Predigt über Markus 3,31-35, Christoph Fleischer, Werl 2011

Am 13. Sonntag nach Trinitatis

Menschheitsfamilie

Liebe Gemeinde!

Unter den Opfern des 11. September waren 12% Nicht-Amerikaner, insgesamt 373 ausländische Staatsangehörige aus 58 Ländern. „Predigt über Markus 3,31-35, Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen

Nur die Liebe, Gedicht, Christoph Fleischer, Werl 2011

Das Hohe Lied der Liebe, 1. Korinther 13

1. Wär meine Rede voller Macht,
im Sinn der Menschen und der Engel,
doch ohne Liebe dargebracht,
wär ich doch nur ein schlechter Bengel.

Spräche ich von Gottes Botschaft,
und kündete euch Gottes Willen,
und hätte nicht der Liebe Kraft,
ich besser tät die Red im Stillen.

Zeigte ich ein gutes Beispiel,
ein Leben voller Opfergüte,
hätt aber selbst der Lieb nicht viel,
das wär ´ne vorgespielte Blüte.

2. Die Liebe nimmt sich Zeit mit allen,
vergibt, und dabei nicht vermessen,
sucht sie nicht Streit, sucht nicht zu prahlen.
Die Worte bleiben angemessen.

Die Liebe lässt`s dabei im Rahmen,
versucht auch manchmal zu verzichten,
sie lässt die Wut zuerst erlahmen,
und sie verzichtet ganz aufs Richten.

Die Liebe meidet böse Taten,
und freut sich über wahre Worte.
In allem lässt sie Gott das Raten,
vertraut und glaubt an jedem Orte.

Sie sieht im Dunkeln auch das Helle,
Ist stark im festen Widerstehen.
Die Lieb ist immer auf der Stelle,
denn kluges Reden wird vergehen.

3. Als Mensch kann ich nicht viel erkennen,
Zu Schnell fliegt diese Zeit vorbei.
Nur Gott kann uns Geliebte nennen,
Vollendung kommt durch ihn herbei.

Es ist wie Kinder noch erkennen,
die nicht erwachsen worden sind.
Bei Gott jedoch da seh ich brennen
Lieb. Er ist der Vater, ich das Kind.

Es bleibt nur Glaube, Hoffnung, Liebe,
Keins ohne jedes andre geht.
Zuerst und wichtig ist die Liebe,
sie gibt den Sinn, der mich versteht.

Predigt über 1. Korinther 13, Christoph Fleischer, Meschede 2004

[1] Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. [2] Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. „Predigt über 1. Korinther 13, Christoph Fleischer, Meschede 2004“ weiterlesen

Datenflut und Hackerethik. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2011

Zu: Thomas Fischermann und Götz Hamann: Zeitbombe Internet, Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-579-06682-0, Preis: 17,99 Euro

Kürzlich begegnete mir eine Twitter-Meldung des Users @zeitbomber (kein Tippfehler!), die darauf hinwies, dass ein automatischer Facebook-Button „gefällt mir“ auf einer Homepage möglicherweise dazu dient, unerlaubter Weise persönliche Daten der Nutzung dieser Homepage an Facebook zu übermitteln, was von Seiten der Homepage-Betreiber indirekt ein Straftatbestand sein könnte. „Datenflut und Hackerethik. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen

Predigt über 2. Mose 19, 1-6, Christoph Fleischer, Werl 2011

Predigt am 10. Sonntag nach Trinitatis (Israel-Sonntag)
1 Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai. 2 Denn sie waren ausgezogen von Refidim und kamen in die Wüste Sinai und lagerten sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge.

3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: 4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht. 5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. 6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.

Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst. „Predigt über 2. Mose 19, 1-6, Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen