Trösten ist… Beispiele aus Schülerbeiträgen, Christoph Fleischer – Werl 2010

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–          Glauben und Vertrauen: Gott lässt keinen im Regen stehen.

–          Zuneigung von anderen Menschen zu bekommen, wenn man traurig ist.

–          Eine Schulter zum Ausheulen.

–          Es kann auch sein, dass man Wohnung und ein Dach anbietet, wenn jemand obdachlos geworden ist.

–          Oder wer einen Job verloren hat, zu ermutigen, dass er sich einen neuen sucht.

–          Jemanden trösten bedeutet nicht nur, Kraft zu verteilen, sondern auch einen Teil des Leides auf sich zu nehmen.

–          Wir sind wie eine Waage: Haben wir zu wenig Leid, können wir nicht lernen. Hat man zu viel Leid, stirbt man fast vor Angst und Schmerz.

–          Gott gibt uns in guten und in schwierigen Zeiten Kraft und Mut und ist immer für uns da.

–          Wenn ich Sorgen habe, gibt er mir den Mut wieder zu lachen. Deswegen kann ich anderen helfen. Ich kann sie trösten und ermutige, so wie es Gott bei mir auch gemacht hat.

–          Wenn ich getröstet werde, werde ich nicht nur an die traurige Zeit zurück denken, sondern auch an alles Gute, was passiert ist. Dadurch kriege ich neue Hoffnung.

–          Es ist ein Geschenk, wenn einem verziehen wird. Jedoch kann man nicht alles verzeihen und danach verzweifelt man nicht, weil Freunde einem selbst neue Kraft geben.

–          Durch andere, die mich in schlechten Zeiten trösten, bekomme ich neue Kraft. Diese soll ich einsetzen, um anderen auch neuen Mut zu geben.

–          Freunde geben einem Kraft, wenn es einem nicht gut geht. Sie hören zu und leiden mit einem. Doch am schönsten ist es, wenn man sich gegenseitig tröstet und zusammen neue Kraft schöpfen kann.

–          Auch wenn ich mit anderen Leuten mitleide, sind die Ermutigung und der Trost eine tolle Wiedergutmachung, da man so sieht, dass man nicht allein mit seinen Problemen ist.

–          Man kann nicht dem ganzen Leiden entkommen. Es passiert einfach. Doch wenn es passiert, dann zeigt es den anderen, die nicht leiden, wie gut es ihnen geht, und wenn sie trösten, dann bekommen sie Mut, die Leiden zu ertragen.

–          Menschen, die für jemand da sind, wenn man Probleme hat. Menschen, die einen aufbauen, wenn man entmutigt ist. Menschen, die andere Menschen trösten, weil sie dasselbe durchgemacht haben. Der Glaube der Menschen kräftigt sie, weiterzumachen, wenn die Zeiten hart sind. Glück finden, allein, wenn man seine Trauer teilt. Menschen werden auch getröstet, wenn sie nur einen besonderen Menschen sehen.

 

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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