Entwicklung der Piratenpartei bis heute, Rezension von Niklas Fleischer, Dortmund 2016

Rezension zu: Daniel Schwerd: Politik aus Notwehr – Das Erbe der Piratenpartei, epubli GmbH 2016, ISBN 999 9 999 99999 9, Preis: 15 Euro hier: http://politik-aus-notwehr.de/

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In der folgenden Rezension möchte ich das Buch „Politik aus Notwehr – Das Erbe der Piratenpartei“ vorstellen, zu dem mir leider nur eine Leseprobe vorlag.

Daniel Schwerd war ehemals Mitglied der Piratenfraktion im Nordrhein-Westfälischen Landtag und ist weiterhin fraktionsloses Mitglied des Landtages. Vor seiner Zeit in der Politik arbeitete der Autor unter anderem als Datenbankprogrammierer und selbstständiger Unternehmer.

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Philosophie im Kontext – Heidegger im Licht des Antisemitismus, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2016

Zu: Donatella Di Cesare: Heidegger, die Juden, die Shoah, Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2016, 406 Seiten, ISBN 978-3-465-04253-2, Preis: 29,95 Euro.

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Die Erstausgabe dieses Buches ist 2014 in italienischer Sprache erschienen. Die Autorin Donatella Di Cesare, Professorin für Sprachphilosophie und jüdische Philosophie in Rom, die auch in Deutschland studiert und gelehrt hat, hat die deutsche Übersetzung selbst erstellt. Dabei wurde der Text der ersten Auflage um einige Abschnitte erweitert, da inzwischen noch weitere Ausgaben der „Schwarzen Hefte“ Heideggers der Öffentlichkeit vorlagen. Donatella Di Cesare hat sich bereits in der Diskussion um Martin Heideggers Antisemitismus geäußert, wie z. B. bei  der Tagung des Martin-Heidegger-Instituts an der Bergischen Universität Wuppertal 2014 (Peter Trawny, Andrew J. Mitchell, Heidegger, die Juden, noch einmal, Frankfurt/Main 2015) oder im Philosophiemagazin Hohe Luft (siehe hier:  http://www.hoheluft-magazin.de/heidegger/). „Philosophie im Kontext – Heidegger im Licht des Antisemitismus, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2016“ weiterlesen

Das Leben Gottes und das Leben der Menschen, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2016

Zu: Jürgen Moltmann: Ethik der Hoffnung, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010, ISBN: 978-3-579-01929-1, Preis: 22,95 Euro

Ethik der Hoffnung von Juergen Moltmann
Ethik der Hoffnung von Juergen Moltmann

Jürgen Moltmann wird am 8. April 2016 90 Jahre alt. Dazu ist im Gütersloher Verlagshaus eine zehnbändige Ausgabe seiner wichtigsten Schriften erschienen (siehe Hinweis unten). Diese Ausgabe enthält unter anderem: „Theologie der Hoffnung“, „Der gekreuzigte Gott“, „Kirche in der Kraft des Geistes“, „Der Weg Jesu Christi“ und „Gott in der Schöpfung“. Jürgen Moltmann hat in seiner aktiven Zeit als Theologieprofessor in Tübingen in diesen Büchern die theologischen Themen der systematischen Theologie bearbeitet und hat dieser Theologie seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Prägend ist für ihn eine gegenwartsbezogene Theologie, die immer in Verantwortung vor der biblischen Tradition begründet wird, aber nie ohne Bezug auf Aktualität ausgearbeitet wird, wobei der situationsethische Ansatz mitgedacht ist. Der Verlag musste für die Studienausgabe eine Auswahl treffen. Es ist jedoch schade, dass die späten Bücher Jürgen Moltmanns hier nicht exemplarisch aufgenommen worden sind, wie zum Beispiel das im Jahre 2010 erschienene Buch „Ethik der Hoffnung“, das hier vorgestellt wird.

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Osterpredigt über 1. Korinther 15, 1-11, Christoph Fleischer, Welver

  1. Korinther 15, 1-11 (http://www.bibel-in-gerechter-sprache.de)

 

(Die Predigt wird am Ostersonntag in Günne und Meiningsen gehalten.)

Ich erinnere euch, Geschwister, an die frohe Botschaft, die ich euch brachte, die ihr auch angenommen habt und mit der ihr auch auf festem Boden steht.

