Diesen Klängen folgen, Hrsg. Von Thomas Kade, Anne-Kathrin Koppetsch, Illustrationen von Marlies Blauth, Dortmunder Buch Verlag 2020, Mit dem Psalm 23 durch eine Großstadt, Ein Poetisches Portrait, Zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund, ISBN: 9783945238462, Preis:8,00 Euro, Link siehe: www.literaturraumdortmundruhr.de
Francois Jullien: Ressourcen des Christentums, Zugänglich auch ohne Glaubensbekenntnis, aus dem Französischen von Ernst Landrichter, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2019, gebunden, 119 Seiten, ISBN: 978-3-579-02395-3, Preis: 15,00 Euro
Das Buch „Ressourcen des Christentums“ ist im Jahr 2018 in französischer Sprache erschienen und kam 2019 recht zügig auf Deutsch heraus. Francois Jullien (geb. 1951) ist auch in Deutschland kein Unbekannter (Preisträger des Hannah-Arendt-Preises). Seine philosophischen Arbeiten bauen auf seiner langjährigen Tätigkeit als Sinologe auf. Er befasst sich besonders mit der klassischen chinesischen Philosophie. Hierbei hat er auch ein Vokabular entwickelt, Begriffe zur Bezeichnung geisteswissenschaftlicher Kategorien, die er auch in diesem Buch über das Christentum anwendet.
Den Leserinnen und Lesern sei empfohlen, zuerst einen Blick auf das sogenannte Glossar zu werfen. Die hier kurz erläuterten Begriffe finden sich im Essay häufig wieder, wie z. B. Alterität, de-koinzidieren, Dispositiv, Inhärenz, Kohärenz, usw. (s. S. 124/125)
Am Anfang steht ein Gedenken an Sigmund Freud und Ludwig Feuerbach. Dessen Religionskritik lässt Jullien zwar unangetastet, stellt aber fest, dass diese das Christentum nicht im Ganzen trifft.
Im Christentum findet er eine Rede von der Subjektivität der Menschen, die nicht „als der Objektivität gegenüberstehend“ anzusehen ist (vgl. S. 17). Dies wird an dieser Stelle und im weiteren Fortgang des Textes am Johannesevangelium deutlich, in dem Jesus etwa das objektivierende Wort „Wunder“ durch den Begriff „Zeichen“ ersetzt.
Er knüpft hier explizit an Friedrich Nietzsche an, den er als konstruktiven Kritiker und nicht als Feind des Christentums versteht. Er meint, Nietzsche habe mit der „Umwertung aller Werte“ die Tendenz des Christentums angesprochen. Hier geht Jullien weiter, um fortan von „Ressourcen“ zu sprechen.
Die Funktionsweise des Christentums als Ressource, wird im Fortgang des Buches näher erläutert.
Die Frage der dogmatischen Wahrheit wird dabei bewusst ignoriert, da sie eher auf eine Glaubensentscheidung zielt, die Francois Jullien bewusst nicht intendiert. Er führt daher, vielleicht sogar ohne es selbst zu wollen, einen voraussetzungslosen Zugang zum Christentum ein.
Jullien beobachtet, dass das Christentum nicht nur zu einer Sprache oder einem Kulturkreis gehört, sondern dass sich die Wahrheit gerade in der Übersetzung verschiedener Sprachen abspielt (Nach dem Johannesevangelium deutet die Aufschrift am Kreuz auf die wichtigsten Sprachen: Hebräisch, Latein und Griechisch).
Interessant ist auch die hier entwickelt Rede vom „Ereignis“, was am Johannesprolog erörtert wird, den Jullien allerdings abweichend von der bisherigen Lesart übersetzt. Ein kurzer Textausschnitt dazu:
„Johannes beginnt also, der Frage nach dem Glauben vorausliegend, mit der Frage, was man denken muss, um das Ereignis in seiner Bedingung denken zu können. ‚Alles war durch ihn‘ löst das Werden im Sein auf und räumt von vornherein dem Ereignis keinen Platz im Denken ein. ‚Erschien ein Mensch‘ reduziert das Ereignis, wie es dieses, aus dem Blickwinkel eines Beobachters von außen gesehen, präsentiert.“ (S. 43)
Hier breche ich den Ausblick auf das Buch von Francois Jullien ab, mit einer Empfehlung, diese Sichtweise theologisch zu diskutieren.
Hier trifft sich aktuelle philosophische Begrifflichkeit mit einer individuellen, aber gut fundierten Schriftauslegung. Die Argumentation ist derer von Rudolf Bultmann nicht unähnlich.
