Resilienz in der Theologie? Rezension, Christoph Fleischer 2017

Zu:

Cornelia Richter (Hrsg.): Ohnmacht und Angst aushalten, Kritik der Resilienz in Theologie und Philosophie, Reihe: Religion und Gesundheit, Hrsg. Von Dietrich Korsch, Cornelia Richter u.a., Band 1, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2017, ISBN-Print: 978-3-17-031139-8, Preis: 30,00 Euro

Dieser Aufsatzband ist der erste Band der neu begründeten Reihe „Religion und Gesundheit“. Die Herausgeberin dieses Bandes, Cornelia Richter, ist Professorin für systematische Theologie in Bonn. Die hier vertretenen Autorinnen und Autoren sind meist Vertreterinnen und Vertreter des gleichen Fachgebiets, dazu kommen vier aus dem Bereich Philosophie und einer aus dem Bereich Exegese. „Resilienz in der Theologie? Rezension, Christoph Fleischer 2017“ weiterlesen

Der gute Islam, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu:

Ralf K. Wüstenberg: Islam ist Hingabe, Eine Entdeckungsreise in das Innere einer Religion, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, Softcover, 270 Seiten, ISBN: 978-3-579-082349, Preis: 19,99 Euro

Islam ist Hingabe von Ralf K Wuestenberg

Ralf K. Wüstenberg (geb. 1965), Dr. theol., ist Professor für Evangelische Theologie an der Europa-Universität Flensburg. Er liest im Fach Systematische Theologie und wird im Wintersemester auch neue Zugänge zum „Dialog mit dem Islam“ vorstellen (siehe: uni-flensburg.de, eingesehen am 31.08.2017). Ein zusätzlicher Schwerpunkt Ralf Wüstenbergs ist die Untersuchung der Theologie Dietrich Bonhoeffers. Im Zeitraum 2013/14 war er als Gastprofessor in Cambridge (GB) tätig mit dem Schwerpunkt des interreligiösen Dialogs und der Islamwissenschaft. „Der gute Islam, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Kulturpsychologie, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu:

Jürgen Straub: Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog, Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften, Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015, Herausgegeben von der Gesellschaft für Kulturpsychologie, Mit einem Statut zum Ernst-E.-Boesch-Preis vom Vorstand der Gesellschaft für Kulturpsychologie und einer Laudatio von Jens Brockmeier, Psychosozial-Verlag, Gießen 2016, kartoniert, 226 Seiten, ISBN: 978-3-8379-2612-5Preis: 24,90 Euro

So interessant und aufregend der Titel des Buches ist, so schwierig und uneinheitlich sind die Untertitel. So steht am Anfang der Lektüre eine Recherche, die in meinem Fall durchaus fehlerhaft sein kann, da ich mich in diesem Metier als Laie empfinde. Der hier als Autor genannte Jürgen Straub ist erster Preisträger des Ernst-E.-Boesch-Preises. Ernst-E.-Boesch, nach dem dieser Preis benannt ist, starb im Jahr 2014 und hinterließ der Gesellschaft für Kulturpsychologie eine Stiftung, nämlich die des nach ihm benannten Preises. Ernst E. Boesch war am Fachbereich Psychologie der Ruhruniversität Bochum tätig und hat dort die besondere Disziplin der Kulturpsychologie begründet. Diese sozialpsychologische Ausrichtung steht immer etwas in Konkurrenz zu der sonst eher individualpsychologischen Ausrichtung des Faches Psychologie. „Kulturpsychologie, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Jüdische Religion, philosophisch betrachtet, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

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Emmanuel Lévinas: Schwierige Freiheit, Versuch über das Judentum, aus dem Französischen von Eva Moldenhauer, Jüdischer Verlag, Frankfurt am Main 2017, die 1. Auflage der dieser Ausgabe erschien 1992, Softcover 1992, 186 Seiten, ISBN 978-3-633-24112-5, Preis: 15,00 Euro

Eine interessante Erfahrung beim Rezensieren ist die, dass während des Schreibens partiell eine zweite Lektüre erfolgt. Diese Erfahrung ermöglicht hier der Buchmarkt durch ein Reprint als Neuauflage, sodass die Leserinnen und Leser zu einer erneuten Lektüre eingeladen sind, oder, wenn sie diese Arbeiten von Emmanuel Lévinas nicht kennen, dazu, sie zur Kenntnis zu nehmen.

Das Buch „Schwierige Freiheit“ ist eine Aufsatzsammlung, in der Texte aus unterschiedlichen Ausgaben und Quellen von Emmanuel Lévinas zusammengestellt sind, die insgesamt mit dem Judentum zu tun haben (Link zum Inhaltsverzeichnis siehe unten). Das sind kurze Artikel aus Zeitschriften genauso wie längere Aufsätze und Vorträge. Die umfangreichsten Texte sind die „messianische(n) Texte“ (46 Seiten) und die Niederschrift des Vortrags über Franz Rosenzweig „‘Zwischen wie Welten‘ (Der Weg von Franz Rosenzweig)“ (25 Seiten). In dieser Rezension soll keine weitere Inhaltsangabe erfolgen, sondern ich möchte einige Sätze zitieren, die mir bei der Lektüre aufgefallen sind, Sätze zum Judentum, die ich als Christ eigentlich ebenso formulieren könnte. „Jüdische Religion, philosophisch betrachtet, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen

Religionen im Dialog, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017

Zu: Katajun Amirpur, Thorsten Knauth, Carola Roloff, Wolfram Weiße (Hrsg.): Perspektiven dialogischer Theologie, Offenheit in den Religionen und eine Hermeneutik des interreligiösen Dialogs, Waxmann Verlag, Münster 2016, in: Religionen im Dialog, Band 10, Eine Schriftenreihe der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg, ISBN 978-3-8309-3494-3 (print), Seiten 363, Paperback, Preis: 37,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg hat ein Projekt ins Leben gerufen, das der Entwicklung und Bearbeitung einer dialogischen Theologie gewidmet ist. Mitarbeit und Begleitung liegt in den Händen der Professorinnen und Professoren der Universität Hamburg, weiteren Mitarbeitern sowie solchen, die im Rahmen einer Gastprofessur am Projekt beteiligt sind. Diese Lehr- und Forschungstätigkeit wird durch Stiftungen mitfinanziert, der „Udo-Keller-Stiftung, Forum Humanum“ aber auch die „Veronika-und-Volker-Putz-Stiftung“. Kennzeichen und Merkmale einer „Dialogischen Theologie“ werden in der Form einer Thesenreihe dargestellt, womit zugleich die inhaltlichen Kriterien für die Autorinnen und Autoren vorgegeben sind.

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