Die Wurzeln des Rassismus oder ein falscher Humor, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2021,

Zu:

Jonas Jonasson: Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte, aus dem Schwedischen von Astrid Arz, C.Bertelsmann, München 2020, gebunden, 399 Seiten, ISBN 978-3-570-10410-1 (print), Preis: 22,00 Euro

Link: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Massai-der-in-Schweden-noch-eine-Rechnung-offen-hatte/Jonas-Jonasson/C-Bertelsmann/e566034.rhd

 

Ich möchte es kurz machen und feststellen, dass ich von diesem Buch enttäuscht bin. Die erste und bislang einzige Stelle, an der ich schallend gelacht habe, war ungefähr auf Seite 120. Das kenne ich von Jonas Jonasson anders.

Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich das Klischee vom Wilden/Afrikaner, der etwa bei einer Reise mit der westlichen Zivilisation in Kontakt kommt, und sich dabei etwas schräg verhält, einfach nicht mehr witzig finde. Literarisch ist es überdies abgegriffen.

Die Reise des Massai Ole Mbatian (was für ein Vorname!) nach Schweden ist voller Skurrilitäten, die immer auf dem gleichen Muster beruhen: Der Massai weiß nicht, wo Schweden ist, er weiß nicht, was ein Pass ist und wozu man ein Visum braucht, er weiß nicht, wozu man Bargeld benötigt (er selbst rechnet in Kühen oder Ziegen) und er weiß erst recht nicht, wie man sich beim Betreten einer Rolltreppe verhält. Er ist Medizinmann in einem afrikanischen Dorf unweit einer Savanne, in der es auch Löwen gibt.

Der Erzählfaden des Buches, der in Schweden spielt, ist schon plausibler, aber auch eher verrückt als witzig. Dein einzige Motiv, das mir gefällt, ist die Geschichte von Irma Stern, einer inzwischen völlig unbekannten Malerin, die in Südafrika als Kind jüdischer Einwanderer gelebt und gearbeitet hat. Zu Irma Stern hat Jonas Jonasson auch ein Sachbuch veröffentlicht, wozu eine Anzeige auf der letzten Buchseite abgedruckt ist.

Da die Geschichte einiger Bilder von Irma Stern in diesem fiktiven „humorvollen“ Roman auftaucht, ist ihr vermutlich damit gar nicht recht gedient.

Ich habe nichts dagegen, dass Jonas Jonasson mit Elementen der Globalisierung spielt und einzelne Erzählfiguren in Gestalt von Situationskomik konfrontiert. Aber die Elemente des Rassismus spielerisch zu reproduzieren, geht so nicht.

Vom „Bilderbuch Gottes“, Rezension von Konrad Schrieder, Hamm 2020

Zu: Kurt Erlemann: Gleichnisse. Theorie – Auslegung – Didaktik, in: UTB 5494, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2020, ISBN 978-3-8252-5494-0, 362 S, € 29,90.

Link: https://www.utb-shop.de/catalog/product/view/id/11204/category/5145/

Was ist eine Gnome, eine Metonymie oder eine Synekdoche? Im Alltag des Pfarrberufs mögen diese und ähnliche Begriffe wohl kaum eine Rolle spielen. Wenn es aber um Gleichnisse geht, dann können sie zum Verständnis einiges beitragen.

Kurt Erlemann, Professor für Neues Testament und Alte Kirche an der Bergischen Universität Wuppertal, hat mit seiner Neuveröffentlichung ein umfassendes und wegweisendes Kompendium in der bekannten UTB-Reihe vorgelegt.

Dabei leitet er nicht nur an, die verschiedenen Begriffe und ihre Bedeutungen im Blick auf die neutestamentlichen Gleichnisse anzuwenden und zu verstehen, sondern zeichnet auch die Entwicklung der Gleichnisforschung nach. Ging Adolf Jülicher noch von religionsgeschichtlich geprägten und festgefügten literarischen Mustern aus, so ist man heute der Ansicht, dass der Übergang von der mündlichen Tradition zur Verschriftlichung wesentlich dynamischer erfolgt ist und von der ursprünglichen Jesus-Tradition mehr bewahrt hat, als eine schematische Stilisierung vermuten ließe. Dabei ist der Alltagsbezug ein wesentlicher Gesichtspunkt, der erst den Bezug zur Gottesherrschaft zulässt. Das darin vermittelte Gottesbild legt Gott nicht einseitig fest, sondern hilft ihn und sein Handeln in unterschiedlichen Alltagsbezügen zu verstehen. Gerade diese Offenheit ermöglicht immer neu zeitbezogene Deutungen und unterscheidet sie von Allegorien, die diese Deutungen immer schon mitbringen.

Methodisch hilft die Anwendung der Textlinguistik, der Traditionsgeschichte, des redaktionsgeschichtlichen Vergleichs und der Redaktionskritik, die Texte zu decodieren (S. 136). Anhand von zwölf Musterexegesen erschließt Erlemann auf diese Weise jeweils den theologischen, den christologischen, den pneumatologischen, den kosmologischen, den anthropologischen, den ekklesiologischen, den ethischen, den soteriologischen und den eschatologischen Aspekt von Texten aus den Evangelien und den Korintherbriefen. Mit diesem Raster lassen sich leicht weitere Texte erschließen.

In einem weiteren Teil beschreibt Vf. die Bedingungen, unter denen sich Gleichnisse unter didaktischen Gesichtspunkten erschließen lassen. Anhand einer Auswahl von sieben Musterbeispielen bereits behandelter Gleichnisse entwickelt er eine Reihe 45-minütiger Unterrichtsverläufe für unterschiedliche Schulstufen. Die behandelten Themen sind auf die Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler bezogen. Die Lernzieldimensionen werden jeweils kognitiv, expressiv-emotiv und praktisch ausformuliert. Wenn auch nicht alle der Gleichnisse in den Lehrplänen aufgeführt sind, so erscheint die Auswahl aus inhaltlichen Gründen sinnvoll.

Ein Textstellenverzeichnis sowie eine nach Kategorien und Themen geordnete Übersicht eröffnen die Möglichkeit, die gewonnenen Einsichten auf die eigene Weiterarbeit in der Praxis anzuwenden. Ein Glossar und ein Schlagwortregister ermöglichen auch dem theologisch weniger gebildeten Leser einen schnellen Zugang zu den behandelten Inhalten. Das umfangreiche Literaturverzeichnis bietet schließlich einen repräsentativen Querschnitt durch die Gleichnisforschung seit 1903, wobei der Schwerpunkt auf dem aktuellen Stand liegt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mit diesem Buch ein vielseitiges und disziplinenübergreifendes Instrumentarium vorliegt, das sowohl über den aktuellen Stand der Interpretation von Gleichnissen informiert als auch zum selbständigen Umgang mit deren Auslegung anleitet. Es ist gleichermaßen ein Lehr- und Praxisbuch, das zum Lesen, Blättern und Nachschlagen einlädt und Zugänge zum Thema von verschiedenen Seiten aus ermöglicht. Das, was Helmut Thielecke einst als das „Bilderbuch Gottes“ bezeichnete, ist seit den Zeiten der Urkirche fernab von jeder abstrakten Dogmatik lebendige Verkündigung, die bis heute ihre Relevanz im Leben der Hörer entfaltet. Dem trägt das Gleichnisbuch von Kurt Erlemann in umfassender Weise Rechnung.

Das diakonische Handeln der Kirchen, Rezension von Konrad Schrieder, Hamm 2020

Quenstedt, Jan: Diakonie zwischen Vereinslokal und Herrenmahl. Das Konzept diakonischen Handelns im Licht antiker Vereinigungen und früher christlicher Gemeinden, in: Neutestamentliche Entwürfe zur Theologie, hg. v. Eve-Marie Becker, Jens Herzer, Angela Standhartinger und Florian Wilk, Band 31, Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG, Tübingen 2020, 612 S., ISBN 978-3-7720-8710-3, € 108,00.

 

Das diakonische Handeln der Kirchen ist einer der Faktoren, der einen großen Teil ihrer Akzeptanz in breiten Schichten der Bevölkerung ausmacht. Gleichzeitig ist es eine wesentliche Lebensäußerung ihres Auftrags und ihres Selbstverständnisses.

Jan Quenstedt bewegt sich auf dem Hintergrund seiner diakoniewissenschaftlichen Tätigkeit sowohl auf dem Gebiet der Praktischen Theologie als auch auf dem der neutestamentlichen Exegese. In seiner umfangreichen Dissertation stellt er einen Vergleich an zwischen den heutigen Gegebenheiten und den biblischen Grundlagen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Dabei legt Vf. einen besonderen Akzent darauf, in wieweit möglicherweise das antike Vereinswesen den diakonischen Gedanken und Organisation beeinflusst hat. Aufgrund von Inschriften aus dem lateinisch- und griechischsprachigen Bereich arbeitet er Inhalte und Soziologie fürsorgliches Handeln anhand von Vereinsstatuten und Lobreden auf Wohltäter heraus.

Die Organisationen hatten es sich zum Ziel gesetzt, die gegenseitige Fürsorge im Alltag und darüber hinaus zu gewährleisten. Die Begräbnisfürsorge spielt dabei eine besondere Rolle. Fragen der Finanzierung und eventueller Streitigkeiten wurden durch die erhalten gebliebenen Dokumente minutiös geregelt. Gemeinsame Mahlzeiten förderten die Gemeinschaft. Bemerkenswert ist aber auch die Erkenntnis, dass die Vereine für eine Mitgliedschaft grundsätzlich jedem Menschen offenstanden.

Schon durch personale Überschneidungen lassen sich daher Berührungspunkte zu den jungen christlichen Gemeinden vermuten. Ausgehend von dem Auftrag zur Fürsorge und der Schlichtung von Rangstreitigkeiten in den Evangelien untersucht Vf. anhand ausgewählter Texte bei Paulus und in den Pastoralbriefen die dort behandelten Fragen der Fürsorge füreinander, des Besitzes und den Umgang mit Streitigkeiten sowie der damit verbundenen Hierarchien und Ämter.

Dabei zeigt sich in der Apg. und bei Paulus, dass die Feier des Herrenmahls und die Gütergemeinschaft die getauften Christen zu verantwortlichem Handeln verpflichten. Auch die von Paulus erbetene Kollekte bezieht sich darauf. Ein Sonderfall der Fürsorge ist der Kasus der Bestattung. Im Unterschied zu antiken paganen Vereinigungen ist diese nicht an die Entrichtung von Beiträgen gebunden. Gleichwohl leitet sie sich von der Tatsache ab, dass der Leichnam Jesu nach der Kreuzabnahme bestattet wurde.

Damit wird deutlich, dass diakonisches Handeln von der Mimesis, der Nachfolge Christi getragen ist. Die beiden Aspekte der Philanthropia (Güterverteilung aus Menschenliebe – die moderne Frage der sozialen Gerechtigkeit ist nicht Thema dieser Untersuchung) und der Philotimia (Ehrenamt), die Christen zum fürsorgenden Handeln verpflichtet und sie damit von der Welt unterscheidet, sind eng miteinander verbunden. Es kann also bei dem diakonischen Handeln nicht um die persönliche Ehre gehen.

Abschließend stellt Vf. fest, dass die Untersuchung dazu beitragen kann, diakonisches Handeln als ein identitätsschaffendes Tun zu begreifen, um in dieser Welt und für diese Welt zu dienen. Ein weiterer Aspekt ist die Dimension des diakonischen Lernens, das zum einen davor bewahrt, Strukturen zu konservieren, die in einer ständig sich verändernden Welt leicht erstarren können, das dadurch zum anderen die innovative Kraft eines Handelns in der Nachfolge Christi entdeckt und bewahrt.

Bei dieser Dissertation handelt es sich nicht nur um eine historische Arbeit. Für Menschen, die in der diakonischen Leitung und Organisation tätig sind, kann sie eine lohnenswerte Fundgrube darstellen, um biblische und allgemeine anthropologische Impulse für gelingendes fürsorgliches Handeln zu gewinnen, gemessen an dem Auftrag, der gegeben ist. Aber auch in der Diakonie Tätige oder am gesellschaftlichen Auftrag der Kirche Interessierte können daraus einen Nutzen ziehen, um weiter zu denken.

Der disziplinenübergreifende Blickwinkel dieser gut zu lesenden Monographie mit ihren gründlichen Textanalysen lädt dazu ein. Von der Fülle des verarbeiteten Materials sollte sich niemand abschrecken lassen, zumal jedem Originaltext eine eigene Übersetzung beigefügt ist. Ein ausführlicher Anhang mit den bearbeiteten Quellen, Sekundäeliteratur, Tabellen, Schlagwortverzeichnis und Bibelstellenregister erleichtern die Handhabe. Allein der Preis wird manchen vom Kauf dieses sehr empfehlenswerten Buches abhalten.

 

Drei Weihnachtsgeschenke 2020, Videorezensionen von Christoph Fleischer, Welver 2020

Zu:

Diesen Klängen folgen, Hrsg. Von Thomas Kade, Anne-Kathrin Koppetsch, Illustrationen von Marlies Blauth, Dortmunder Buch Verlag 2020, Mit dem Psalm 23 durch eine Großstadt, Ein Poetisches Portrait, Zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund, ISBN: 9783945238462, Preis:8,00 Euro, Link siehe: www.literaturraumdortmundruhr.de

Joachim Leberecht: Spirituelle Impulse, 50 Tage Lyrik mit Versen von IngeborgBachmann, Meister Eckhart, Ulla Hahn u.a., Mit 50 Bildern von Jannes Heidemann, erschienen bei Books on Demand, Norderstedt 2020, gebunden, ohne Seitenangabe,Hardcover, ISBN 9783751971058, Preis: 24,99, Link:  

Der Klimakalender 2021, Hg. von Hermann Vinke, Wissenschaftlich begleitet von Kira Vinke, 60 Blätter / 53 farb. Fotos, 32,5 × 24 cm , € 22,–,
ISBN 978-3-0360-8021-5, https://www.edition-momente.com/kalender/klima-kalender-2021.html

 

 

Von außen auf das Christentum sehen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2020

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Francois Jullien: Ressourcen des Christentums, Zugänglich auch ohne Glaubensbekenntnis, aus dem Französischen von Ernst Landrichter, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2019, gebunden, 119 Seiten, ISBN: 978-3-579-02395-3, Preis: 15,00 Euro

Link: https://www.randomhouse.de/Buch/Ressourcen-des-Christentums/Francois-Jullien/Guetersloher-Verlagshaus/e561316.rhd

 

Das Buch „Ressourcen des Christentums“ ist im Jahr 2018 in französischer Sprache erschienen und kam 2019 recht zügig auf Deutsch heraus. Francois Jullien (geb. 1951) ist auch in Deutschland kein Unbekannter (Preisträger des Hannah-Arendt-Preises). Seine philosophischen Arbeiten bauen auf seiner langjährigen Tätigkeit als Sinologe auf. Er befasst sich besonders mit der klassischen chinesischen Philosophie. Hierbei hat er auch ein Vokabular entwickelt, Begriffe zur Bezeichnung geisteswissenschaftlicher Kategorien, die er auch in diesem Buch über das Christentum anwendet.

Den Leserinnen und Lesern sei empfohlen, zuerst einen Blick auf das sogenannte Glossar zu werfen. Die hier kurz erläuterten Begriffe finden sich im Essay häufig wieder, wie z. B. Alterität, de-koinzidieren, Dispositiv, Inhärenz, Kohärenz, usw. (s. S. 124/125)

Am Anfang steht ein Gedenken an Sigmund Freud und Ludwig Feuerbach. Dessen Religionskritik lässt Jullien zwar unangetastet, stellt aber fest, dass diese das Christentum nicht im Ganzen trifft.

Im Christentum findet er eine Rede von der Subjektivität der Menschen, die nicht „als der Objektivität gegenüberstehend“ anzusehen ist (vgl. S. 17). Dies wird an dieser Stelle und im weiteren Fortgang des Textes am Johannesevangelium deutlich, in dem Jesus etwa das objektivierende Wort „Wunder“ durch den Begriff „Zeichen“ ersetzt.

Er knüpft hier explizit an Friedrich Nietzsche an, den er als konstruktiven Kritiker und nicht als Feind des Christentums versteht. Er meint, Nietzsche habe mit der „Umwertung aller Werte“ die Tendenz des Christentums angesprochen. Hier geht Jullien weiter, um fortan von „Ressourcen“ zu sprechen.

Die Funktionsweise des Christentums als Ressource, wird im Fortgang des Buches näher erläutert.

Die Frage der dogmatischen Wahrheit wird dabei bewusst ignoriert, da sie eher auf eine Glaubensentscheidung zielt, die Francois Jullien bewusst nicht intendiert. Er führt daher, vielleicht sogar ohne es selbst zu wollen, einen voraussetzungslosen Zugang zum Christentum ein.

Jullien beobachtet, dass das Christentum nicht nur zu einer Sprache oder einem Kulturkreis gehört, sondern dass sich die Wahrheit gerade in der Übersetzung verschiedener Sprachen abspielt (Nach dem Johannesevangelium deutet die Aufschrift am Kreuz auf die wichtigsten Sprachen: Hebräisch, Latein und Griechisch).

Interessant ist auch die hier entwickelt Rede vom „Ereignis“, was am Johannesprolog erörtert wird, den Jullien allerdings abweichend von der bisherigen Lesart übersetzt. Ein kurzer Textausschnitt dazu:

„Johannes beginnt also, der Frage nach dem Glauben vorausliegend, mit der Frage, was man denken muss, um das Ereignis in seiner Bedingung denken zu können. ‚Alles war durch ihn‘ löst das Werden im Sein auf und räumt von vornherein dem Ereignis keinen Platz im Denken ein. ‚Erschien ein Mensch‘ reduziert das Ereignis, wie es dieses, aus dem Blickwinkel eines Beobachters von außen gesehen, präsentiert.“ (S. 43)

Hier breche ich den Ausblick auf das Buch von Francois Jullien ab, mit einer Empfehlung, diese Sichtweise theologisch zu diskutieren.

Hier trifft sich aktuelle philosophische Begrifflichkeit mit einer individuellen, aber gut fundierten Schriftauslegung. Die Argumentation ist derer von Rudolf Bultmann nicht unähnlich.