Im Rahmen der Projektwoche „Offener Himmel“, vom 2. bis zum 11. Oktober 2015, organisiert das ifz. internationales forschungszentrum für soziale und ethische fragen die Veranstaltung „Himmelsstiege: Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt“. Dabei geht es um das Nachsinnen über die Frage nach einem gelungenen christlichen Leben im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg vom Toscaninihof „nach oben“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Inspirationen von Prof. Clemens Sedmak.
Der „Offene Himmel“ steht dieses Jahr unter dem Motto „spirits for the new world“. In der ersten Oktoberwoche finden dazu im Großraum Salzburg zahlreiche Veranstaltungen statt. Der Startschuss fällt am Freitag, den 2. Oktober um 17.00 Uhr auf den Brücken Salzburgs, mit dem anschließenden „Opera Concert for Peace“ im Salzburger Dom um 20.30 Uhr.
Offener Himmel:
HIMMELSSTIEGE: Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt
Termin: Samstag, 3. Oktober 2015, 14.00 bis ca. 15.30 Uhr Ort: Treffpunkt Toscaninihof/Clemens Holzmeisterstiege mit kleinem Aufstieg zum ifz im Edith Stein Haus am Mönchsberg (Fahrt mit Lift möglich)
Um Anmeldung wird gebeten unter:
Email: office@ifz-salzburg.at
oder
Tel: 0662 842521161
Tag des offenen Denkmals: Münster setzt Bundesmotto ideenreich um
Münster. (SMS) Präzise Zeigermechanik in der Domuhr von 1542, fein gekerbte Totentänzer im Liudgerhaus aus dem 19. Jahrhundert, ungewöhnliche Verglasungen aus den 1960-Jahren auf Haus Heidhorn – am Sonntag, 13. September, lenken die Aktiven aus Münsters Denkmalszene den Blick ihrer Gäste auf handwerkliche Finessen und technische Details. Der Tag des offenen Denkmals lockt mit Angeboten quer über die Stadt verteilt.
Bei verschiedenen Führungen lassen sich beispielsweise ganz unterschiedliche Baustile entdecken: vom Expressionismus über Jugendstil und Neorenaissance bis zur Architektursprache der Nachkriegszeit. Nicht nur der Rundgang auf den Spuren des Architekten Alfred Hensen verspricht selbst Münster-Fans ganz neue Entdeckungen im vertrauten Straßenbild.
„Auch wenn mancher es eher nicht vermutet, Münster hat diverse technische Denkmäler zu bieten“, freut sich Mechthild Mennebröcker, städtische Denkmalpflegerin, über die Vielfalt der Veranstaltungen. So zeigt die Albachtener Mühle Mühlentechnik aus über 300 Jahren. Im Pumpwerk in der Hohen Ward wird erläutert, welche Rolle es noch heute für Münsters Trinkwasserversorgung spielt. Die Speicher aus Beton am Hafen und in Coerde zeugen vom versierten Umgang mit großen Mengen. Lorenbahn und Laufkatze im Kreuzviertel erinnern an eine Motorenfabrik.
Daneben gibt es verwunschene, vergessene und unbekannte Winkel zu entdecken, zum Beispiel bei zwei Kötterhäusern in Mecklenbeck und den Schwestern der Dames du Sacre-Coeur. Doch auch Münsters Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun ist zu seinem 320. Geburtstag vertreten, ob Lotharinger Kloster, Haus Rüschhaus oder der Aegidiikirche.
Das Programm gibt es u. a. in der Münster-Information im Stadthaus 1 sowie im Internet (www.muenster.de/stadt/denkmal). Wer darin das Rathaus vermisst, muss sich eine Woche gedulden: Am 20. September informieren Vorträge und Führungen über die vielen Facetten des frisch gebackenen Trägers des Europäischen Kulturerbe-Siegels. Auch diese Veranstaltungen finden sich im Programm.
Foto: Im Raster gestellte Betonstützen gliedern die großen Kornkammern, ob im Flechtheimspeicher oder den Speichergebäuden in Coerde. Davon kann man sich am Tag des offenen Denkmals überzeugen. Foto: Stadt Münster.
Zu: Ulrike Bron und Gunnar Brand: Genuss trotz Verzicht, Lecker essen bei Lebensmittelunverträglichkeiten, AURUM im J.Kamphausen Verlag, Bielefeld 2015, gedruckt auf 100% Receycling-Papier, ISBN 978-3-89901-969-8, Preis: 19,95 Euro
Dieses Buch beginnt damit, daran zu erinnern, dass sich die Autoren Ulrike Bron und Gunnar Band als Therapeutin und als Ratsuchender begegnet sind. Dabei kam die Idee auf, einige Rezepte auszuprobieren und daraus ein Buch zu machen.