Durch sie seid ihr auch befreit worden, wenn ihr sie festhaltet in dem Geist, in dem ich sie euch verkündete; ohne diese Botschaft höhlt ihr euer Vertrauen aus. Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was auch ich empfangen habe:

Der Messias ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schrift schon sagt. Er wurde begraben und am dritten Tag aufgeweckt nach der Schrift. Von Kephas und dann den Zwölf wurde er als Lebendiger gesehen. Danach erschien er mehr als 500 Geschwistern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, nur einige sind schon tot. Und er erschien danach noch Jakobus und allen Apostelinnen und Aposteln. Als Letztem erschien er auch mir als einer Nachgeburt.

Denn ich bin der Geringste in der apostolischen Gemeinschaft und nicht wert, Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Durch Gottes Freundlichkeit bin ich geworden, was ich jetzt bin, und Gottes Freundlichkeit zu mir ist nicht enttäuscht worden. Ich habe nämlich mehr als alle anderen geschuftet – nicht aus angeborener Kraft, sondern weil Gottes Freundlichkeit mich begleitet hat. Doch gleich, ob die anderen oder ich: So haben wir verkündigt, und so habt ihr geglaubt.

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Liebe Gemeinde,

das Osterfest hat es mit einem Begräbnis zu tun. Jesus ist am Kreuz gestorben und im Grab des Ratsherrn Josef von Arimathäa beigesetzt worden. Das Grab wurde bewacht. Doch die Wachen waren in die Flucht geschlagen worden. Am frühen Morgen des 3. Tages, also nach weniger als 36 Stunden, war das Grab leer, als drei Frauen den Leichnam einmal einbalsamieren wollten. Jesus hat sich dem Begräbniskult verweigert. Der Leichnam schlicht verschwunden. Es hieß, dass Jesus auferstanden sei. Was mit dem Leichnam passiert ist, interessiert von da an niemanden mehr, denn Jesus begegnet den Jüngerinnen und Jüngern persönlich. Dass es sich dabei um Erscheinungen also um Visionen handelt, daraus macht die Bibel kein Hehl. Aber es sind sehr realistisch wirkende Erscheinungen, da Jesus zum Teil mehreren Aposteln gleichzeitig begegnet. Die Zeit der Erscheinungen Jesu ist 40 Tage nach Ostern allerdings auch wieder vorbei. Jesus wird, wie es heißt, in den Himmel aufgenommen. Die Gegenwart des Auferstandenen ist von nun an das Bekenntnis zu ihm. „Osterpredigt über 1. Korinther 15, 1-11, Christoph Fleischer, Welver“ weiterlesen

Film ab: Möhne Life und in Farbe – siehe Link unten – Pressemeldung Kreis Soest

Schöne Landschaftsaufnahmen und ausführliche Information: 15-minütiger Streifen dokumentiert Umsetzung und Projekterfolge
Kreis Soest/Hochsauerlandkreis. Seit 2010 entfaltet im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis ein Life-Projekt segensreiche Wirkungen. Die FFH-Gebiete Möhne Oberlauf und Mittellauf konnten um 40 Hektar erweitert werden. Zahlreiche Maßnahmen wurden auf über 150 Hektar realisiert. Der 15-minütige Film „Möhne Life – Eine Landschaft im Wandel“ gibt einen gebündelten Überblick über die Umsetzung und die ersten Erfolge des Life-Projektes Möhneaue, das finanziert wird durch den Life-Fond der Europäischen Kommission und das Land NRW.

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Die Möhne hat wieder mehr Platz bekommen. Zu den gewässerbaulichen Maßnahmen zählen unter anderem die Schaffung naturnaher mäandrierender Gewässerabschnitte auf über zwei Kilometer, die Entnahme von Uferbefestigung sowie die Wiederherstellung der Durchgängigkeit des Gewässers durch Umbau oder Entnahme von 17 Wanderhindernissen. Die Entwicklung artenreicher Wiesen und Weiden konnten auf einer Fläche von mehr als 70 Hektar gefördert werden. Rund elf Hektar Laubwald wurden neu angelegt. „Film ab: Möhne Life und in Farbe – siehe Link unten – Pressemeldung Kreis Soest“ weiterlesen