Wann gibt es das noch?
Dass Autos anhalten
stillstehen und schauen
wie ein Mann in einem roten Mantel
auf einem Apfelschimmel
über die Kreuzung reitet
Umgeben von Licht ist er
in Stimmen gehüllt
in Lieder
durch die Straßen auf und nieder
Geteiltes Glück
an einem Mittwoch im November
Diese Frage allein exegetisch zu beantworten, greift zu kurz. Ich hoffe, mit diesen kurzen Überlegungen repräsentative Texte gefunden zu haben, die zur Beantwortung der Frage in der heutigen Theologie beitragen.[2]
Die Rede vom kommenden Gottesreich hat immer etwas Schillerndes. Schon die Verkündigung Jesu am Anfang des Markusevangeliums kann auf zweifache Weise gelesen werden: „Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.“ (Mk. 1,15) „Nah“ kann zeitlich gedeutet werden, es soll bald ausbrechen, aber auch örtlich: ist unter uns und bei uns. Wenn auch die Präsenz Jesu den örtlichen Aspekt unterstützt, wird doch gerade in der Verkündigung Jesu der zeitliche Aspekt sehr betont. Z. B. im Gleichnis des Feigenbaums geht es eindeutig um Vorzeichen der baldigen Ankunft (Markus 13,28f). „Das kommende Reich Gottes als Advent, „Wann kommt das Reich Gottes“ (Lukas 17, Vers 20), Eine Recherche, Christoph Fleischer, Welver 2015[1]“ weiterlesen
Zu: Peter Hitzelberger (Hg.) Stern über Bethlehem: Zeig uns den Weg, Neue Weihnachtsspiele für Gemeinde, Kindergarten und Schule, Lahn Verlag, Verlag Junge Gemeinde, Leinfelden-Echterdingen 2015, mit CD-ROM, ISBN 978-3-7797-2102-4, Preis 19,95 Euro
Zu: Kristian Fechtner: Diskretes Christentum, Religion und Scham, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-579-08146-5, Preis: 17,99 Euro
Diskretes Christentum von Kristian FechtnerLaut Vorwort hat der Mainzer Theologieprofessor im Fach Praktische Theologie sein Projekt, ein Buch über „Religion und Scham“ zu schreiben, zunächst nicht vollendet und aufgeschoben. Doch das Buch ist nun erschienen, und die Frage ist, welches Thema es eigentlich behandelt. Ist das hier als Untertitel angegebene Thema „Religion und Scham“ mit dem Haupttitel „Diskretes Christentum“ eigentlich identisch, und inwiefern unterscheiden sich diese beiden Fragerichtungen auch?
Es könnte um die Seelsorge gehen, denn „Seelsorge hat mir Scham zu tun“ (S. 147). Doch das Buch konzentriert sich nicht auf die Seelsorge, sondern spürt dem Thema auch in den Bereichen Gottesdienst, Kasualpraxis und Religionspädagogik nach. Die Frage ist also berechtigt, ob diese Grundfrage nach „Religion und Scham“ zur Wahrnehmung eines gewiss relevanten Querschnittsthemas führt, oder ob, wie das Buch denn nun benannt wird, diese Fragerichtung zur Wahrnehmung eines Phänomens führt, das mit einem recht kurzen Schlusskapitel (S. 173 – 179) zum Thema Diskretion in der Religionsausübung führt. Wo das Buch zum eigentlichen Thema kommt, scheint es abzubrechen. Wohin wird der Leser, die Leserin gelenkt, dazu, Diskretion kompetent aufzudecken und zu kritisieren oder als eine berechtigte Gestalt gelebten Glaubens zu akzeptieren? „Diskretion im Umgang mit Gott, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2015“ weiterlesen
In diesem Jahr wird der Hochzeitswald im Lohauserholz 20 Jahre alt. Dieses besondere Ereignis soll im Rahmen einer Jubiläums-Pflanzaktion am 14. November, ab 14:00 Uhr auf dem Gelände des Vereinsheims der Vereinsgemeinschaft Lohauserholz e.V., Martinsstraße gefeiert werden.
Alle Baumpaten, die in den vergangenen 20 Jahren einen Baum im Hochzeitswald gepflanzt haben, Freunde und Förderer des Hochzeitswaldes sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Neben Aktionen für Kinder und musikalischer Unterhaltung, wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Beim anschließenden Martinsfeuer der Vereinsgemeinschaft Lohauserholz e.V. wird die Feier stimmungsvoll ausklingen. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann ist Schirmherr dieser Jubiläums-Pflanzung. „Der Hochzeitswald feiert seinen 20. Geburtstag (Pressemeldung aus Hamm)“ weiterlesen
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