Unterrichtskonzept: Wer ist Jesus für uns heute? Christoph Fleischer, Werl 2012

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Zuerst wird das Modell einer MindMap gezeigt Jesus/Kirche in der Mitte, dazu die Motive jeweils paarweise gegenüber: Leben, Sterben, Geben, Empfangen, Hören und Reden.

Nun bilden wir sechs Gruppen.

Jede Gruppe bekommt einen farbigen zettel mit einem Wort der Begriffe und dazu einen Text

Grün: Leben – Lukas 2, 1-20 (Geburt Jesu)
Rot: Sterben – Markus 15, 21-39 (Kreuzigung)
Orange: Geben – Lukas 22, 7-23 (Abendmahl)
Blau: Empfangen – Markus 1, 1-12 (Taufe Jesu)
Violett: Hören – Lukas 16, 19-31 (Reicher Mann-armer Lazarus)
Gelb: Reden – Matthäus 5, 1-12 (Seligpreisungen)

(Anmerkung: Die Textblätter gehören nicht zu diesem Entwurf, da sich jeder/jede die Bibelübersetzung nach persönlicher Neigung heraussuchen sollte. Ich laminiere diese Blätter, damit die Schüler mit Folienstiften (Farbe passend s. o.) darauf schreiben können. Dass kann nach der Auswertung ausgewischt werden, so dass das Konzept dann weiter verwendet werden kann).

Aufgaben:

  1. Lesen sie den Text aus der Perspektive von Jesus und schreiben sie einen Satz, der Beginn mit den Worten: Ich lebe/sterbe/gebe/empfange/höre/rede…
  2. Reichen Sie das Blatt an die Komplementärgruppe weiter (grün/rot), (gelb/violett), (blau/orange)
  3. Schreiben sie nun eine W- Fragen aus der Sicht der Kirche zu diesem Stichwort und reichen Sie das Blatt dann weiter, und schreiben je eine W-Frage bis alle Gruppen dran waren.
  4. Die Ich Worte und die W-Fragen werden vorgelesen.
  5. Zusammenfassung der sechs Stichworte an der Tafel
  6. Wir besprechen im Plenum die Frage: „Jesus – wer bist du für uns heute?“ – Und halten die Ergebnisse fest.
  7. Zuletzt: Kritische Rückbesinnung: Fehlen wichtige Aspekte? Ist die gefundene Lösung einsichtig?
  8. Fortsetzung: Die Fragen werden untereinander mit einem Abstand von einer Zeile auf einem Arbeitsblatt notiert und als Einzelarbeit ausgegeben mit dem Auftrag, einige Fragen so gut es geht zu beantworten. Dabei käme es nicht auf das Wissen und die (vermeintliche) Richtigkeit an, sondern auf die eigene Meinung.
  9. In der Stunde nun ein Mind Map zum Thema Jesus Christus erstellt. Die Arbeitsblätter werden eingesammelt und per Korrektur ausgewertet.
  10. Nun kann weitergearbeitet werden mit Texten aus der ev. oder Katholischen Kirche über Jesus Christus bzw. über die Begründung der eigenen Praxis in Jesus Christus (z. B. Konzeption der Ev. Kirche von Westfalen: ).

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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