Dekonstruktion nach Jacques Derrida, Christoph Fleischer, Werl 2011

Gedanken über Bedeutung und Funktion des Begriffes Dekonstruktion nach der Lektüre des Buches Limited Inc. von Jacques Derrida. [1] (Anmerkung: Zitate aus diesem und anderen Büchern werden kursiv kenntlich gemacht, nicht durch Anführungsstriche).

Nach der Lektüre dieser Hauptschrift von Jacques Derrida müsste sich doch wenigstens eine Ahnung oder Vorstellung davon einstellen, was mit dem Grundwort „Dekonstruktion“ theoretisch und praktisch gemeint ist. Insofern war ich am Ende der Lektüre ein wenig frustriert darüber, dass eben Ideen und Gedanken da waren, aber keine Klarheit. „Dekonstruktion nach Jacques Derrida, Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen

Entwurf einer säkularen Universalreligion? Rezension. Christoph Fleischer, Werl 2011.

Rezension des Arbeitsbuches der Reihe „Klassiker auslegen“ über Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft. Hrsg. Von Otfried Höffe, Akademie Verlag Berlin 2011, ISBN 978-3-05-004682-2, Preis: 24,80 Euro

Nicht wenige unserer Zeitgenossen legten das Bändchen „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ von Immanuel Kant (z.B. I. Kant, Werke in 6 Bänden Band 5, Könemann Köln 1995) zur Seite, weil sie sich zwar für den Inhalt interessieren, jedoch mit der Sprache Immanuel Kants nicht zurechtkommen. Sowohl Jacques Derrida, als auch Jürgen Habermas haben jedoch auf die aktuelle Notwendigkeit dieser Lektüre Kants hingewiesen. „Entwurf einer säkularen Universalreligion? Rezension. Christoph Fleischer, Werl 2011.“ weiterlesen

Mit Gott in der Moderne? Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2010

Zu: Leszek Kolakowski, Falls es keinen Gott gibt, Die Gottesfrage zwischen Skepsis und Glaube. Gütersloher Verlagshaus 2008 (Neuauflage der deutschen Übersetzung von Friedrich Griese von 1982) ISBN 978-3-579-06471-0, 19,95 Euro

Wenn Leszek Kolakowski, der am 17. Juli 2009 im Alter von 81 Jahren gestorben ist, in seinem letzen Interview sagte, er rechne nicht mit dem Tode Gottes (www.welt.de, vom 04.09.2009), hat er sicherlich keine besondere Aufregung hervorgerufen. Das war in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts etwas anders, zumal in seiner polnischen Heimat, die er verlassen musste. In seinem Buch „Falls es keinen Gott gibt“ rechnete er 1982 mit dem blutleeren Atheismus seiner marxistischen Berufskollegen ab und öffnete, wie mit ihm in Frankreich Emanuel Levinas, die Tür zur Wiederentdeckung des Religiösen. „Mit Gott in der Moderne? Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2010“ weiterlesen