Ton Veerkamp: Abschied von einem messianischen Jahrhundert, Politische Erinnerungen, Literaturbibliothek Ariadne Argument, Argument Verlag Hamburg 2020, ISBN: gebunden mit Lesebändchen, 317 Seiten (ohne Werbung), Preis: 24,00 Euro
Ton Veerkamp, Studierendenseelsorger aus Berlin, legt in diesem Buch seine persönlichen Erinnerungen vor. Doch Vorsicht, dieses Buch darf nicht untergehen, nach dem Motto: Das ist ja nur die nächste Autobiographie. Ton Veerkamp ist 1933 geboren und damit Zeitzeuge der letzten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts. Er ist gebürtiger Niederländer, kommt später nach Berlin, wird dort Studentenpfarrer für die vielen ausländischen Studierenden in Berlin, damals noch in West-Berlin. Er war zunächst Jesuit und wurde auch noch katholischer Pfarrer und verließ den Orden wegen einer Frau, die in Berlin wohnte. Er war schon im Studium sehr an protestantischer Theologie interessiert und auch links-autonom eingestellt.
Ein Beispiel: 1973 besuchte er Rudi Dutschke und überzeugte ihn, bei einer Kundgebung zu sprechen. Es war dies der erste öffentliche Auftritt Dutschkes fünf Jahre nach dem Attentat von 1968, das dieser schwer verletzt überlebte. Gegen den Rat dessen fürsorgender Frau Gretchen sagte Rudi Dutschke den Redebeitrag zu. Für mich zeigt diese Begebenheit exemplarisch, dass Ton Veerkamp keine Randfigur in der Berliner Studentenbewegung war, obwohl er selbst seine Studentenzeit schon hinter sich hatte.
Ich habe Ton selbst persönlich kennengelernt und bin ihm in der Zeit von 1976 bis 1981 ab und zu in der überregionalen Arbeit der ESG (Evangelischen Studentengemeinde) begegnet, zuerst bei einem Seminar der theologischen Kommission in Osnabrück, bei dem ich zum ersten Mal von der Bibelübersetzung Martin Bubers erfahren habe und durch seinen Vortrag auch sehr fasziniert von dieser Übersetzung war. Mit anderen Mitstreitern gründete er die Zeitschrift „Texte und Kontexte“ und ist damit Mitbegründer der „materialistischen Bibelexegese“. Was vom Namen her etwas dogmatisch klingt, ist einfach ein etwas anderer Zugang zum Text, bei dem der gesellschaftliche Kontext der Bibel mit dem eigenen Wirken in der Gesellschaft inhaltlich verknüpft wird.
Das Buch Ton Veerkamps stellt autobiografisch sein eigenes Leben dar, wobei er als engagierter Christ und politisch gebildeter Theologe entweder genau beobachtete oder sich einfach an Dinge erinnert, die er mitgeprägt hat. Aus heutiger Sicht ist es z. B. fast witzig, wie er mit seiner Ost-Berliner Freundin Marianne, einer Buchhändlerin, mit der gerade zusammengekommen war, vor einer öffentlichen Staats-Feier der DDR zum Mauerbau in Ost-Berlin kleine Flugblätter verteilte, deren 400 Exemplare mit Kohlepapier auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine hergestellt worden sind. Und dies lange vor den Jahren der Wende.
Für mich sehr spannend zu lesen war auch die Schilderung seiner Kindheit und Jugend in Amsterdam von 1933 bis nach 1945, die uns die Kriegszeit aus der Perspektive eines von Deutschland besetzten Landes vor Augen führt.
Die Autobiografie von Ton Veerkamp „Abschied von einem messianischen Jahrhundert“ ist anschaulich, spannend, tragisch und witzig zu lesen und besonders denen ans Herz zu legen, die vielleicht das eine oder andere entweder aus der Presse damals oder eigener Anschauung selbst erlebt haben. Gewidmet hat er das Buch seinen beiden Enkeln, wobei deutlich wird, dass es ebenso eine Erzählung für die Jugend ist. Gerade in der Bewegung „Friday for Future“ taucht ja auch im Auftreten und in der Organisation so manches auf, was sich rund um 1968 ereignet hat. An den Verlag Ariadne-Argument am Ende der kurzen Rezension eine kurze Frage: Warum habt Ihr das Buch als Fachbuch auf der Homepage angekündigt, wo es doch eigentlich eine autobiografische Erzählung ist und so zur Literatur bzw. Belletristik gehört hätte?
HINWEIS: Ich werde auf meiner Homepage (Blog: der-schwache-glaube) in Absprache mit dem Verlag ein paar kleine Textauszüge vorlesen, die dann deutlich machen, wie emotional ergreifend, aber auch unterhaltsam und witzig die Lektüre diese Autobiografie von Ton Veerkamp sein kann.
Michael Blume (* 20. Juni 1976 in Filderstadt) ist ein deutscher Religionswissenschaftler sowie Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus. (Wikipedia, am 16.10.2020).
