Interessante Downloads auf der Seite des katholischen Bibelwerks, Internetnotiz von Christoph Fleischer, Welver 2021

 

Jeden Monat erhalte ich einen Newsletter vom Katholischen Bibelwerk. Ich möchte an dieser Stelle einmal auf ein paar Leseproben hinweisen. Es lohnt sich wirklich diesen Newsletter zu abonnieren.

Im aktuellen Newsletter findet sich eine konstruktive Bearbeitung des Themas „Homosexualität“, die sich von Lesarten abhebt, die normalerweise als päpstliche Verlautbarungen zu hören waren.

Hier ein Zitat aus dem Hinweis:

„Ihr sollt ein Segen sein“ – Verweigerung des Segens biblisch nicht begründbar

Die Weigerung, homosexuelle Lebensgemeinschaften zu segnen, wird häufig mit Bibeltexten begründet. Ein genauer Blick auf die biblische Überlieferung zeigt jedoch, dass die Texte damit falsch ausgelegt werden.

Prof. Dr. Thomas Hieke von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zeigt in einem Beitrag auf, wie die entsprechenden biblischen Textstellen in ihrem Kontext zu verstehen sind – und warum sie nicht verwendet werden dürfen, um Homosexualität zu verurteilen.

Auf den Artikel von Prof. Hieke wird in einem Link verwiesen:

http://blog.thomashieke.de/blog/bibel-und-homosexualitat/aber-in-der-bibel-steht-doch/

Bibel-Memory

Wer sich direkt mit der Bibel beschäftigen möchte, dem wird ein Memoryspiel angeboten, das man ebenfalls herunterladen kann:

https://www.bibelwerk.shop/fileadmin/public/Memory_Bibel_heute_225.pdf

Rolle des Hellenismus für das Neue Testament und sogar für Jesus

Was mich besonders interessiert, ist die Rolle des Hellenismus für das Neue Testament und sogar für Jesus selbst. Hierauf hatte ja zu Lebzeiten der populäre englische Schriftenforscher Carsten Peter Thiede immer wieder hingewiesen. Hier ist es das Heft von Welt, Umwelt, Bibel das auf den See Genezareth als der Mitte Galiläas verweist. Warum gerade diese Region sowohl als jüdisch religiös wie zugleich hellenistisch kulturell zu verorten ist und warum dies kein Gegensatz ist, wird in dem Artikel von Jürgen K. Zangenberg deutlich, der unten auf dem roten Button als Download und Zusatzmaterial bereitsteht:

https://www.weltundumweltderbibel.de/fileadmin/verein/Dokumente/Welt_und_Umwelt/WUB_1_21_Galila__a-Das_heilige_Land.pdf

Schöpfung und Befreiung gehören zusammen

Zu guter Letzt verweise ich auf einen konstruktiven Artikel zum Thema Schöpfungstheologie in der Zeitschrift „Bibel und Kirche“, der ebenfalls heruntergeladen werden kann:

https://www.bibelundkirche.de/fileadmin/verein/Bilder/Bibel_und_Kirche/Artikel_Benk.pdf

 

 

 

Offenbarung als Ausgang der Theologie? Notizen zu Franz Rosenzweig „Atheistische Theologie“, Christoph Fleischer, Welver 2021

Literatur: Franz Rosenzweig: Atheistische Theologie, in: Kleinere Schriften, Schocken Verlag, Jüdischer Buchverlag 1937, später auch als Band III, Franz Rosenzweig, gesammelte Werke.

Durch diesen Aufsatz wird Franz Rosenzweig im Jahr 1914 persönlich mit Martin Buber bekannt. Allerdings hat Buber den Aufsatz unveröffentlicht zurückgeschickt.

Auch die spätere Schriftensammlung „Zweistromland. Kleinere Schriften aus Religion und Philosophie“ (Philo Verlag 1926, jetzt als Reprint bei Amazon), die vollständig in die o. g. Ausgabe aufgeht, enthält den Aufsatz „Atheistische Theologie“ nicht.

Das Wort „Atheistische Theologie“ war bis dahin kaum bekannt, Franz Rosenzweig zeigt jedoch, was damit gemeint ist. Zunächst war mir selbst nicht klar, ob der Autor selbst eine solche „Theologie“ befürwortet oder sich davon abgrenzt, was wohl eher der Fall ist.

In den letzten vier Sätzen des Aufsatzes zeigt Franz Rosenzweig, dass die Zukunft weder im Christentum noch im Judentum in einer „atheistischen Theologie“ liegen kann, ohne damit allerdings die Ergebnisse der philosophischen Religionskritik in Frage zu stellen. Ausweg ist nun der Begriff „Offenbarung“ als „geschichtliche Tat“, die die „Geschichtlichkeit der Geschichte“ in Kraft setzt. (Ich habe das absichtlich so zitiert, um aufzuzeigen, dass diese positive Theologie immer von ihrer Definition abhängig ist.)

Später wird er bis zu seinem Tod im Jahr 1929 die hebräische Bibel ins Deutsche übersetzen. Im Grunde wird es also wie auch bei Rudolf Bultmann zu einem hermeneutischen Ansatz der Bibelauslegung führen, bei dem sich die Schrift mit Blick auf den historischen Kontext selbst auslegt.

Formal gesehen ist eine „atheistische Theologie“ nötig geworden, seitdem in der Theologie wissenschaftliche Voraussetzungen definiert wurden, was seit der Aufklärung der Fall ist. Schlicht gesagt geht es dabei einerseits um die Geschichte der historisch orientierten Exegese (z. B. Leben-Jesu-Forschung), die mit Albert Schweitzer als gescheitert gilt, zumindest soweit sie meinte, ein authentisches Leben Jesu rekonstruieren zu können.

Franz Rosenzweig wechselt in seinem Aufsatz immer wieder von der christlichen Exegese hin zum jüdischen Selbstverständnis, indem er hierbei gemeinsame Tendenzen entdeckt.

Dies soll kurz am Beispiel des Mythos aufgezeigt werden: „… die rationalistische Vermenschlichung der Christusgestalt zum Jesus der Leben-Jesu-Theologie …, wurde in der Judenvolks-Theologie zum Hebel der rationalistischen Vergötterung des Volks“ (S. 284) (Dieser Satz richtet sich vermutlich an Martin Buber, der in seinen Reden über das Judentum betont, das Judentum sei in erster Linie als Religion zu verstehen und nicht als Volk, Staat oder Land, das dieser Vollendung entgegensieht. Die Vision einer Neuansiedlung in Palästina nahm am Ende des 19. Jahrhunderts immer konkretere Formen an.)

So wie einerseits Christus zum Gottesbild wird, wird im Judentum der Gottesbund, religiös gefeiert und zum Glaubensinhalt erklärt (d. meint, dass die religiöse Feier sich selbst erklärt bzw. selbstreflexiv definiert).

Die „Offenbarung“ wird sich als „Mythologie“ erweisen. Der Mythos ist ein Bild der Geschichte und wird benötigt, um die Bedeutung der religiösen Inhalte zu untermauern.

Die „atheistische Theologie“, so Rosenzweig, zeigt, was unter Verzicht auf den Mythos übrigbleibt. Franz Rosenzweig betont aber auch zu Recht, dass das „Über“ – Menschliche (Gottes) dem Menschen gegenüber wie ein Spiegel funktioniert. Vermutlich werden hier wie dort Projektionsinhalte auf Judentum oder Christentum angewandt.

