Hochwasser und kein Ende in Sicht

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Feuerwehr aus dem Kreis baut Notdeich

Kreis Unna. (PK) Mit dem Bau eines Notdeiches stemmen sich Rettungskräfte rund um Hitzacker gegen das Elbe-Hochwasser. Mitten drin zwischen Schlamm, Wasser und 100.000 Sandsäcken sind weiterhin 37 Feuerwehrmänner aus Bergkamen, Holzwickede, Kamen, Lünen und Unna.

„Die Zahl der Blauröcke ist dieselbe, doch die Männer wurden in den letzten Tagen nach und nach komplett ausgetauscht“, erläutert Thomas Engelbert, Chef der Unnaer Feuerwehr und derzeit Leiter der Einsatzkräfte aus dem Kreis. Der fliegende Wechsel macht Sinn, denn „so lässt sich das Wissen rund um den komplizierten Deichbau einfacher weitergeben.“

Sandsäcke schleppen die Männer derzeit in Neu Darchau, Teil der Samtgemeinde Elbtalaue im Landkreis Lüchow-Dannenberg. „Die Elbe ist hier von normalerweise 100 Metern auf eine Breite von einem Kilometer angeschwollen“, gibt Engelbert eine Vorstellung vom Ausmaß der Katastrophe.

„Ob und wann das Wasser tatsächlich sinkt, entscheidet sich wahrscheinlich erst zum Ende der Woche“, deutet der Feuerwehrmann an, dass die Hilfe aus dem Kreis Unna wohl noch über das Wochenende andauern wird. Begonnen hatte der Einsatz nach einem Hilferuf des Landes Niedersachsen am 6. Juni.

Bildzeile: Land unter an der Elbe.

Fotos: Kreis Unna

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Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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