Das Buch beginnt mit einer ausführlichen philosophischen Untersuchung über den Dualismus, der sich mit der Wirkung der Ideen Platons verbreitet hat. Durch sein Höhlengleichnis hat sich die Idee einer Phantasiewelt verbreitet, der eine wirkliche Welt gegenübersteht. Die Menschen befinden sich aber in der Höhle und kennen nur die Schatten der wirklichen Welt.
Daraus folgt der Dualismus mit dem besonders Kant und Nietzsche gebrochen haben, nach denen es nur eine Wirklichkeit gibt. Menschen, die sich nach der Vorgabe des Höhlengleichnisses verhalten, befinden sich sozusagen in einer gespaltenen Weltauffassung.
Mit dieser Einleitung macht Michael Blume die Verschwörungsmythen zu antiquierten, aber durchaus abendländisch nicht ungewöhnlichen Denkfiguren, die quasi durch den christlich-jüdischen Dualismus schon von Kindheit an eingeübt werden. Damit ist zugleich klar, dass an dieser Stelle der Dualismus der griechischen Antike und der Dualismus des Christentums und des Judentums in eins fallen
Einen breiten Raum nimmt daraufhin der Nationalsozialismus ein. Michael Blume geht darauf ein, dass unter den führenden Nationalsozilisten auffällig viele Akademiker waren und sogar mit Doktortitel, wie z. B. die Teilnehmer der Wannseekonferenz. Auf die Person des Philosophieprofessors aus Freiburg Martin Heidegger, geht er ausführlicher ein. Am Beispiel Martin Heideggers zeigt Michael Blume, dass die Menschen auch heute bis in die Kreise der Intelligenz anfällig sind für Verschwörungsmythen. Bei der Schilderung der Einstellung Heideggers zeigt er jedoch einige Lücken. So kommt mir der Einfluss der sogenannten „Protokolle der Weisen vom Zion“ etwas zu kurz. Auch auf seine Rektoratsrede von 1933 und seine eigene Auffassung von Nietzsche geht mir Michael Blume zu wenig ein. Er zeigt hingegen, dass Martin Heidegger sich schon in Briefen an seinen Bruder vor 1933 wohlwollend über Hitler geäußert hat. Es bleibt hingegen unerwähnt, dass seine Frau Elfride eine Nationalsozialistin der ersten Stunde war.
Am Ende des zweiten Kapitels prognostiziert Michael Blume die kommende Wahlniederlage von Donald Trump, die sich dem sinkenden Einfluss der Verschwörungsideologie verdankt. Enttäuscht war ich hingegen, dass Michael Blume auf die neue Verschwörungstheorie QAnon nicht eingeht, von der anscheinend auch Donald Trump beeinflusst ist.
Im letzten Kapitel geht Michael Blume auf die Arbeit als Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus ein. Alte antisemitische Gedanken verknüpfen sich im Netz mit der Leugnung des Holocaust. Auch Impfgegner tragen Judensterne.
In diesem Kapitel zeigt Michael Blume in einem Vier-Stufen-Modell, wie er sich die Arbeit der Überwindung des Antisemitismus in Schulen und öffentlichen Bildungseinrichtungen vorstellt.
Ängste und Emotionen auf denen Verschwörungstheorien fußen, sollen benannt und überwunden werden.
Ein Podcast „Verschwörungsfragen“ unterstützt die Bildungsarbeit mit einem kostenlosen Angebot.
Wenn sich im Freundeskreis oder in der Familie Menschen Verschwörungstheorien anschließen, gehen Angehörige „auf Distanz“ und akzeptieren zugleich die persönlichen Entscheidungen respektvoll.
Seht aber auch mal auf die am Anfang genannte Verlagshomepage, auf der auch ein Podcast mit einem 1 1/2 Stunden langen Interview zu hören ist. Ein Hingucker ist das Cover, auf dem das Wort „Verschwörungsmythen“ mit einem Augenpaar aufgebrochen wird, so dass die Leserin und der Leser sich angesehen fühlen.
Ѕibenik ist eine schöne Stadt und, wie überhaupt Dalmatien, sehr reizvoll. Wir sind 1987 zu einer Jugendfreizeit in Vodice gewesen und dabei mit dem Boot an Sibenik vorbei zu den Krk-Wasserfällen gefahren. Ich stand barfuß mitten im Bach unter einem Feigenbaum und dachte, ich sei im Paradies.
Dieses Bild hat für mich das Büchlein wachgerufen. Dafür danke ich Ihnen.