Erst ganz gegen Ende des Aufsatzes erscheint die Mystik als Alternative, wobei Rosenzweig vermutlich auch hier wieder an Martin Buber selbst gedacht hat, der die Mystik der Chassidim erforscht und Beispiele veröffentlicht hat. Rosenzweig zeigt, dass in der Mystik zwar Gott auch an die Menschengestalt gekoppelt wird, dennoch aber unverfügbar und göttlich bleibt und zitiert ein Beispiel der jüdischen Mystik: „Gott spricht: wenn ihr mich nicht bezeugt, so bin ich nicht.“ (S. 289)

Der am Anfang zitierte Schlussabschnitt wird hier mit einem ausführlichen Schachtelsatz eingeleitet, der an die von Sören Kierkegaard bekannte Rede von einer Kluft erinnert, die das religiöse Erleben erst möglich macht. Analogien auf christlicher Seite lassen sich in der dialektischen Theologie Karl Barths finden.

Doch anstelle zwischen Gott und Mensch liegt die Kluft hier zwischen rationalem Glaubensverständnis einschließlich der Differenz zwischen Mystik und Rationalismus und dem Verständnis des Menschen als Empfänger der Offenbarung.

Meines Erachtens hat Martin Buber den Aufsatz zu Recht zurückgewiesen, weil der Schluss letztendlich argumentativ nicht genügend ausgearbeitet worden ist. Mystik lässt sich nicht vorschnell mit dem Gegenteil von Rationalismus gleichsetzen. Andererseits ist der Begriff der Offenbarung doch bei Rosenzweig zu sehr an der Geschichtlichkeit orientiert, sie offenbart also hauptsächlich die Differenz zwischen Gott und Mensch. Die positiven Inhalte der „Offenbarung“ bleiben unter Projektionsverdacht, was Rosenzweig hier nicht erkennt. Hierzu sei einmal auf das Buch „Moses“ von Martin Buber verwiesen, mit der er die Übersetzungsarbeit am Pentateuch quasi auswertet, und einen politischen Anführer entdeckt, dem die religiöse Verbindung wichtig ist. Mose ist für Buber der Erfinder eines Bundesgesetzes, das mit dem Kult ein Volk zusammenführt und bildet.

Es folgt nun die Dokumentation des Textes von Franz Rosenzweig als PDF, entnommen der Ausgabe von 1937 (s.o.).

Shared History: 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum, Presseinformation, Margarete Schwind, Berlin 2021

Ein Projekt des Leo Baeck Institute – New York | Berlin — www.sharedhistoryproject.org

Berlin, 15. Januar 2021 – 2021 markiert das 1700-jährige Jubiläum des frühesten Dokuments, das eine jüdische Gemeinschaft in dem Gebiet des deutschsprachigen Raums erwähnt. In einem Edikt aus dem Jahre 321, dessen Abschrift heute in der Vatikanischen Bibliothek verwahrt wird, erlaubte Kaiser Konstantin den Kölner Stadträten, auch Juden zur Ausübung öffentlicher Ämter zu verpflichten.

Um die facettenreichen Narrative jüdischer Geschichte in diesem Zeit- und Sprachraum zu schildern, hat das Leo Baeck Institute – New York | Berlin das Projekt Shared History: 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen. Es ist eine Shared History, eine gemeinsam geteilte Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Geschichte von Jüdinnen und Juden war und ist seit Jahrhunderten tief verwoben mit der Geschichte der Mehrheitsbevölkerung in den Regionen und Ländern dieses Raums.

Im Verlaufe des Jahres 2021 werden unter www.sharedhistoryproject.org wöchentlich je ein Objekt und korrespondierende Essays veröffentlicht. Die dabei geschaffene 1700 Jahre umfassende Gesamtschau jüdischer Geschichte im deutschsprachigen Raum wird aktiv zur Vermittlung jüdischen Lebens im deutschsprachigen Raum dienen und mithilfe von Fakten und Aufklärung einen wichtigen Beitrag gegen Unkenntnis, zunehmende Geschichtsverzerrung und wachsenden Antisemitismus leisten.

