Predigt über Römer 10, 9-18, Christoph Fleischer, Welver 2016

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Römer 10, 9-18 – diese Predigt halte ich in der reformierten Kirche Soest am 18.09.2016, dem 17. Sonntag nach Trinitatis, natürlich wie immer frei.

Textlesung aus Gute Nachricht Bibel:

Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: „Jesus ist der Herr“, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet. Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt; und wer mit dem Mund bekennt, wird im letzten Gericht gerettet. So steht es ja in den Heiligen Schriften: „Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen.“ Das gilt ohne Unterschied für Juden und Nichtjuden. Sie alle haben ein und denselben Herrn: Jesus Christus. Aus seinem Reichtum schenkt er allen, die sich zu ihm als ihrem Herrn bekennen, ewiges Leben. Es heißt ja auch: „Alle, die sich zum Herrn bekennen und seinen Namen anrufen, werden gerettet.“

Sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft gehört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören, wenn sie ihnen verkündet worden ist. Und sie kann ihnen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Botschaft ausgesandt worden sind. Aber genau das ist geschehen! Es ist eingetroffen, was vorausgesagt war: „Welche Freude ist es, wenn die Boten kommen und die Gute Nachricht bringen!“ Doch nicht alle sind dem Ruf der Guten Nachricht gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: „Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?“ Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gründet in dem Auftrag, den Christus gegeben hat. Haben sie vielleicht die Botschaft nicht gehört? Aber natürlich haben sie die Botschaft gehört; in den Heiligen Schriften heißt es ja: „Ihr Ruf ging über die ganze Erde, bis hin zu ihren äußersten Grenzen war er zu hören.“

Bild: Niklas Fleischer (c)
Bild: Niklas Fleischer (c)

Liebe Gemeinde,

Das Thema dieses Predigttextes ist sicherlich der Glaube. Aber es geht auch um die Frage der Freiheit, die es uns unmöglich macht, Unterschiede zu machen. Ich möchte diesen Text heute einmal mit Zitaten von Karl Barth bearbeiten, dem dieses Thema sehr wichtig war.

Der Theologe Karl Barth (1886-1968) stammte aus Bern in der Schweiz, wo sein Vater Professor war. Nach seinem Studium, das ihn auch nach Deutschland führte, wurde er Pfarrer der Arbeitergemeinde Safenwil bei Basel, trat 1915 der Sozialdemokratischen Partei bei und vertrat einen religiösen Sozialismus. Doch schon bald trat die Theologie in den Vordergrund, da er meinte, eine falsche theologische Grundhaltung habe die deutsche Kirche in die Katastrophe des 1. Weltkriegs geführt.

(Anmerkung: 1918 veröffentlichte er sein Buch, den theologischen Kommentar des Römerbriefs. Damit begann eine akademische Laufbahn ohne Doktorarbeit. Seine Stationen waren Göttingen, Münster und Bonn, bis er 1933 nach Basel ging um einer Amtsenthebung durch die Nazis zuvorzukommen. Er war trotzdem eine der wichtigsten Unterstützer der Bekennenden Kirche in Deutschland und war Mitautor der Barmer Theologischen Erklärung 1934, die eigentlich in Frankfurt entstanden ist.)

Der heutige Predigttext ist ein Teil des Römerbriefs. Daher möchte ich mich heute der Interpretation Karl Barths aus seinem Buch „Der Römerbrief“ zuwenden (Zitate mit Seitenzahlen aus: Karl Barth: Der Römerbrief, Theologischer Verlag Zürich, Abdruck der 2. Auflage von 1922, erschienen als Reprint 1978).

Zu V. 9-11: Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: „Jesus ist der Herr“, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet. Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt; und wer mit dem Mund bekennt, wird im letzten Gericht gerettet. So steht es ja in den Heiligen Schriften: „Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen.“

Dass Jesus im Grundbekenntnis von Paulus hier „der Herr“ genannt wird hat mit der Gottesbezeichnung des Alten Testaments nichts zu tun. Es meint das griechische Wort Kyrios, der Herr. Auch der römische Kaiser sollte so angeredet werden. Das Wort „der Herr“ wird von Karl Barth folgerichtig inhaltlich verstanden. Er betont „den unbedingten imperatorischen Anspruch“, was wohl eher Macht bezeichnet als Herrschaft. Dazu kommt „‚die Auferstehung’“ als „die schlechthinnige Fremdheit“, aber auch Jesus selbst in seiner „historischen Einmaligkeit, Zufälligkeit und Zeitlichkeit (8,4)“. Und als drittes der Glaube, mit dem Barth ganz im Sinne Luthers die Gabe der „Gerechtigkeit Gottes“ verbindet. (alle Zitate aus S. 365).

(Anmerkung: Gerade aus dieser etwas umständlichen Umschreibung wird deutlich, dass Barth auch von philosophischen Begriffen geprägt ist. Sein Bruder Heinrich war inzwischen Philosophieprofessor in Basel geworden. Ich denke aber auch, dass die Popularität von Friedrich Nietzsche (verstorben 1900) dazu beigetragen hat, dass man zu dieser Zeit gern auch mit philosophischen Begriffen gepredigt hat. Vom dänischen Philosophen Kierkegaard stammt hingegen der Begriff Existenz, den Barth hier noch recht häufig verwendet.)

Er bezeichnet Glaube als „die Existentialität dieses Moments (der Ansprache durch Christus, d. Verf.)  im Gegensatz zu aller bloßen Idealität.“ (S. 365/366). Auch in der Kirche sollte eine den Menschen zugewandte, lebensorientierte Verkündigung gelten. Ich verstehe das im Sinn der Worte des Paulus so, dass die Tatsache des Lebens, Wirkens, des Todes und der Auferstehung Jesu eine historische Existenz in den Blick rückt, die dann folgerichtig im Glauben einen lebenspraktischen Bezug hat. Jesus bzw. Christus tritt in den Vordergrund, Gott selbst bleibt eher im Hintergrund. Jesus ist die Offenbarung. Seine „Auferstehung“ bezeugt die Treue Gottes. Nur der Glaube ist in der Lage, aus diesen Bekenntnissätzen ein praktisches Christentum entstehen zu lassen, das sich aber keinesfalls auf das kirchliche Leben beschränkt, sondern in den Alltag hineinreicht. Der Glaube fußt auf nicht beweisbaren Sätzen, die jedoch die Alltagswirklichkeit des Lebens absolut und ganzheitlich im Blick haben. Dort geschieht es, mit dem Herzen zu glauben und mit dem Mund zu bekennen. Die Aktualität der Botschaft und ihrer Auswirkungen ist immer mit gemeint. Dann bekommen die zunächst etwas spröde und theoretische klingende Worte eine erhebliche Brisanz. Das gilt besonders für den nächsten Abschnitt:

Zu V. 12-15: Das gilt ohne Unterschied für Juden und Nichtjuden. Sie alle haben ein und denselben Herrn: Jesus Christus. Aus seinem Reichtum schenkt er allen, die sich zu ihm als ihrem Herrn bekennen, ewiges Leben. Es heißt ja auch: „Alle, die sich zum Herrn bekennen und seinen Namen anrufen, werden gerettet.“

Sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft gehört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören, wenn sie ihnen verkündet worden ist. Und sie kann ihnen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Botschaft ausgesandt worden sind. Aber genau das ist geschehen! Es ist eingetroffen, was vorausgesagt war: „Welche Freude ist es, wenn die Boten kommen und die Gute Nachricht bringen!“

Diese Zusage, dass die biblische Botschaft ohne Unterschied für Juden und Nichtjuden gilt, ist die Provokation des Paulus. Man liest hier leichtfertig eine Unterscheidung von Judenchristen und Heidenchristen hinein, genannt werden aber Juden und Heiden. Damit ist in der Summe die ganze Menschheit angesprochen. Karl Barth nimmt diesen weltweiten Horizont bewusst auf und bezeichnet die Auferstehung als Ziel aller Gesetze und Religionen. Diese menschliche Sehnsucht ist kein Anknüpfungspunkt der göttlichen Gnade, er ist das menschliche „Fragen nach dem höchst verborgenen Sinn dieses Lebens“ (S. 367). Die Suche nach dem Sinn des Lebens allein macht noch kein Christsein aus. Sie wäre nach Barth die vergebliche Sehnsucht aller Religionen. Die Suche selbst ist aber ein Symptom für die „Not unseres Daseins“ und sie zeigt, „daß der Reichtum göttlicher Errettung und Genesung die verborgene Wurzel dieser Not und dieses Seufzens ist.“ (S. 367). Noch einmal in anderen Worten: „Es sind Menschen, die warten in Unterwerfung unter die Gerechtigkeit Gottes auf das ewige Leben (10,5), auf die ewige Errettung (10, 9.12). Sind sie in der Kirche, sind sie außer der Kirche, … sind sie eine eigene neue Kirche?“ (S.  368). Alle Menschen sind vor Gott im Blick. Es hat nichts zu sagen, ob sie selbst sich für gläubig oder nicht halten. Hier greift Karl Barth tatsächlich einen Moment der Unsicherheit der Situation des Paulus zwischen dem Noch des Judentums und dem Werden des Christentums auf und projiziert es in die Gegenwart hinein. Damit ist die Kirche ganz allgemein nicht von einem Merkmal der Zugehörigkeit abhängig, auch nicht in Bezug auf die Taufe.

