Zu: Jörg Zink: Das offene Gastmahl, Gütersloher Verlagshaus Gütersloh 2013, ISBN 978-3-579-06592-2, Preis: 22,99 Euro
Mit dem Buch „Das offene Gastmahl“ legt der inzwischen neunzigjährige Jörg Zink, Pfarrer und Publizist, eine seiner besten Veröffentlichungen vor. Aufs Ganze gesehen liest sich das Buch wie eine Bilanz, in die alle Aspekte seiner theologischen Auffassung eingegangen sind, die Beschäftigung mit der Bibel in heutigem Deutsch, die Publizistik und Kirchentagsarbeit, die Friedensbewegung und Arbeit für die Schöpfung, sowie zuletzt die Mystik.
Rezension zu „Furchtlos durchs Feuer. Wie Zen-Geist ein Kloster vor den Flammen rettete,“ Colleen Morton Busch, Verlag Weltinnenraum, Bielefeld, ISBN: 3899016408, das Buch ist von Mitte September an im Handel.
Durchgängig spannend berichtet die Autorin von dem Feuer, im Jahre 2008, das sich um das Kloster, Tassajara-Zen-Mountain-Center, Carmel – Valley/CA, ausbreitete. In Kalifornien, das von enormer Trockenheit heimgesucht wurde, gehören die Herausforderungen zur Flächenbrandbekämpfung zum klösterlichen Sommer-Alltag dazu. Die Bewohner des Zen-Klosters hatten mit der verschlingenden Kraft des Feuers schon mehrfach diverse Erfahrungen gemacht. Der Ort der Übung, das Zen- Dojo, wo die Praxis der stillen Meditation im Sitzen, als Basis-Praxis der Zen-Studenten stattfindet, stand vor dreißig Jahren urplötzlich in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Laotse schreibt im Buch Tao Te King: Dreißig Speichen gehören zu einer Nabe,
Doch erst durch das Nichts in ihrer Mitte
Kann man sie verwenden;
Man formt Ton zu einem Gefäß,
Doch erst durch das Nichts im Innern
Kann man es benutzen;
Man macht Fenster und Türen für das Haus,
Doch erst durch ihr nichts in den Öffnungen
Erhält das Haus seinen Sinn.
Somit entsteht der Gewinn
Durch das, was da ist,
Erst durch das, was nicht da ist.
(Lao Tse: Tao-Te-King, Diogenes Zürich 1985)
Die Frage der Gotteserkenntnis stellt uns vor ein ähnliches Problem, wie das in dem Spruch von Laotse beschriebene. Gott ist nicht von vornherein ein Teil unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit, sondern wird daraus erschlossen oder ersichtlich. Gotteserkenntnis ist der Umgang mit dem Begriff Gott. Die vorgenannte Schwierigkeit stellt die sprachliche Gestaltung der Gotteserkenntnis vor Probleme. Die Philosophie hat eine ähnliche Schwierigkeit mit dem Begriff des Seins. Den Umgang mit dem Sein bezeichnet man als Ontologie. Alles, was das Sein benennt, ist: ein Haus ist, ein Mensch ist geboren und so weiter. Alle Verbformen von „sein“ beschreiben eine Gestalt von Wirklichkeit. Wie aber ist es mit dem Sein selbst? Der Umgang mit den Sein selbst stellt die Philosophen vor ähnliche Probleme wie die Theologen die Gotteserkenntnis. „Gotteserkenntnis, Notiz von Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen
Ina Praetorius: Ich glaube an Gott und so weiter… Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013. ISBN 978-3-579-08169-4, 16,99 €
Soso, eine Auslegung des Glaubensbekenntnisses, ein Zerlegen, ein Verhackstücken Zeile für Zeile. Will ich das Buch überhaupt lesen? Denn ich erinnere mich, unangenehm, ans Auswendiglernen: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. – Was ist das? (und so weiter)“. Luthers Erklärungen waren für uns KonfirmandInnen manchmal kryptischer als der Textabschnitt, den sie erläutern sollten. „Gott, der, die, das Ewige. Rezension von Marlies Blauth, Meerbusch 2013“ weiterlesen
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