Die Durchweg kurz gehaltenen Sprüche sind aber schon eher sachlich und fragen nach Sprachlogik: Ludwig Wittgenstein schrieb den Satz: „Die Welt ist was der Fall ist.“
Ich denke, dass Ihre Sprüche so ähnlich verstanden werden. Dazwischen steht die Konjunktion. Sie fragt also nach dem Dazwischen, dem Zwischenraum, der Raum läßt und doch zu einer Aussage findet.
Sie bestätigen meine Assoziation zu Nietzsche. In einem kleinen Ausstellungskatalog aus Weimar wird die Arbeit an den Aphorismen in einem Notizbuch dokumentiert. Aphorismen sind so gesehen nah am Alltag.
Die Weisheit verbindet Alltag und Wissen, Gefühl und Logik. Dieser Weg muss weitergehen sorgen Sie mit dem zeitlosen Notizbuch, alphabetisch geordnet.
Liebe Grüße
Christoph Fleischer,
Lieber Herr Fleischer,
herzlichen Dank für Ihre Worte.
Die kleine Lebensweisheit für jedermann, kürzest möglich und unabhängig von Kulturraum und Bildungsniveau … und ein gewisser Zauber, der das Herz des Lesenden trifft … Das vor allem war mein Anliegen bei meinen Kleinen Wahrheiten. Auf dass sie das Herz des Menschen erfüllen und sich durch den strengen Alltag mit ihm wagen. Eine kleine Stütze dem Menschen an die Hand geben, einen Ratgeber mit menschlichem Blick … Zeitlos sein, was bedeuten kann: Die Möglichkeit des Überzeitlichen zu schaffen. Ob mein Büchlein in zweihundert Jahren gelesen wird, ist fraglich … – doch möglich. An manchen Tagen, aber ja, schielt es bei einem Regal nach oben, zu den Büchern von Publilius Syrus und La Rochefoucauld. „Ob ich von ihnen aufgenommen werde“, fragt es sich. Und träumt, dass sie ihn warmherzig empfangen. Eines Tages …
Herzlichst,
Rakì
Lieber Herr Rakì,
schmunzelnd muss ich an die Persees denken oder an so manches Goethewort. Heinrich Heine verpackt die Sprichwörter in seine Lyrik, z. B. „den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen“ (Wintermärchen).
Doch noch eine Frage. Der Buchtitel erinnert mich in einer Hinsicht an das Motto meiner Homepage: Der schwache Glaube: „Das Buch der kleinen Wahrheiten.“ So wie ich den starken Glauben meide, weil er selbstsüchtig macht, so meidest Du die großen Wahrheiten. Doch was genau ist hier der Unterschied zwischen groß und klein? Ich glaube es geht darum, die Referenz nicht von außen zu erfragen, von Gott, dem Volk und anderen Größen, sondern die Referenz im Klang der eignen Worte zu finden und in deren Kontext. Kleine Kritik daran wäre, dass die Einprägsamkeit des Pathos fehlt. Aber es lohnt sich, hier immer wieder nach Resonanz zu fragen.
Ach, fast vergessen: Karl Rauch Verlag, das steht für mich für den kleinen Prinzen. Was hältst Du von de Exupery?
Herzlichen Grüße und Danke für das Interview.
Lieber Herr Fleischer,
in der kurzen Zeit auf diesem Erdballen, mit den unscharfen Sinnen, die uns gegeben sind … der Abhängigkeit vom Lebensrhythmus … durch das schlagende Herz, den pochenden Puls, die Rippchen, die sich mit der Atmung auf- und abbewegen … Ach, was ist da der Mensch? Zu wie viel Wahrheit ist er im Stande? Vor allem sind seine Wahrheiten klein und bescheiden, und dienen ihm, seine Welt zu ordnen, zu strukturieren, mit ihr zu spielen. Die Wahrheit scheint ein kleines Spiel unseres Geistes; wir glauben an sie, und doch: Sie scheint bei jedermann ein wenig anders, und bald zu verschwinden. In der Jugend habe ich andere Wahrheiten wie im Alter. Und vor der Geburt? Und nach der Geburt? Ach, eine kleine Wahrheit … keine grosse, keine aufdringliche Wahrheit … daran mag ich mich gerne halten. Ein Zuckerbrot für den Geist, keine Peitsche … das macht die Kleinen Wahrheiten süss und bekömmlich. Ob der „Kleine Prinz“ ein Klassiker geworden wäre, hätte er sich „Großer Prinz“ genannt? Vor allem die Bescheidenheit, die Kurzlebigkeit unserer Gedanken, die Zurückhaltung im Allgemeinen … das könnte eine nette Haltung, eine Bedingung für manches Glück und Wohlwollen sein … Und doch: Eine „Grosse Ehre“ mit dem „Kleinen Prinzen“ abgelichtet zu werden (siehe Anhang). Mal schauen, wie viele Jahre wir uns die Hand geben dürfen … bevor der erste von uns im Nichts verschwindet …
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