(Anmerkung: Durch die Arbeit Karl Barths zieht sich entsprechend eine Skepsis gegenüber der Kindertaufe, wenn sie als ein solches Zeichen verstanden wird.)

Die Taufe ist kein Passdokument für das Reich Gottes, sondern eine Zusage Gottes, auf die hin noch das persönliche Ja erfolgen muss, und zwar nicht nur einmal, sondern jeden Tag neu. Wichtig ist bei allem Reden, Hören und Glauben auch danach zu leben. Barth greift hier die Ablehnung der Beschneidung durch Paulus auf und stellt sie hinein in den Vollzug des Glaubens. Er meint, es genüge für sie dafür, „sich ihrer Schwäche vor Gott bewußt zu werden.“ (S. 369)

Zu V. 16 – 17: Doch nicht alle sind dem Ruf der Guten Nachricht gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: „Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?“ Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gründet in dem Auftrag, den Christus gegeben hat.

Die zuvor genannte eigene „Schwäche vor Gott“ ist kein persönliches Defizit. Die Rettung von Gott und vor Gott wird jedem und jeder ohne Unterschied zuteil. Barth betont nicht wie Paulus den Universalismus der Sünde, sondern, was überraschend ist, den Universalismus der Gnade: „Sagen wir: ‚Jeder’ der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.’ (10,13), so handelt es sich bei diesem ‚Jeder’ um den Universalismus der Gnade, um die Voraussetzung der OffenbarungDieser Universalismus und diese Voraussetzung bedeutet –… – die Destruktion (nicht die Konstituierung) aller menschlichen Religionen, die Proklamierung völliger Voraussetzungslosigkeit im entscheidenden Punkte.“ (S. 370). Das biblische Wort Sünde hat nichts Moralisches, sondern meint die Unfähigkeit zur Selbsterlösung auch im Sinn Luthers.

Die Annahme durch Gott ist voraussetzungslos. Die Voraussetzungslosigkeit ist begründet in der absoluten Freiheit Gottes, der gegenüber jeder religiöse Anspruch wie ein Versuch der Selbsterlösung wirkt. Kirche ist, zumindest in diesem Stadium, ein immer irgendwie notwendiger, aber zugleich auch vergeblicher Versuch, den Menschen das Heil Gottes zu vermitteln. Da viele Menschen dies aber wünschen, bewirkt m. E. die Barthsche Theologie eine Entfremdung vieler Menschen von der Kirche. Barth geht es aber in diesem Zusammenhang nicht um die Leugnung oder Ablehnung einer Erwartung (s.o.), sondern um die Ablehnung einer kirchlichen Rede im Schielen auf bestimmte Zielgruppen.

Verkündigung ist laut Barth nur möglich, wo der Unterschied zwischen Gott und Mensch grundlegend bleibt. Aus diesem Unterschied folgt Respekt vor Gott: „Wo immer, wo Kirche ist, kommt es denn zur Buße in Furcht und Zittern, zum Respekt vor Gott, zum Distanzschaffen und –wahren, zum Angriff auf den (religiösen!) Menschen, zu jener Lockerung des Gefüges menschlichen Wesens, zu jenem ‚Wandeln’, das nicht Halt macht, wenn wieder einmal eine Ecke glücklich erreicht ist, zu jenem dauernden, weil grundsätzlichen, zu jenem unbestechlichen Aushalten und Durchhalten in der Verlegenheit, die Gott uns bereitet?“ (S. 371)

Ich notiere: Die Universalität der Gnade wird kombiniert mit absoluter Voraussetzungslosigkeit. Jeder wird sich seiner Schwäche vor Gott bewusst. Zunächst meint Barth damit eine Kritik an der Kirche als Volkskirche, die auf menschliche Voraussetzungen schielt, wie Barth es nennt:

„Wo kommt es nicht vielmehr – einige Symptome der Krankheit der Kirche müssen hier genannt werden – zum beständigen Ausweichen vor dem geforderten Bruch, Sprung und Opfer, – zum beständigen Seitwärtsschielen auf die/ Fürsten und auf das Volk, auf die Gebildeten und auf die Proletarier, auf die Jugend und auf die Bürger, auf die Zeitgenossen und Zuschauer (was sie wohl dazu sagen?“ (S. 371/372)

Hat er das „und“ im Auge, dann stört ihn, dass man der Klientel positive Signale gibt und sich letztlich zeigt, dass man es nicht allen recht machen kann, und letztlich geht es um die Klientelorientierung überhaupt die heute mit statistischen Befragungen zur Grundsäule kirchlicher Politik gehört.

(Anmerkung: Eine exklusive Kirche des Volkes, eine diakonische Kirche gäbe es dann genauso wenig wie eine Kirche der Amtsträger, des Kirchensteuerzahlers oder auch der Armen, da dies allesamt Symptome der Selbsterlösung wären. Er nennt als dies die Kirche „Esaus, die Kirche des Unglaubens, die Kirche des Nicht-Hörens.“ (S. 372))

Die Kirche muss demnach mit der Unklarheit leben, dass der lebendige, der offenbare Gott immer zugleich der unverfügbare Gott ist und bleibt. Wie also kommt es zur Offenbarung? Kann sie überhaupt in Schrift und Bekenntnis fortgeschrieben werden? Wenn wie am Anfang gesagt, Offenbarung mit Existenz zusammenfällt, dann ist das Hören Christi immer wieder ein Ereignis. Offenbarung ereignet sich im Hören. Und, so heißt es: wir haben es ja immer schon gehört.

Zu Vers 18: Haben sie vielleicht die Botschaft nicht gehört? Aber natürlich haben sie die Botschaft gehört; in den Heiligen Schriften heißt es ja: „Ihr Ruf ging über die ganze Erde, bis hin zu ihren äußersten Grenzen war er zu hören.“

Wie kann denn gepredigt werden, dass man es wirklich hören kann? Ob sich in der Anrede jede und jedes einzelnen Predigers oder einer Predigerin Gott selbst zu Wort meldet, wird nun mit einem Gedanken der Mystik ganz einfach ausgesprochen: Jeder und jede darf von sich sagen, das Evangelium gehört zu haben. Hören ist Voraussetzung, keine Bedingung. Der Satz wird nicht als Anspruch, sondern als Zuspruch ausgelegt: „Als ob man das noch nicht gehört haben könnte! Als ob das ‚Wort des Christus’ ein Etwas, eine Neuigkeit wäre, die man ‚gehört’ oder auch ‚nichtgehört’ haben kann, ein Charisma, der in irgendeinem Winkel, der in einer anderen Straße Wohnenden! Als ob irgendjemand sagen könnte, daß ihm das ‚neu’ sei. Als ob es etwas Bekannteres gäbe als den unbekannten Gott, und als ob wir etwas besser wüssten, wenn heute ein Engel vom Himmel käme, auf den Tisch schlüge und uns mit seiner Donnerstimme dasselbe sagte! Nein, wir haben es gehört.“ (S. 373)

Karl Barth geht hier über Paulus hinaus. Aber er hat recht, denn Paulus kann kein kirchliches Hören gemeint haben. Er meint das innere Hören, das, was das Wort gottes bei uns auslöst, wenn wir es lesen oder hören. Damit wird auch die predigt keine persönliche Bedingung des Glaubens, keine Verpflichtung, sondern die Aufgabe der Kirche allgemein.  Gott braucht für seine Zukunft keine gläubigen Menschen, sondern er schafft durch seine Botschaft den Glauben in jedem oder jeder, die sich der Botschaft aussetzen und sie gehört haben. Gottes Gnade ist universell, spricht jeden Menschen an und zeigt die Schwäche und den Missbrauch der Macht aller religiösen Institutionen auf. Glaube kommt immer aus dem Hören und wird gelebt, wo auch immer. Die Freiheit Gottes wird zur Freiheit der Glaubenden.

Amen.

 

 

 

 

 

 

Autor: christoph.fleischer

Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, tätig in der Gemeindearbeit, Studierendenseelsorge und Altenheimseelsorge, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.

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