Das alte Postamt in Iserlohn prägte das Stadtbild, eine Pressemeldung mit Bild

Vortrag über Architekt Otto Leppin: Götz Bettge referiert im Stadtarchiv Iserlohn

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Am kommenden Dienstag, 29. April, setzen Stadtarchiv und VHS Iserlohn ihre gemeinsame stadtgeschichtliche Vortragsreihe fort. Der frühere Stadtarchivar Götz Bettge widmet sich in seinem Vortrag Otto Leppin, einem Iserlohner Architekten zwischen Historismus und Jugendstil.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der „Alten Post“, Theodor-Heuss-Ring 5. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.
Otto Leppin lebte und arbeitete von 1882 bis 1916 in Iserlohn. Als bauleitender Architekt begleitete er 1882 den Bau des Postgebäudes (heute „Alte Post“). Nach Fertigstellung des Gebäudes machte er sich in Iserlohn selbstständig und eröffnete ein eigenes Büro. Er war ein Glücksfall für Iserlohn. Die von ihm entworfenen Gebäude prägen – trotz einiger Verluste – bis heute das Stadtbild. Er stellte sich, ohne übermäßige Fassadendekorationen zu verwenden, stilsicher den vielfältigen Bauaufgaben der sich entwickelnden Gewerbe- und Industriestadt.
Der Vortrag führt zugleich in den am Freitag, 9. Mai, stattfindenden Rundgang zu Bauten von Otto Leppin ein. An diesem Termin wird Götz Bettge verschiedene Bauten des Architekten im Bereich der unteren Baarstraße vorstellen. Für die Führung ist eine Anmeldung bei der VHS Iserlohn erforderlich.

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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