Das Shared History Projekt beleuchtet schlaglichtartig die individuellen und kollektiven Erfahrungen, die jüdischen Alltag über Jahrhunderte prägten: Diskriminierung, Ausgrenzung und Entrechtung auf der einen Seite, Akzeptanz, Akkulturation und gesellschaftlicher Aufstieg auf der anderen Seite. Dabei zeigen die Objekte, dass es mitunter die kleinsten Dinge sein können, wie ein paar gläserne Ampullen, die ein gemeinsames Miteinander vor Augen führen – oder den gesellschaftlichen Ausschluss bis zur skrupellosen Ermordung unverkennbar machen, wie der aus der Erde geborgene Anhänger eines Mädchens.

Jüdisches Leben ist heute in all seiner Vielfalt wieder ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft. Doch wie ein Blick auf die Objekte des Shared History Projekts und deren Geschichten zeigt, ist der Weg dorthin alles andere als einfach gewesen. Er war geprägt von Rückschlägen und Brüchen, aber auch von Zeiten des lebendigen Miteinanders und dynamischen Austausches.

Einen Beitrag über das Projekt von David Dambitsch dürfen wir zum Nachhören anbieten:
Deutschlandfunk, Schalom 08.01.2021 / 1700 Jahre Juden in Deutschland

Virtuelle 3D Ausstellung & Website

Gefördert durch: #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

Die verschiedenartigen Exponate – unter anderem Schmuck, Gemälde, Sakralgegenstände, Bücher und Mankuskripte, Synagogen und andere Bauten, und selbst fiktionale Konzepte wie der Golem – werden mittels moderner Techniken wie 3D Fotogrammetrie und 360-Videos abgebildet und in einem fiktionalen Raum zur Schau gestellt.

Realisation der Webpräsenz: Z-Reality GmbH (Kaiserslauten) und Design360 (New York)

Expertenbeiträge

Zur Webpräsenz gehört auch ein Platform, wo die Objekte von erläutenden Expertenbeiträgen begleitet werden. Zu den Autorinnen und Autoren gehören Forschende aus der Geschichtswissenschaft, Archäologie und Kunstwissenschaft, aber auch Mitarbeitende aus Bibliotheken und Archiven sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und Publizierende.

Vom 27. Januar 2021 – 23. April 2021 wird eine physische Ausstellung im Paul Löbe Haus des Deutschen Bundestages gezeigt. Die Ausstellung auf 27 Glaspanelen präsentiert eine Auswahl der Objekte des Shared History Projekts. 

Die 58 Objekte aus den Sammlungen von über 40 Museen, Bibliotheken, Archiven und anderen Institutionen in 10 Ländern werden in über die folgenden Kanäle präsentiert:

LEO BAECK INSTITUTE – 

Zum Leo Baeck Institut 

Gegründet von deutsch-jüdischen Emigrierten als unabhängige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung für die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums mit drei Teilinstituten in Jerusalem, London und New York hat sich das Leo Baeck Institut seit nunmehr über 60 Jahren der Aufgabe verschrieben, das kulturelle Vermächtnis des durch den Holocaust nahezu ausgelöschten deutschsprachigen Judentums zu bewahren. Die Gründungsväter und -mütter zählten zu den führenden Intellektuellen ihrer Zeit und waren selbst oftmals nur mit großen Mühen dem NS-Regime entflohen: unter ihnen befanden sich Martin Buber, Max Grunewald, Hannah Arendt, Selma Stern und Robert Weltsch. Sie benannten das Institut nach dem Rabbiner Leo Baeck, dem letzten führenden Repräsentanten der jüdischen Gemeinden im Nationalsozialismus, der zugleich erster Präsident des Leo Baeck Instituts wurde. 

Die Bestände des LBI New York umfassen über 80.000 gedruckte Bände, zahlreiche Periodika, 10.000 archivalische Nachlässe, 25.000 Fotografien und rund 8.000 Kunstwerke und Objekte. Der Großteil der im Leo Baeck Institut erhaltenen Objekte wurde von jüdischen Flüchtlingen selbst oder ihren Nachkommen in die Obhut des Instituts übergeben. Die bewahrten deutschsprachigen Dokumente, Bücher, Aufzeichnungen und Erinnerungsstücke haben ihre früheren Besitzer mitunter durch mehrfaches Exil begleitet und verdeutlichen, wie stark die emotionale und psychologische Verbundenheit zur verlorenen Heimat im deutschsprachigen Raum war – trotz Brüchen, Entwurzelung und Trauma. Mit seinem Archiv in New York schuf das LBI einen Aufbewahrungsort seiner erstklassigen über fünf Jahrhunderte umspannenden Sammlungen, die heute zu den wichtigsten Primärquellen jüdischer Geschichte und Alltags in Mitteleuropa gehören. 

 

Das hilft in Zweifel und Versuchungen, Dennis Streichert, Hamburg 2021

Foto: Trübes Wetter in Kanada, Foto Dennis Streichert

Wenn das Leben hart ist und Versuchungen uns überfluten, können wir leicht das Gefühl haben, völlig untauglich als Christ zu sein. Die Versuchung schlägt gerade in diesen Momenten zu, in denen wir sie so gar nicht erwarten oder verkraften.

Wenn sich Ihr Glaube klein anfühlt, erinnern Sie sich an diese Tatsachen:

 

Gott hat uns zu seiner Freude geschaffen

Leiden und Herausforderungen in diesem Leben ist unausweichlich für jeden, der in dieser Welt lebt. Schwierigkeiten werden immer kommen. Trotzdem dürfen wir auf Gott vertrauen, weil diese harten Schicksalsschläge nie vergeblich sind.

Gott hat Sie geschaffen, weil er sich an Ihnen erfreut. Er wünscht sich, dass Sie ihn kennen, sich an ihm erfreuen und ihn lieben, selbst inmitten von Leid. Gott bietet Ihnen ein Leben voller Sinn an. Alle guten Dinge kommen aus seiner Hand. Seine Güte ändert sich nie, auch wenn wir es tun.

Egal, was wir erleben, wir erleben es niemals für uns allein. Es ist erstaunlich, dass Gott uns nahe ist und uns hört. Er hat die absolute Kontrolle über jede Situation, jeden Lebensbereich und jede Schwierigkeit.

 

Gott greift uns unter die Arme, wenn wir fallen

Wenn wir schon länger für etwas beten, dies aber nicht erhalten, weil Gott es momentan für nicht angebracht hält, können wir in Versuchungen geraten. Beispielsweise, wenn Sie schon lange Single sind und sich nach einem Partner sehnen.

Wenn wir schwach werden, so ist Gott dennoch da. Er wird seine geliebten Kinder niemals in Stich lassen. Er sandte Jesus, der in allem mit uns fühlt und um unsere Nöte weiß. Gott wusste, dass wir immer wieder fallen würden.

Gott hat sich zu uns in unserer Sünde herabgelassen, weil er sich mit uns verbinden möchte und uns wertschätzt. Christus nahm in Demut Menschengestalt an und war seinem Vater gehorsam bis in den Tod, damit wir mit ihm wieder vereint werden.

 

Gott liebt uns immer noch, auch wenn wir versagen

Selbst wenn wir ständig versagen, liebt Gott uns immer noch. Das gute Werk, das Gott begonnen hat, indem er uns durch den Glauben für gerecht erklärt hat, wird fortgesetzt, bis er diese Wiederherstellung und Vervollkommnung abschließt und uns seinem Sohn gleich macht. Nichts kann oder wird uns von seiner Liebe trennen – nichts!

Als Christus am Kreuz starb, machte sein Opfer es möglich, dass Sie in die Gegenwart Gottes eintreten können. Wenn der Vater uns anschaut, sieht er seinen Sohn.

Wir können uns Gott nun als seine eigenen Kinder nähern. Wir können uns diesem liebenden Vater nähern, der seine Kinder liebt und sich um sie kümmert, auch wenn wir versagen. Wir sind durch den Tod Jesu mit Gott versöhnt worden. Wie viel mehr werden wir dann durch sein Leben gerettet werden?

 

Gott schenkt uns eine neue Freude an ihm

Selbst wenn die Fluten dieser Welt uns zu ertränken scheinen, schenkt Gott sich uns immer wieder. Wir dürfen die Gemeinschaft mit ihm, seine Liebe und Erneuerung genießen.

Kein Abgrund von Sünde oder Zweifel ist zu entsetzlich für Gott, um uns zu erlösen! Wir haben einen Erlöser, der sich an uns erfreut, damit wir uns an ihm erfreuen können. Christus möchte, dass wir das Leben in seiner Gegenwart leben und uns an das Leiden erinnern, das er durchgemacht hat. Das Leiden, das uns die Erlösung ermöglicht und durch das er immer mit uns mitfühlt.

Wenn sich also Ihr Glaube klein und schwach anfühlt, wenn Sie in Versuchung geraten, wenn Sie an Gottes Güte oder Gnade zweifeln, halten Sie sich an Gott fest. Denken Sie daran, dass Gott uns Rettung und Glück, Freude und Wonne schenkt, weil er uns nichts Geringeres als sich selbst gegeben hat

 

Jeder von uns wird mit Situationen konfrontiert, in denen Zweifel, Verwirrung und Angst uns umgeben und das Vertrauen in Gott schwindet. Die Frage ist: Was werden Sie mit Ihrem Zweifel tun? Werden Sie entmutigt und laufen weg von Gott, oder werden Sie im Schmerz des Zweifels zu Gott rufen?

Sie und ich haben unsere Errettung nicht durch eigene Tugendhaftigkeit erkauft. Der Herr weiß, dass wir schwach sind, und deshalb hat er versprochen, unsere Stärke zu sein und seine Autorität in unserem Namen auszuüben.

Derjenige, zu dem Sie beten, ist gütig, langsam zum Zorn und überreich an Liebe. Er hat versprochen, dass er nie ein taubes Ohr für die leisen Gebete seiner Kinder haben wird, egal wie schwach sie sind.

Über den Autor

Dennis Streichert beschäftigt sich viel mit dem Thema Berufung und Lebenssinn. Mit seinem Blog dennis-streichert.de/blog verfolgt er das Ziel, Menschen zu einem sinnerfüllten Leben zu inspirieren. Andere Menschen zu ihrer Berufung zu führen – das ist seine Vision.

 

Neuer Beitrag auf der Seite www.kauf-eine-kirche.de.

hier ist der Link: http://www.kauf-eine-kirche.de/2020/01/23/kirchbau-visionen-de-hinweis-von-christoph-fleischer-welver-2020/

Felix Hemmers studiert Innenarchitektur im schönen Detmold. Bei einem studentischen Projekt vor etwa einem Jahr ist er zum ersten Mal mit der Thematik der Kirchenumnutzung in Kontakt gekommen. Damals wurde die Rheinkirche in Duisburg an einen Architekten verkauft und die Studierenden haben Entwürfe für eine Umnutzung als Kolumbarium entwickelt.

Felix Hemmers schreibt in einer Email:

Mir ist das Problem der vielen leerstehenden Kirchen bewusst geworden. Kirchen sind für mich ganz besondere Orte, die ein einzigartiges Gefühl von Ruhe, Bewusst-Werden und Dankbarkeit vermitteln. Diese Räume müssen erhalten und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden, auch wenn das in vielen Fällen in der ursprünglichen Funktion nicht mehr möglich ist.

Draus ist ein Projekt geworden: www.kirchbau-visionen.de.