Der Dalai Lama aktuell zur Religion

Viel interessanter als ein Haufen Gleichgesinnter
ist doch eine Gemeinschaft der Ungleichgesinnten.

Ich stimme hier mit dem Dalai Lama über ein, der aktuell auf FB sagt: http://www.facebook.com/DalaiLama?ref=ts
All the world’s major religions, with their emphasis on love, compassion, patience, tolerance, and forgiveness can and do promote inner values. But the reality of the world today is that grounding ethics in religion is no longer adequate. This is why I am increasingly convinced that the time has come to find a way of thinking about spirituality and ethics beyond religion altogether.
Alle großen Weltreligionen, mit ihrer Betonung der Liebe, Mitgefühl, Geduld, Toleranz und Vergebung kann und inneren Werte fördern. Aber die Realität der Welt heute ist, dass Erdung Ethik in der Religion nicht mehr ausreicht. Dies ist, warum ich immer mehr davon überzeugt bin, dass die Zeit gekommen ist, eine Art des Denkens über Spiritualität und Ethik jenseits Religion überhaupt zu finden. (Übersetzt von ‎Bing‎).

Ich glaube, dass es an der Zeit ist, gemeinsam nach Alternativen zu suchen.

Humor: Wie viele Christen braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?

Wie viele Christen braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?

Charismatiker: Nur einen. Die Hände sind ja schon oben.

Pfingstler: Zehn. Einer wechselt die Glühbirne und neun beten gegen den Geist der Finsternis.

Presbyterianer: Keine. Das Licht wird zur vorherbestimmten Zeit wieder angehen.

Römisch Katholisch: Keine. Nur Kerzen erlaubt. „Humor: Wie viele Christen braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?“ weiterlesen

Jesus-die Gestalt des Heiligen, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2012

Zu:  Notker Wolf, Leo G. Linder: Jesus, Ein Leben, Gütersloher Verlagshaus Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06578-6, Preis 19,99 €.

Zunächst sollte man das Nachwort „Entstehungsgeschichte“ zur Kenntnis nehmen. Die Erkenntnis Albert Schweitzers, ein Leben Jesu können nicht geschrieben werden, die hier ausgelassen wird, relativiert hier zumindest den Anspruch des Titels „Jesus, Ein Leben“. Leider bleibt ebenfalls unerwähnt, inwieweit die Evangelienharmonie (z. B. Diatessaron des Tatian, verfasst um 170), die auch den Heliand beeinflusste, auf die Konstruktion des Buches einwirkte. Klar ist auch hier: auch aus der plausibelsten Abfolge der Neutestamentlichen Erzähltexte kann kein Bild des Lebens Jesu gewonnen werden. „Jesus-die Gestalt des Heiligen, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2012“ weiterlesen

Gott mit wirklichen Worten beschreiben. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2012

Zu: Klaus Vellguth, Berthold Weckmann (Hg.): Welcher Engel leiht uns Flügel, In Erinnerung an Wilhelm Willms, Verlag Butzon & Bercker Kevelaer 2005, ISBN 978-3-7666-0485-9. Preis: 19,90 Euro.

„Der Himmel geht über allem auf, auf alle über…“ (S. 68) – kürzer kann man die säkulare Dimension des christlichen Glaubens nicht ausdrücken als Wilhelm Willms in seinen Gedichten, Gebeten und Liedtexten. Willms, geboren 1930, war katholischer Pfarrer in Aachen, Viersen, Krefeld und Heinsberg. Im Ruhestand war er nach einem Schlaganfall 1990 und starb mit 72 Jahren im Jahr 2002. Das neue geistliche Lied, angeregt durch Studentenrevolte und den Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, präsentiert auf Kirchen- und Katholikentagen, ist nicht denkbar ohne die Zusammenarbeit von Autoren wie Wilhelm Willms mit den Musikern und Komponisten wie zum Beispiel Peter Janssens, Ludger Edelkötter, Reinhard Horn und anderen. „Gott mit wirklichen Worten beschreiben. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2012“ weiterlesen

Glauben ins Wort fassen, Rezension von Christoph Fleischer , Werl 2012

Zu: Gerd Theißen: Glaubenssätze, Ein kritischer Katechismus, Gütersloher Verlagshaus Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-08148-9, Preis 24,99 €

Was oder wer sich offenbart, ist im Prinzip und allgemein gesehen eher unbekannt. Gott wird aus Erfahrungen erkannt, in denen wir Menschen die eigene Unfähigkeit erkennen, einem solchen Begriff wie Gott gerecht zu werden.
Der Ansatzpunkt des modernen konstruktiven Denkens von Gott ist daher die so genannte negative Theologie. Die dialektische Theologie hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts diese negative Theologie durch die Formulierung von Polaritäten und Aporien in eine kirchliche Lehre überführt. Doch allzu schnelle Schlussfolgerungen daraus erwiesen sich als Projektionen und Konstruktionen. Der zunächst gewagte Kontakt zur modernen Philosophie war unterbrochen und musste mühsam wieder hergestellt werden. Eine Dogmatik gibt es nicht mehr.

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