Erstaunliche Beobachtungen und Feststellungen über die Auferstehung Jesu, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Thomas de Wesselow: Das Turiner Grabtuch und das Geheimnis der Auferstehung, aus dem Englischen übertragen von Susanne Kuhlmann-Krieg, C. Bertelsmann München 2013, 544 Seiten, ISBN 978-3-570-10150-6, 22,99 Euro

Das Turiner Grabtuch und das Geheimnis der Auferstehung von Thomas de WesselowDer in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannte und verbreitete Band von Werner Keller „Und die Bibel hat doch recht“ war gerade ins Land der Legende verwiesen, die Gläubigen in Turin und darüber hinaus der Anbetung symbolischer materieller Objekte überführt, da kommt nun der britische Kunsthistoriker Thomas de Wesselow und nimmt den Fehdehandschuh rationaler Wahrheitssuche im Bereich der Religion wieder auf. Neu ist eben, dass er keine Legenden nacherzählt, verklärt oder durch Abbildungen von Gegenständen illustriert, sondern dass er auf der Grundlage der wissenschaftlichen Erforschung des Grabtuchs von Turin mit kritischer Hand die Auferstehung Jesu zu deuten weiß. „Erstaunliche Beobachtungen und Feststellungen über die Auferstehung Jesu, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen

Predigt am Sonntag Lätare über Johannes 6, 47–51, Christoph Fleischer, Werl 2013

Verlesung des Textes (Lutherbibel):

47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Wer glaubt, der hat das ewige Leben.

48Ich bin das Brot des Lebens.

49Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.

50Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.

51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.

Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.

Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.

 

Liebe Gemeinde,

vermutlich ist es eine ziemliche Anmaßung, das Wort „Ich“ oder die Aussage „Ich bin“ so zu gebrauchen, wie das hier bei Jesus der Fall ist. Für uns käme das „Ich bin“ eventuell mit unserem Namen in Frage, dazu mit einigen Personalien, wie ich bin verheiratet oder Single, bin Deutscher, bin evangelisch usw. Aber kaum jemand würde dagegen sagen: Ich bin ein Hund, oder ich bin ein Fluss, oder ich bin ein Lebensmittel. Das würde als unpassend empfunden, obwohl man solche Vergleiche anderen Menschen gegenüber schon gebrauchen würde, entweder um sie zu loben oder hervorzuheben, oder manchmal auch, um sie zu beleidigen. Aber Eigenlob gilt als vermessen, und selbst beleidigen würde man sich ja wohl kaum.

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Predigt über 2. Korinther 12, 1-10 mit Zitaten von Friedrich Nietzsche, Christoph Fleischer, Werl 2012

Predigt am Sonntag Sexagesimae, 2. Sonntag vor der Passionszeit

Zunächst sei hier der Predigttext in der Übersetzung aus der Bibel in gerechter Sprache abgedruckt (Quelle:Bibel in gerechter Sprache: Taschenausgabe, Hrsg. von Ulrike Bail u.a., Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011): „Predigt über 2. Korinther 12, 1-10 mit Zitaten von Friedrich Nietzsche, Christoph Fleischer, Werl 2012“ weiterlesen