Lebenskunst als Sinnstiftung, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Wilhelm Schmid: Dem Leben Sinn geben, Suhrkamp Verlag Berlin 2013, ISBN 978-3-518-42373-8, Preis: 22,95 Euro

20130909-211600.jpgWilhelm Schmid, der sich mit der „Philosophie der Lebenskunst“ (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft Frankfurt/Main 1998) einen Namen gemacht hat, stellt in seinem Buch „Dem Leben Sinn geben“ einen praktischen Entwurf vor. Man kann vielleicht zu Recht sagen, dass die Sinnfrage die Verbindung zwischen der allgemeinen Philosophie und den praktischen Lebensfragen ist. Eine Reflexion über den Sinnbegriff sucht man im Buch allerdings zunächst vergeblich. Diese findet sich dann im letzten Kapitel „Von der Liebe zum Leben und darüber hinaus“. Auffällig ist schon vom Inhaltsverzeichnis her, dass stattdessen der Begriff „Liebe“ das ausschließliche Thema des Buches darstellt. Diese Vorgehensweise wird im Vorwort erklärt und auf den kurzen Nenner gebracht: „Ein sinnerfülltes Leben ist ein Leben in Beziehung.“ (S. 10).

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Predigt über Matthäus 13, 44-46, Christoph Fleischer, Werl 2013

Predigt über Matthäus 13, 44-46 (rekonstruiert aus einer Aufnahme aus dem Jahr 2007, aktualisiert und verändert 2013). Gehalten wird diese Predigt am 9. Sonntag nach Trinitatis in Bad Sassendorf-Neuengeseke und in Möhnesee-Völlinghausen.

Matthäus 13, 44 – 46, Der versteckte Schatz und die Perle

44 »Die neue Welt Gottes ist mit einem Schatz zu vergleichen, der in einem Acker vergraben war: Ein Mensch fand ihn und deckte ihn schnell wieder zu. In seiner Freude verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte dafür den Acker mit dem Schatz. 45 Wer die Einladung in Gottes neue Welt hört und ihr folgt, handelt wie der Kaufmann, der schöne Perlen suchte: 46 Als er eine entdeckte, die besonders wertvoll war, verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte sie.«

Liebe Gemeinde!

Was bedeutet es, alles auf eine Karte zu setzen? Als ich über diese Frage nachdachte, fiel mir eigentlich ein sehr schönes Beispiel ein. Und zwar gibt es ja die Geschichte vom kleinen Prinzen. Ich weiß nicht, ob Sie die auch kennen. Die Geschichte handelt von einem kleinen Prinzen, der einem Piloten begegnet, der in der Wüste notlanden musste. Doch eigentlich kommt der kleine Prinz von einem anderen Planeten. Und auf diesem anderen Planeten, der nicht sehr viel größer ist, so dass eben der kleine Prinz und ein Schaf darauf leben können, so wird gesagt, gibt es eine Blume. Und als der Prinz nun auf der Erde war, begegnete ihm ein Fuchs. Und der Fuchs zeigt ihm die Schönheiten der Erde, so zum Beispiel ein paar Rosen. „Predigt über Matthäus 13, 44-46, Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen

Notizen zur Metaphysik, Markus Chmielorz, Christoph Fleischer, Werl 2013

Einige Gedanken zu Jean-Luc Nancys Text „singulär plural sein“ (diaphanes Zürich 2004, Durchgesehene Neuauflage 2012, S. 19 – 55),
Zusammenfassungen von Christoph Fleischer, Kommentare von Markus Chmielorz

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Gedanken des Glaubens weltlich geprägt Christoph Fleischer. Werl 2009

Zur Umstellung auf den Blog habe ich mich entschieden, diesen Text im Ganzen als Artikel zu veröffentlichen. Die Überschriften der einzelnen Kapitel lauten:
– Zur Einstimmung „Gedanken des Glaubens weltlich geprägt Christoph Fleischer. Werl 2009“ weiterlesen

Der Sinn bestimmt das Leben – Viktor Frankls Ethik. Christoph Fleischer, Werl 2009

Rezension zu: Theresia Maria Leitner-Schweighofer, Frankls moralischer Imperativ. Peter Lang Verlag Frankfurt/M. 2009, ISBN 978-3-631-57695-3, 34,00 Euro.

Lebensglück ist aus philosophischer Sicht keine Zufallserrungenschaft, sondern leitet sich von Handlungen ab, die auf einer Ethik der Entscheidung beruht. Die Vorgabe für diese handlungsweisende Entscheidung sind allgemeine Imperative, die die Autorin aus der psychologischen Arbeit Viktor Frankls (1905-1997) entwickelt. „Der Sinn bestimmt das Leben – Viktor Frankls Ethik. Christoph Fleischer, Werl 2009“ weiterlesen