Predigt am Sonntag Exaudi über Johannes 14, 15–19, Christoph Fleischer, Werl 2013

Gehalten am Sonntag Exaudi 2013 in der St. Anna-Kapelle in Ense-Niederense

Der Predigttext in der Übersetzung von Jörg Zink Das Neue Testament, übertragen von Jörg Zink, Kreuz Verlag Stuttgart Berlin, 4. Auflage 1968, S. 244)

„Predigt am Sonntag Exaudi über Johannes 14, 15–19, Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen

Dorothee Sölle – aktueller denn je, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Renate Wind: Grenzenlos glücklich – absolut furchtlos – immer in Schwierigkeiten Dorothee Sölle, Mit Audio CD, ISBN 978-3-579-08155-7, Preis 14,99 Euro

Wind_RGrenzenlos_gluecklich_SoelleCD_135602Die CD dieses Medienpakets enthält Texte von Dorothee Sölle, interpretiert und gelesen von der Autorin Renate Wind, dazu englischsprachige Kirchenlieder, zum Teil instrumental gespielt,  zum Teil ebenso gesungen vom Duo „clerica beauties“ (Hans-Martin Gutmann und Michael Schirmer). Im Buch abgedruckt sind davon „What a friend we have in Jesus“ und „Abide with me“. Diese Lieder repräsentieren die „fromme“ Seite der Theologin Dorothee Sölle, die am 27.4. vor 10 Jahren im Alter von 73 Jahren starb  (2003) und zu deren Andenken dies Buch erschienen ist. Dorothee Sölle war einer der herausragenden Gestalten des Protestantismus im 20. Jahrhundert, bekannt vor allem wegen ihres politischen Einsatzes in der Friedens-, Umwelt- und Frauenbewegung. Dabei ließ sie sich allerdings nicht von einer bestimmten Richtung vereinnahmen, abgesehen von einem allgemeinen Einsatz für Sozialismus. Ihre wissenschaftlich- theologische Arbeit war ebenfalls in der Literaturwissenschaft beheimatet, da sie ursprünglich Lehrerin für Deutsch und Religion war. Die Kurzbiografie des Buches zeigt ihre persönlichen und theologischen Stationen auf.  „Dorothee Sölle – aktueller denn je, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen

Leben mit Dietrich Bonhoeffer, Rezension von Christian Löhr, Brandenburg 2012

Paul Gerhard Schoenborn, „Nachfolge – Mystik – Martyrium. Studien zu Dietrich Bonhoeffer“, Edition ITP-Kompass, Münster 2012, ISBN: 978-3-9813562-3-6, 253 Seiten, 18,00 €,

Mit seinen gesammelten Bonhoeffer-Studien, in diesem Frühjahr erschienen unter dem Titel „Nachfolge – Mystik – Martyrium“, hat Paul Gerhard Schoenborn eine kleine Lebensernte eingefahren. Sie sind eine wertvolle und auf einen Theologen, nämlich Dietrich Bonhoeffer, zugespitzte Ergänzung des Bandes „Alphabete der Nachfolge“, der 1996 im Peter Hammer Verlag erschienen war. Beide Arbeiten kreisen um ein gemeinsames Thema: die Wiedergewinnung des Zeugnisses der Märtyrer für den Glauben der Christen und die Theologie der Kirche. Die acht Studien mit ganz unterschiedlichem Gewicht dokumentieren einen sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckenden Lebens- und Erkenntnisweg mit Dietrich Bonhoeffer. Sie sind so ein ganz eigenständiges Zeugnis der Bonhoefferrezeption. Neben dem übergreifenden Thema der Märtyrertheologie zeichnen sich zwei thematische Schwerpunkte ab: die Beziehungen zwischen Bonhoeffers Lebenszeugnis und der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung einerseits und Bonhoeffers Widerstand gegen die Verfolgung der Juden in Deutschland andererseits. „Leben mit Dietrich Bonhoeffer, Rezension von Christian Löhr, Brandenburg 2012“ weiterlesen

Zwischenruf: Gibt es Mystiken oder nur die Mystik und wie wahr ist sie? Christoph Fleischer, Werl 2013

Gibt es eigentlich verschiedene Mystiken, falls man das Wort einmal so im Plural gebrauchen darf? Klar ist: Mystik ist interreligiös. Buddhismus gehört genauso dazu, wie Yoga. Im Christentum gibt es Mystiken seit dem frühen Mittelalter. Besonders bekannt ist Meister Eckhart (um1260-1328), ein Ordensgeistlicher, der kurz vor seiner Ketzerverurteilung eines natürlichen Todes starb. Gleichwohl landeten seine Schriften auf dem Index. Weiterhin gibt es Mystik auch als modernes Phänomen bei Dichtern wie Rainer Maria Rilke (1875-1926) oder Hermann Hesse (1877-1962), Bildhauern wie Ernst Barlach (1870-1938), aber auch bei manch anderem Filme- oder Theatermacher. Selbst die Musik in Melodie und Text sollte von der Frage nicht ausgenommen werden, ob sie sich als mystisch versteht. Heute verbinden sich mit Mystik auch Namen wie Ken Wilber (geb. 1949, USA) und Eckhart Tolle (geb. 1948 in Deutschland, jetzt Kanada), und die Frage bei allem ist, wozu Mystiken eigentlich da sind. „Zwischenruf: Gibt es Mystiken oder nur die Mystik und wie wahr ist sie? Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen

„Ich bin wie Gott“ – Projekt zur Kommentierung des Cherubinischen Wandersmanns von Angelus Silesius

„Der cherubinische Wandersmann“ – lyrische Kurztexte von Angelus Silesius kurz interpretiert, Christoph Fleischer und Gerhard Kracht, Recklinghausen, Werl 2012

Quelle: http://www.zeno.org/Literatur/M/Angelus+Silesius/Gedichte/Cherubinischer+Wandersmann

1. Was fein ist, das besteht

Rein wie das feinste Gold, steif wie ein Felsenstein,
Ganz lauter wie Kristall soll dein Gemüte sein.

Zweimal werden Bilder für Reinheit aus dem Bereich der Chemie gewählt,
ein reines Metall wie Gold
und die Klarheit eines Kristalls.

„„Ich bin wie Gott“ – Projekt zur Kommentierung des Cherubinischen Wandersmanns von Angelus Silesius“ weiterlesen