufen geworfen.

 

In Fröndenberg findet Timo ein mysteriöses Buch, mit einem dunklen Geheimnis. Nach und nach verschwinden seine Freunde spurlos und niemand scheint sich an sie zu erinnern. Kann Timo das Rätsel lösen und seine Freunde retten?

 

In Holzwickede wird es blutig aber auch ernst: Die jungen Filmemacher setzen sich in ihrem Kurz-Thriller mit Shock-Fotos in Sozialen Netzwerken auseinander. Sie möchten damit zeigen, was passiert, wenn jemand in seiner Gier nach Klicks über Leichen geht.

 

 

 

 

 

 

Diskussionen um und mit Heidegger, Rezension, Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu:

Harald Seubert, Klaus Neugebauer (Hg.): Auslegungen, von Parmenides bis zu den Schwarzen Heften, Martin-Heidegger-Gesellschaft, Schriftenreihe, hg. von Harald Seubert und Klaus Neugebauer, Band 11, Verlag Karl Alber in der Herder Verlag GmbH, Freiburg/München 2017, ISBN: 978-3-495-48940-6, Preis: 39,00 Euro (print)

Die 16 Beiträge dieses Bandes dokumentieren die Tagung der Martin-Heidegger-Gesellschaft in Wien im Jahr 2016. Der Vorsitz dieser Gesellschaft hat inzwischen gewechselt und ist von Helmuth Vetter auf Harald Seubert übergegangen. Der alte Vorsitzende hatte die Tagung noch vorbereitet, war aber inzwischen erkrankt und ist von seinem Amt zurückgetreten.

Das Inhaltsverzeichnis ordnet die Aufsätze alphabetisch und nicht nach dem Tagungsablauf oder der Programmstruktur (Link: https://www.heidegger-gesellschaft.de/wordpress/wp-content/uploads/tagungsprogramm_2016_hermeneia_perspektiven_der_heidegger-interpretation.pdf ). „Diskussionen um und mit Heidegger, Rezension, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen