Zweiter Beitrag zum Tag des Buches am 23.04.2014

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Erinnerungsveranstaltung zur Bücherverbrennung
Der Kunst- und Vortragsring erinnert an die geistige Barbarei von 1933
Lippstadt. Es ist kaum zu ermessen, welchen Verlust das Geistesleben eines Volkes erleidet, wenn sich die Machthaber der unbeliebten und als gefährlich erachteten Literatur zu entledigen versuchen. Das geschah bei der Bücherverbrennung 1933, und nicht nur in Berlin. An dieses Geschehen geistiger Barbarei muss immer wieder erinnert werden als Warnung in einer Gegenwart, die dagegen nicht geschützt ist, wenn auch heute die geistigen Scheiterhaufen anders aussehen.

Seit einigen Jahren bemüht sich der Kunst- und Vortragsring Lippstadt um Veranstaltungen zur Erinnerung an die Bücherverbrennung. Diesmal hat Alfred Kornemann einige der verfemten Autorinnen und Autoren ausgewählt, wird sie kurz vorstellen und dann ihre Stimmen vom Tonträger erklingen lassen.
Termin: Samstag, 10. Mai 2014, 17 Uhr
Ort: Stadtarchiv Lippstadt, Soeststr. 8, Eintritt frei

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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