Zeitkritischer Seismograph, Rezension, Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Scheidewege, Jahresschrift für skeptisches Denken, Herausgegeben von der Max-Himmelheber-Stiftung, Jahrgang 46, 2016/2017, Redaktion: Michael Hauskeller, Stephan Prehn, Walter Sauer, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2016, ISBN: 978-3-7776-2630-7: Paperback, 403 Seiten, Preis: Einzelheft 37,90 Euro, im Abo 33,50 Euro, erscheint einmal jährlich im September. Ein Verzeichnis sämtlicher Beiträge und Autoren mit Link zu einer Leseprobe findet sich im Internet (www.scheidewege.de).

Schon die Übersicht über die Beiträge der Jahresschrift auf dem Cover zeigt die Zielrichtung der Ausgabe an. Skepsis, so der kurze Text auf der Rückseite, ist eine geistige Situation, in der Tradition genauso wenig von einer Evidenz lebt wie der Fortschrittsglaube. In die Mitte des Denkens rückt die Gegenwart, die sich vom Überkommenen löst, ohne eine wunderbare Zukunft zu phantasieren. „Zeitkritischer Seismograph, Rezension, Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Von der Verharmlosung des Klimaproblems zur Phase des Entsetzens. Begegnungen mit „der vierten Macht“ von Gerd Kracht Recklinghausen 2013

Begegnungen mit: Dirk C. Fleck: Die vierte Macht, Spitzen – Journalisten zu ihrer Verantwortung Krisenzeiten, Hoffmann und Campe Hamburg 2012, ISBN: 3455502598, 317 Seiten, 22,99 Euro.

 

Eigentlich wollte ich sagen- oder märchenhaft beginnen
Dirk C. Fleck, die vierte Macht
Von einem, der hinausging und sein persönliches Anliegen vorzutragen.

Es kommt, wie im Buch beschrieben, in vielen Fällen zur persönlichen Begegnung.
Begegnung scheint dem Autor als die edelste Form gegenseitiger Wertschätzung. Die respektvolle Anerkennung jeder Person geschieht automatisch, wenn man sich und sein Herz und Anliegen selber schätzt.

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Die Zukunft hat begonnen. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2011

Zu: Gestern ist heute. Heinz Haber und Robert Jungk im Disput um die Zukunft. Hg. Von Wolfram Huncke. S. Hirzel Verlag Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7776-2135-7, Preis: 19,90 Euro

Die Namen der beiden Gesprächspartner des Dialogs aus den Jahren 1983-1985 näher zu erklären, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Heinz Haber prägte durch seine Wissenschaftssendungen das Fernsehen der ersten Stunde. Robert Jungk, der sich Zukunftsforscher nannte, prägte von Anfang an die Diskussion um die Risiken der atomaren Bewaffnung und der sogenannten zivilen Nutzung der Atomenergie. „Die Zukunft hat begonnen. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen