Predigt über 2. Korinther 12, 1-10 mit Zitaten von Friedrich Nietzsche, Christoph Fleischer, Werl 2012

Predigt am Sonntag Sexagesimae, 2. Sonntag vor der Passionszeit

Zunächst sei hier der Predigttext in der Übersetzung aus der Bibel in gerechter Sprache abgedruckt (Quelle:Bibel in gerechter Sprache: Taschenausgabe, Hrsg. von Ulrike Bail u.a., Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011):

Es muss wohl Rühmenswertes erzählt werden, auch wenn es nichts nützt. So komme ich jetzt auf Visionen und Offenbarungen des Einen zu sprechen. Ich weiß von einem Menschen, dem Messias zu eigen, der vor 14 Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Ob es leibhaftig oder durch Verlassen des Körpers geschah, weiß ich nicht, Gott weiß es. Und ich weiß von demselben Menschen, dass er – ob leibhaftig oder ohne seinen Körper – ich weiß es nicht, Gott weiß es, ins Paradies entrückt wurde und unsagbare Worte hörte, die ein Mensch nicht aussprechen kann. Auf diesen will ich ein Loblied singen, aber nicht auf mich selbst, außer auf meine Schwachheit. Doch wenn ich mich selbst loben wollte, wäre das kein Unsinn: Ich sagte dann ja die Wahrheit. Ich verzichte aber darauf, damit niemand mir mehr zuschreibt, als an mir zu sehen oder von mir selbst zu hören ist. Und damit ich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überheblich werde, wurde mir als Dorn im Fleisch ein Leiden gegeben, ein Bote Satans, der mir Faustschläge versetzen soll, damit ich nicht überheblich bin. Dreimal habe ich den Ewigen inständig gebeten, dieser möge von mir ablassen. Und Gott ließ mich wissen: „Lass dir meine Zuneigung genug sein. Gerade in den Schwachen lebt meine volle Kraft.“ am allerliebsten will ich mich also in meiner Hinfälligkeit loben, so dass die Kraft des Messias bei mir zeltet. Deshalb sage ich Ja zu den Krankheiten, den Misshandlungen, den Notlagen, den Verfolgungen und Ängsten, da es für den Messias geschieht. Denn, wenn ich schwach bin, habe ich Kraft.

Liebe Gemeinde,

Wir haben den Predigttext gerade in der Fassung der neu herausgegebenen Bibel in gerechter Sprache gehört, womit, wie ich denke, der Text doch ganz gut verständlich gemacht wird. Was wir dann immer noch nicht verstanden haben, sind Ausdrücke und Beschreibungen, die ohnehin weiter erschlossen werden müssen. Im Grund kann ich damit jetzt gleich anfangen, um keine Zeit zu verlieren, denn ich möchte am Ende der Predigt noch einen (modernen) Bezug herstellen zu einem Philosophen des 19. Jahrhunderts, zu Friedrich Nietzsche. Es geht aber dabei um das eigene Selbstverständnis, man könnte es auch eine Lebenseinstellung nennen. Diese Lebenseinstellung, die ich hier beim Apostel Paulus entdeckt habe, kann ich auch in diesem modernen Zusammenhang erkennen. Wir erhalten dadurch einen einen etwas anderen Blick auf den Text des Paulus, der aus allgemeinen kirchlichen Begriffen nicht leicht erschlossen werden kann. Die Einstellung ist vielmehr überraschend und erstaunlich. Es ist nicht gut, diese Überraschung zu überspielen, sondern sie ist gerade bewusst wahrzunehmen. Erst dann entdecken wir, warum die Briefe des Paulus im Allgemeinen und gerade die Briefe an die Gemeinde in Korinth Weltgeschichte geschrieben haben. Die Rolle des Paulus kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Frage, worum es hier in der Begegnung mit der Gemeinde in Korinth geht, kann sogar heute in jedem Lebenslauf vorkommen und ist ein Teil jeder Bewerbung. Das heißt zwar nicht, dass sich Paulus auf eine Stelle in Korinth bewirbt, sondern nur, dass er die gleiche Autorität in dieser Gemeinde beansprucht, wie etwa ein ortsansässigen Prediger. Man könnte vermuten, dass er vielleicht die Rolle eines Bischofs innehat, da er eine ganze Reihe von Gemeinden betreut, die er zumTeil selbst mit begründet hat. Doch eine solch festgefügte Institution war die Kirche damals noch nicht, da sie sich im Grunde noch nicht aus dem Judentum herausgelöst hatte.

Die Frage, um die es Paulus im Zusammenhang mit der Gemeinde in Korinth geht, ist die Frage einer Anerkennung und insofern sind seine Worte einer Bewerbung vergleichbar. Wir folgen jetzt einfach dem Text, indem ich kurze Sätze oder Begriffe zitiere, die jetzt allerdings einer anderen Übersetzung entnommen sind, als die zuvor vorgelesene. Doch dies wird sich als nicht so problematisch erweisen (Einheitsübersetzung). „Ich muss mich ja rühmen.“ Paulus kann und will seine eigene Person nicht in den Vordergrund stellen, da es ihm nicht um eine Gefolgschaft geht, sondern allein um den Glauben an Christus. Trotzdem steht er ja in seiner Predigt der Gemeinde gegenüber und muss auch insofern als Überbringer der Botschaft und deren Interpret angesehen werden, sonst würde sein Auftrag gar nicht funktionieren. Und insofern muss er sich auch selbst rühmen, das heißt dass er sich gezwungen fühlt, die Erfahrungen und Gedanken mit seiner eigenen Lebensgeschichte in Verbindung zu bringen. Auf welche Begegnungen und Erfahrungen seines eigenen Lebens kommt es dabei an? Es geht offensichtlich darum, eigene Visionen als Beglaubigung der prophetischen Botschaft in die Waagschale zu legen. Wer prophetisch redet, kann und darf diese Worte und Gedanken nicht – allein – durch seinen eigenen Verstand oder die Bibelkenntnis beglaubigen, sondern sollte besondere Visionen vorweisen, genannt: „Erscheinungen und Offenbarungen“ Dadurch dass diese Erscheinungen Teil seines eigenen Lebens sind, kann er den Bezug zwischen Botschaft und seiner eigenen Person herstellen. Paulus war kein Augenzeuge des Lebens Jesu und kein von Jesus selbst berufener Jünger. Doch eine Art von Berufung hatte er immer schon als wichtig und für sich selbst ausschlaggebend angesehen. Interessanterweise gibt es gerade in diesem Punkt eine interessante Parallele zum Begründer des Islams Mohammed, der sich ausschließlich als visionär berufener Prophet versteht. Es ist auch heute im islamischen Dialog immer wichtig zu verstehen, dass der Koran als „Herabgesandt“ angesehen werden soll. Doch gerade auf diese Linie will sich Paulus nicht begeben. Im folgenden Text schildert er, was für ihn eine Erscheinung und eine Offenbarung ist. Erscheinung ist ein sehendes Erleben, vergleichbar eines Traums, die aber ihrerseits rätselhaft bleiben kann.

Die Offenbarung dagegen ist die Entschleierung des Rätselhaften, die Auflösung des Rätsels. Aber auch sie ist rein persönlich und subjektiv und kann nicht immer anderen Menschen vermittelt werden. Daher sagt Paulus klar, dass seiner Meinung die Darlegung von Erscheinungen und Offenbarungen nichts nützt. Dennoch schildert er im folgenden eine eigenen persönliche Erfahrung, die ihm aber gar nicht selbst zur Verfügung steht, da er sich selbst darin gar nicht wiederfindet. Er hat diese Vision so erlebt, als sei er selbst eine anderen Person, ob rein geistig oder sogar körperlich, darauf kann und will er sich ausdrücklich nicht festlegen. „… bis in den dritten Himmel entrückt“ Wir sehen, dass Paulus ganz in der damals üblichen Vorstellung die religiöse Welt ganz bildhaft vor Augen sieht. Was die dritte Himmelsebene genau ist, wen er dort gesehen und was er gehört hat, wird ganz im Gegensatz zur Offenbarung des Johannes nicht genannt. Hier sieht man also schon am inhaltlichen Element, dass er gerade das weglässt, was jetzt eigentlich interessant gewesen wäre. Es ist ja auch heute in der spiritistischen Szene nicht wichtig, ob man visionär in das Reich der Toten gelangt, sondern auch ob man deren Stimme gehört hat. Ganz im aufgeklärten Sinn, gibt Paulus grade darüber keine Auskunft. Er spricht sogar von sich selbst als von einem anderen Menschen, aber an ganz bestimmten Ausdrücken kann man sehen, dass er sich selbst meint, aber ganz anonym, ohne Namen. Er will keinen Heiligenkult und kein neues Evangelium. „Diesen Mann will ich rühmen.“ Die Vision ist im dennoch bewusst und er kann sie als solche vorweisen. Sie ist nicht sein Verdienst, was in diesem Zusammenhang der Gemeinde gegenüber wohl auch ein Vorteil ist. Er weiß, dass es diesen dritten Himmel gibt, mehr oder weniger sagt diese Erscheinung nicht. Sie enthält keine weiter Botschaft, kein Bild.

