Diakonie Soest: Christian Korte neuer Vorstand – Presseinformation

Den Blick weiten, Begegnungen suchen

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Kirchenkreise Arnsberg, Hamm, Soest und Unna – Am 1. Oktober wird Christian Korte neuer Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg. Damit übernimmt er ein soziales Unternehmen mit knapp 1000 Mitarbeitenden an 55 Standorten in den vier Kirchenkreisen Arnsberg, Hamm, Soest und Unna.

Der 51-jährige Korte engagiert sich bereits seit über 20 Jahren für die Diakonie und hat diese in verschiedensten Positionen als Führungskraft mit geprägt und gestaltet. Den Betreuungsverein unter dem Dach der Diakonie, der heute an sieben Standorten in den vier Kirchenkreisen rund 1250 Klienten betreut, hat Christian Korte aufgebaut. Zuletzt war er stellvertretender Vorstand, Leiter des Fachbereiches „Selbstbestimmtes Leben“ und Regionalbeauftragter für die Kirchenkreise Hamm und Unna. „Diakonie Soest: Christian Korte neuer Vorstand – Presseinformation“ weiterlesen

Hexenverfolgung und Hexenprozesse in Werl. Notizen zu einem Vortrag von Hartmut Hegeler in Werl, Christoph Fleischer, Werl 2013

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Im Rahmen der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe zu den Hexenprozessen in Lippstadt, Soest und Werl referierte der pensionierte Berufsschulpfarrer Hartmut Hegeler aus Unna auf Einladung des Evangelischen Kirchenkreises Soest am 18. November in der VHS Werl. Im zweiten Teil des Vortrags widmete er sich einem protestantischen Vertreter des im 17. Jahrhundert langsam aufkommenden Widerstandes gegen die Hexenprozesse, des in Lippstadt geborenen Pfarrers Anton Praetorius, gestorben am 6. Dezember vor 400 Jahren im Jahr 1613. Es hing sehr stark von der jeweiligen Obrigkeit ab, ob es zu Hexenprozessen kam, oder nicht. Praetorius wirkte zuletzt in der Nähe von Heidelberg, wo laut Hegeler nicht ein Mensch als Hexe oder Hexer verurteilt worden ist. Trotzdem musste er sein in vier Auflagen gedrucktes Buch über Folter und die unmenschlichen Hexenprozesse zunächst anonym verfassen. Die vierte Auflage des Buches erschien posthum und wirkte weiter und rief weitere Kritiker auf den Plan. Doch erst im 18. Jahrhundert endete der Hexenwahn.

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Skulpturen, Gemälde und Lichtinstallationen – Heimatkalender 2014 legt Fokus auf die Kunstszene im Kreis Soest

Rechtzeitig vor der Allerheiligenkirmes ist er wieder erschienen, der Heimatkalender Kreis Soest. In der aktuellen Ausgabe für das Jahr 2014 geht es um Kunst und Künstler zwischen Möhne und Lippe.

Zu Teilen ist die Kunstsammlung des Soester Carl-Jürgen Schroth mit der weltweit wichtigsten Sammlung konkreter und postminimaler Kunst ab den 1950er Jahren aufgeführt, 20131030KunstfotoLehmarbeiterdie sowohl Bildwerke als auch Skulpturen und Objekte umfasst. Darunter Werke zeitgenössischer Künstler wie Imy Knobel, Yves Klein, Klaus Staud oder Günther Uecker. Aber auch Nachwuchskünstler haben einen Platz im Heimatkalender gefunden: Die Malschulen in Werl, Soest und Lippstadt zeigen Kindern, wie sie sich mit Hilfe von Pinseln und Paletten eigene Welten erschaffen können.

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Lehmarbeiter mit gelber Karre
Das farbenfrohe Gemälde von Wilhelm Morgner trägt den Titel „Lehmarbeiter mit gelber Karre“ und ist im Wilhelm-Morgen-Haus zu sehen. Foto: Christian Theopold

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Kein Einfluss der Marienverehrung auf den Hexenwahn, Christoph Fleischer, Werl 2012

Eine Antwort auf Rudolf Fidlers Aufsatz: Rosenkranzaltar und Scheiterhaufen, in: Urs Beat Frei und Fredy Bühler, der Rosenkranz. Andacht-Geschichte-Kunst, Bern 2003, Seite 249-267, im Internet ohne Anmerkungen verfügbar. (Siehe: Quellen)

Der Autor Rudolf Fidler liegt in diesem Aufsatz das Ergebnis seiner Dissertation vor.

Es ist richtig, dass um das Jahr 1630 herum in Werl 70 Menschen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen sind, wie es Rudolf Fidler gleich in der Einleitung schreibt. Doch worin besteht der “unmittelbare Zusammenhang” zu dem 1631 errichteten Rosenkranzalter, wie er es andeutet?

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