Weihnachtspredigt 2017: Liebe erlöst, Joachim Wehrenbrecht, Herzogenrath 2017

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16

Werl, Forum der Volker

Liebe Heilig-Abend-Gemeinde,

Liebe erlöst

Aus Liebe hat Gott seinen einzig geborenen Sohn in die Welt gesandt. Was steckt hinter der uns fremd gewordenen Vorstellung? In alten Übersetzungen heißt es sogar: Gott hat seinen eingeborenen Sohn gegeben. Das Apostolische Glaubensbekenntnis formuliert: „Ich glaube an Gott, den Vater, … und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn.“

Dahinter steht die Glaubensvorstellung, dass Gott nicht allein ist, sondern von Anfang an, vor aller Schöpfung, Gott der Vater und der Sohn eine göttliche Einheit bilden. Sie sind weder erschaffen noch gezeugt, sondern präexistent –  ohne Anfang und Ende. Gott ist schon vor der Schöpfung oder wie wir heute sagen würden – vor dem Urknall da – ebenso wie der Geist Gottes. „Weihnachtspredigt 2017: Liebe erlöst, Joachim Wehrenbrecht, Herzogenrath 2017“ weiterlesen

J.-L. Nancy: „Ins Offene geworfen“, Rezension von Markus Chmielorz, Dortmund und Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Friederike Rass, Anita Sophia Horn, Michael U. Braunschweig (Hg.): Entzug des Göttlichen, Interdisziplinäre Beiträge zu Jean-Luc Nancys Projekt einer „Dekonstruktion des Christentums“, Verlag Karl Alber, Freiburg/ München 2017, broschiert, 175 Seiten, ISBN 978-3-494-48824-9: Preis: 24,99 Euro

Jean-Luc Nancy (geb. 1940, Frankreich) lebt im Ruhestand in Straßburg und lehrt dort an der Université Marc Bloch Philosophie. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das Projekt „Dekonstruktion“ des Pariser Philosophen Jacques Derrida fortzuführen und auf das Christentum anzuwenden. Das Thema „Dekonstruktion des Christentums“ ist keinesfalls theologisch gemeint, sondern stellt die Frage nach den Spuren des Christentums in der säkularen Welt. „J.-L. Nancy: „Ins Offene geworfen“, Rezension von Markus Chmielorz, Dortmund und Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Trauer, illustrierte Gedichtauswahl für Bestattungsfeiern, herausgegeben von Christoph Fleischer, Welver 2016

 

Angeregt durch einige Erfahrungen und Möglichkeiten der alternativen Bestattungsformen im Friedwald, die einfach z. T. durch die örtlichen Gegebenheiten angeregt sind, möchte ich eine Textsammlung für Trauer und Bestattung vorliegen. Die Texte verstehe ich als Meditationen, die vorranging im Eingangsteil der Trauerfeier Verwendung finden, um die Befindlichkeiten der Trauernden aufzunehmen. In dieser Situation ist m. E. in der heutigen Form von Bestattungen eine größere Differenzierung notwendig, als ich es bislang gesehen und praktiziert habe. Diese Texte sind urheberrechtlich gesichert. Zur publizistischen Weiterverwendung bitte die Rechteinhaberinnen kontaktieren. Die einmalige Verwendung in einer Trauerfeier ist gewünscht und möglich, wenn die jeweilige Autorin bzw. der Autor mitgenannt werden. Wenn einige Texte keine Überschrift haben, dann ist das auch im Original so. Die Texte von Rainer Maria Rilke und Dietrich Bonhoeffer sind gemeinfrei.

Bild: Marlies Blauth
„Trauer, illustrierte Gedichtauswahl für Bestattungsfeiern, herausgegeben von Christoph Fleischer, Welver 2016“ weiterlesen