„Was mich selbst angeht … höchstens meiner Schwachheit.“ Interessanterweise verlässt er das Thema des Rühmens nicht, bringt dies aber mit Schwachheit und Krankheit in Verbindung. Das wäre, so glaube ich, den Hörern und Lesern gerade nicht eingefallen, dass sich ein Apostel seiner Schwachheit und Krankheit rühmt. Fest steht, dass die Krankheit kein Außerhalb ist, sondern zum Leben gehört. Ich lese daraus, dass Paulus seine Krankheit annehmen kann, weil sie zu ihm gehört und sie seine eigene persönliche Schwachheit ist, der er sich sogar rühmt. Welche Sinn dies haben soll, wird im Folgenden erklärt. „gegen Überheblichkeit ist der Stachel im Fleisch, ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll“. Paulus hat also mit Überheblichkeit und Selbst-Ruhm nichts am Hut, weil ihn seine Krankheit daran ja gerade hindert. Seine Krankheit hindert ihn daran, überheblich zu sein. Das liegt nicht nur daran, dass sie eine Schwächung in das Leben bringt, sondern auch an der Form der Krankheit selbst, die wie ein Faustschlag wirkt. Ich denke, dass man das so verstehen soll, wie es dieses Bild auch vorgibt. Wie von einem KO Schlag getroffen sinkt Paulus zusammen und verliert für eine Zeit das Bewusstsein. Es drängt sich der Eindruck auf, als sei hier von einer Epilepsie die Rede, die zu kurzzeitigen Aussetzern führt. Ob damit auch ein Gedächtnisverlust verbunden ist, kann hier offenbleiben.

Diese Krankheit ist aber klar als solche zu erkennen, weil Paulus doch einen eigenen Leidensdruck offenbart. Er betet zu Gott und bittet ihn darum, ihn zu heilen und davon zu befreien. Die dadurch geschenkten Visionen sind also von einer Krankheit erkauft, die Paulus herzlich gern lieber heute als morgen los wäre. Was aber nicht geschieht. Die Krankheit bleibt. Gebet ist keine Erfüllungserfahrung, sondern die Erfahrung eines Bewusstsein, mit dieser Krankheit leben zu müssen und zu wollen. Christus bzw. Gott antwortet mit einem Satz: „Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.“ Paulus rühmt sich also nicht seiner Stärke, sondern seiner Schwachheit, damit „die Kraft Christi herab kommt“. Dieses Wort ist wie ein Orakel, ein Merksatz, eine Botschaft des Himmels, die ihm aber nicht im Himmel, sondern im Leben auf der Erde gegeben ist. Nicht mit einer Himmelsreise prahlt Paulus, sondern mit seiner Schwachheit und einem Wort Jesu genau übersetzt: „denn Kraft kommt in Krankheit zur Vollendung“. wohl gemerkt, nicht die Heilung, die Veränderung. Das ist keine Theologie des Mangels, die den Mangel lobt, damit er aufgefüllt, verbessert wird. Es ist keine Einstellung, die sagt, dass wir arm sind und Gott reich, Gott stark ist und wir schwach. Sondern in der Schwachheit sind wir Gott nahe, ihm als dem gekreuzigten Christus gleich. Jesu absolute Menschheit zeigt uns Gottes Nähe in der Krankheit. Es geht nicht darum, dass er uns stärker macht, sondern darum, den Sinn im Glauben zu finden. Nicht ein Besitz, ein Wissen, sondern das Vertrauen in und auf jeden neuen Tag.

Die Nähe Gottes erfahren wir als das Gehalten-Sein in unser Schwachheit und Krankheit. Dieser Glaube setzt nicht auf Heiligkeit und gekaufte Erlösung, auf Freikauf und Opfer, sondern auf die Erfahrung von Gottes Schwachheit und Nähe im Glauben an den Gekreuzigten. Christus sagt uns nicht mehr und nicht weniger zu als seine Nähe: „Meine Gnade genügt dir.“ Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten, dass mit dem hier beschriebenen Offenbarungserlebnis des Apostel Paulus das Erlebnis gemeint ist, mit Paulus zum Apostel berufen worden ist. Vielleicht ist Paulus ja in dieser Hinsicht sogar der erste gewesen, der die Tatsache der Kreuzigung Jesu und der Auferstehung miteinander in Verbindung bringen konnte, wenn er die Kreuzigung als die Offenbarung der Schwachheit Christi verstand, gleichbedeutend mit dem Machtverzicht Gottes.