Die Therapeutin Ulrike Bron aus München ist seit Jahren auf das Thema Lebensmittelunverträglichkeiten spezialisiert und beruft sich dabei auf die Ärztin Dr. Sigrid Flade (lt. Homepage: Darmsanierung, Nahrungsmittelaustestung usw.).
25 Da trat ein Gesetzeslehrer auf, um ihn zu versuchen, und fragte: »Meister, was muß ich tun, um ewiges Leben zu ererben?« 26 Jesus erwiderte ihm: »Was steht im Gesetz geschrieben? Wie lauten da die Worte?« 27 Er gab zur Antwort: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Denken« (5.Mose 6,5) und »deinen Nächsten wie dich selbst« (3.Mose 19,18). 28 Jesus sagte zu ihm: »Du hast richtig geantwortet; tu das, so wirst du leben!« 29 Jener wollte sich aber rechtfertigen und sagte zu Jesus: »Ja, wer ist denn mein Nächster?« 30 Da erwiderte Jesus: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel Räubern in die Hände; die plünderten ihn aus, schlugen ihn blutig, ließen ihn halbtot liegen und gingen davon. 31 Zufällig kam ein Priester jene Straße hinabgezogen und sah ihn liegen, ging aber vorüber. 32 Ebenso kam auch ein Levit an die Stelle und sah ihn, ging aber vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam in seine Nähe, und als er ihn sah, fühlte er Mitleid mit ihm; 34 er trat an ihn heran und verband ihm die Wunden, wobei er Öl und Wein darauf goß; dann setzte er ihn auf sein Maultier, brachte ihn in eine Herberge und verpflegte ihn. 35 Am folgenden Morgen holte er zwei Denare (= Silberstücke) heraus (aus seinem Beutel), gab sie dem Wirt und sagte: ›Verpflege ihn, und was es dich etwa mehr kostet, will ich dir bei meiner Rückkehr ersetzen.‹ 36 Wer von diesen dreien hat sich nun nach deiner Ansicht dem unter die Räuber Gefallenen als Nächster erwiesen?« 37 Jener antwortete: »Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat.« Da sagte Jesus zu ihm: »So gehe hin und handle du ebenso!«
Liebe Gemeinde,
zunächst möchte ich das Gleichnis noch ein wenig nacherzählen…
Skizzieren möchte ich den Inhalt des Gleichnisses, indem ich nach möglichen Überschriften frage:
riskante Geschäftsreise,
unterlassene Hilfeleistung
Erste Hilfe
vom fremden Nächsten
was kostet die Pflege?
In einem Aufsatz über diesen Bibeltext hat die Theologien Dorothee Sölle Gedanken dieses Textes in die heutige Zeit übertragen. Sie erzählt Beispiele von Begegnungen und Erfahrungen, die ich kurz skizzieren möchte.
(Einige Zitate aus dem Aufsatz: Dorothee Sölle; Die Gesellschaft der Räuber und Passanten, in: Vom Nächsten, Walter Jens (Hrsg.), DtV Verlag München 1984, zuerst Stuttgart 1973, danach auch erschienen im Buch von Dorothee Sölle, Sympathie, Stuttgart 1978).
Dorothee Sölle beginnt mit der Beschreibung eines Arbeiters in einer französischen Metallfabrik. Aufgrund eines Arbeitsunfalls sind ihm verboten, schwere Lasten zu tragen. Die Kollegen glauben ihm erst, wenn er sein T-Shirt hochzieht und ihnen die Narben an seinem Rücken zeigt. Er kann nicht gekündigt werden, aber wird von einer Abteilung in eine andere versetzt. Und immer wieder das gleiche Spießrutenlaufen. Eine politische Meinung konnte er sich schon gar nicht leisten, so schreibt Dorothee Sölle: „Er war den Umständen völlig ausgeliefert. Er war das Opfer, ausgezogen, bedroht und gejagt. Auch das ist eine Geschichte von einem, der den Räubern in die Hände fiel. Jesu Erzählung spricht über das Verhalten von vier verschiedenen Gruppen von Menschen. Da gibt es Räuber und Opfer, da gibt es Vorübergehende und Helfer.“
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