Integration. Notiz von Christoph Fleischer, Werl 2011

Die folgenden Ausagen sind meine persönlichen Notizen als Ergebnisse der Diskussion über Integration mit Bilkay Öney, so wie ich sie für mich notiert habe (Ort 08.02.2011, VHS Werl).
Es sind keine wörtlichen Zitate, sondern Zusammenfassungen der Anregungen seitens der Referentin oder eines Diskussionsteilnehmers.

Armut behindert die Bildung, was gesellschaftliche Folgen hat. Bildung darf nicht vom sozialen Status abhängen.

Keiner lernt gern durch Druck. Dir Kürzung von Transferzahlungen in Integrationskursen ist nicht hilfreich.

Die Sprache ist das wichtigste Mittel zur Integration. Dazu müssen Sprachgelegenheiten gefördert werden.

Die Muttersprache ist die Basis. Sie soll gepflegt und unterrichtet werden. Für Migranten ist Deutsch die erste Fremdsprache.

Die Erziehung zur Toleranz muss immer das höchste Ziel sein.

Schülerinnen und Schüler sollen länger gemeinsam lernen. Das fördert Sprache, soziales Lernen und Toleranz gleichermaßen.

Evtl. muss das Vorschuljahr in der Kita umsonst und verpflichtend sein. Oder in der Grundschule ein Vorschuljahr eingerichtet werden. Der Ganztag ist zu fördern.

Patenschaften für Migranten in den Integrationskursen sind nötig für Lehrstellensuche usw.. Gilt das auch für Schulabgänger?

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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