Interessanterweise ist die Einstellung von Paulus auf das eigene Leben und die eigene Person sehr verwandt mit der von Friedrich Nietzsche. Auch Friedrich Nietzsche war schwer krank. Mit 36 Jahren musste er seine Griechisch-Professur in Basel aufgeben. Er widmete sich der Schriftstellerei, soweit es die Gesundheit zuließ und lebte im Winter an verschiedenen Orten Frankreichs, Italiens und der Schweiz, sonst in Naumburg und später in Weimar. In dieser Zeit erkannte er selbst seine Freunde nicht mehr. Seine Krankheit äußerte sich in heftigen Kopfschmerzen und Erbrechen, auch einer zeitweisen Erblindung. Seine Bücher diktierte er seinem Mitarbeiter und Freund Peter Gast. Doch er sagte einmal, dass es gerade diese Schmerzphasen seien, in denen er sich besonders gut konzentrieren konnte. Nietzsche plädierte ähnlich wie Paulus dafür, sich mit der eigenen Person und ihren Schwächen zufrieden zu geben und seine Krankheiten zu akzeptieren. Nietzsche gilt zwar als Gegner des Christentums, schreibt allerdings Texte die in ihrem Inhalt gar nicht weit entfernt davon sind, was wir heute in den Texten des Paulus oder der Evangelien lesen. Ich denke, man sollte die Kritik Nietzsches nicht vorschnell auf die heutige Kirche beziehen, sondern sich auch fragen, was denn seitdem verändert worden ist. Hier nun noch einige Worte Nietzsches selbst: „Sich selbst wie ein Fatum (Schicksal) nehmen, nicht sich „anders“ wollen – das ist in solchen Zuständen (der Krankheit) die große Vernunft…“ (in Ecce Homo, Friedrich Nietzsche, Werke II, S. 256). Diese Einstellung ist beileibe kein Fatalismus, sondern eine Lebensweisheit, die darin besteht, dasjenige zu akzeptieren, was man selbst nicht zu ändern vermag. „Ich möchte nicht eine Handlung hinterdrein im Stich lassen, ich würde vorziehen, den schlimmen Ausgang, die Folgen grundsätzlich aus der Wertfrage wegzulassen. Man verliert beim schlimmen Ausgang gar zu leicht den richtigen Blick für das, was man tut: ein Gewissensbiss scheint immer eine Art ‚böser Blick‘. Etwas, das fehl schlägt, um so mehr bei sich in Ehren zu halten, weil es fehlschlug – das gehört eher schon zu meiner Moral.“ (s.o. S. 259).

Diese Einstellung bedeutet, sich seine eigenen Fehler vergeben zu können und sie durchaus als Fehlschläge in den eigenen Lebensablauf zu integrieren und nicht weg interpretieren. So wird Paulus modern verstanden. „Das gangbare Wort für diesen Selbstverteidigungsinstinkt ist Geschmack. Sein Imperativ versteht nicht nur nein zu sagen, wo das ‚Ja‘ eine ‚Selbstlosigkeit‘ sein würde, sondern auch so wenig als möglich Nein zu sagen. Sich trennen, sich abscheiden von dem, wo immer und immer wieder das Nein nötig werden würde. Die Vernunft darin ist, dass Defensiv-Ausgaben, selbst noch so kleine, eine außerordentliche und vollkommen überflüssige Verarmung bedingen. … Das Abwehren, das Nicht-Herankommen-Lassen ist eine Ausgabe – man täusche sich hierüber nicht – eine zu negativen Zwecken verschwendete Kraft.“ (s.o. S. 169). Man möge es mir entschuldigen, aber diese psychologischen Ausagen von Friedrich Nietzsche meinen im Grunde doch nichts anders als die Worte des Paulus im 2. Korintherbrief. Es ist völlig unnütz, seiner eigenen Schwachheit und Krankheit einen Widerstand entgegen zu setzen, der Kraft kostet. Diese Selbstverteidigung, wie Nietzsche es nennte, ist ein innerer Energieverbrauch. Das Orakel des Paulus lautet dementsprechend: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Nietzsche: „Meine Formel für die Größe am Menschen ist ‚amor fati‘ (Liebe zum Schicksal): dass man nichts anderes haben will, vorwärts nicht, rückwärts nicht, in alle Ewigkeit nicht. Das Notwendige nicht bloß ertragen, noch weniger verhehlen, sondern es lieben …“ (S.o. S. 273). Die Einstellung des Paulus ist genau wie die des Philosophen Friedrich Nietzsche umstritten. Kein Wunder, dass man gern versucht hat, die Worte des Paulus umzubiegen. Sie sind ja aber auch gar nicht politisch gemeint.

Vielleicht wäre die Politik die große Ausnahme, denn es muss ja auch einen Weg geben, zu dem nötigen Protest zu finden. Doch dieser dann aber auch in einem Sinn, die die Wahrheit dieser Lebensweisheit nicht überspielt. Christus, der Gekreuzigte, verweigert sich dem Trimphalismus genauso wie dem Widerstand gegen die Schwachheit. Diesen Satz sollte man sich groß an eine Wand schreiben. Es ist im Übrigen die Jahreslosung 2012: Paulus schreibt an die Korinther: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ Amen.

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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