Predigt über Markus 7, 31-37 auf www.kanzelgruss.de

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Moderne Psalmen, eine Voranzeige

zu Georg Schwikart: Du hörst mich, Die Psalmen in neuen Worten, Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach 2015, ISBN 978-3-89680-3, Preis: 14,99 Euro, erscheint am 18.08.2015 (Christoph Fleischer, Welver 2015)

Georg Schwikart du hörst michDiese Sammlung der Psalmen ist sehr interessant, da es sich um Bearbeitungen in aktueller Sprache handelt. Zu jedem biblischen Psalm findet sich je ein Text. Der Benediktinerpater Pirmin Hugger und der herausgebende Autor Georg Schwikart sowie die Autorin Christel Kehl-Kochanek sind mit den meisten Texten vertreten. Meinen Text zu Psalm 25 hat der Autor im Internet gefunden. Dazu gibt es auch andere Beispiele, wo der Herausgeber im Quellennachweis schlicht vermerkt: „Rechte beim Autor.“ „Moderne Psalmen, eine Voranzeige“ weiterlesen

Predigt über Lukas 18, 9-14 mit Zitaten aus dem Buch: Diskretes Christentum von Kristian Fechtner, Christoph Fleischer, Welver 2015

Verlesung des Textes Lukas 18, 9-14 (Gute Nachricht Bibel):

9Dann wandte sich Jesus einigen Leuten zu, die voller Selbstvertrauen meinten, in Gottes Augen untadelig dazustehen, und deshalb für alle anderen nur Verachtung übrig hatten. Er erzählte ihnen folgende Geschichte:

10»Zwei Männer gingen hinauf in den Tempel*, um zu beten, ein Pharisäer* und ein Zolleinnehmer*.

11Der Pharisäer stellte sich vorne hin und betete leise bei sich: ‚Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen Menschen, alle diese Räuber, Betrüger und Ehebrecher, oder auch wie dieser Zolleinnehmer hier! 12Ich faste* zwei Tage in der Woche und gebe dir den vorgeschriebenen Zehnten* sogar noch von dem, was ich bei anderen einkaufe!‘ 13Der Zolleinnehmer aber stand ganz hinten und getraute sich nicht einmal, zum Himmel aufzublicken. Er schlug sich zerknirscht an die Brust und sagte: ‚Gott, hab Erbarmen mit mir, ich bin ein sündiger Mensch!’«

14Jesus schloss: »Ich sage euch, der Zolleinnehmer ging aus dem Tempel in sein Haus hinunter als einer, den Gott für gerecht* erklärt hatte – ganz im Unterschied zu dem Pharisäer. Denn alle, die sich selbst groß machen, werden von Gott gedemütigt, und alle, die sich selbst gering achten, werden von ihm zu Ehren gebracht.«

Liebe Gemeinde,

Dieses Gleichnis klingt plausibel, ist aber bei näherem Hinsehen nicht einfach. Vom „Pharisäer“ und vom „Zöllner“. Wir wissen, dass die Pharisäer als Gegner Jesu bezeichnet werden und dass er auch sonst mit Zöllner zu tun hatte. Einige der Jünger waren Zöllner. Von daher verwundert es nicht, dass sich Jesus hier für den Zöllner ausspricht.

Ohne dieses Vorwissen, kommt das aber auch ein wenig schräg rüber. Ich las, dass bei Konfirmandinnen und Konfirmanden beide als unsympathisch gelten. Einer wegen seiner angeberischen Art und der andere wegen seiner unterwürfigen Art. Dann müsste man schon Jesu Absicht theologisch deuten, denn es geht ja indirekt auch um das Gebet. Das stille Gebet in der letzten Reihe ist Jesus wohl lieber als das laute Gebet, das jeder hören kann. Doch nun kommt für mich ein neuer Aspekt dazu, der dieses Gleichnis noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Bei dieser Betrachtung geht es gar nicht so sehr darum, wer von beiden besser oder sympathischer ist, sondern was Jesus damit eigentlich verdeutlichen möchte.

Hierbei hilft mir ein Buch, dass ich gerade lese: „Diskretes Christentum, Religion und Scham. Von Kristian Fechtner“ (Gütersloher Verlagshaus Gütersloh 2015). „Predigt über Lukas 18, 9-14 mit Zitaten aus dem Buch: Diskretes Christentum von Kristian Fechtner, Christoph Fleischer, Welver 2015“ weiterlesen

Die Marienfiguren der Bildhauerin Schürk-Frisch, Pressemeldung aus Münster

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Münster (SMS) Der Feiertag Maria Himmelfahrt (15. August) erinnert in der katholischen Kirche an die leibliche Aufnahme der heiligen Muttergottes in den Himmel. Die münstersche Künstlerin Hilde Schürk-Frisch widmete sich zeitlebens intensiv dem Motiv der Maria. Sie schuf kleine Heiligenfiguren, Bronzeplaketten, Reliefs aber auch Monotypien mit religiösen Inhalten. Ihre Marienfiguren verkörpern neben der heiligen Gottesmutter auch die weltliche Mutter. Schürk-Frisch stellt sie als Thron der Weisheit, als Schwangere, als Mutter-Kind-Gruppe mit dem Christuskind und später als die um ihren Sohn trauernde Muttergottes dar. Mehr dazu können Besucher in der Ausstellung „Neue Kunst wird gebraucht“. Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch zum 100. Geburtstag“ im Stadtmuseum erfahren. Der Eintritt ist frei. 

Konfirmandenarbeit mit Bildungsanspruch, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2015

Zu: Hans-Martin Lübking: Kursbuch Konfirmation, ein Anwendungsbuch, Für die unterschiedlichen Modelle in der Konfirmandenarbeit, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-579-07435-1, 88 Seiten A-4, Preis: 9,99 Euro (kurz: Anwendungsbuch); Hans-Martin Lübking: Kursbuch Konfirmation, Arbeitsbuch für Konfirmandinnen und Konfirmanden, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 3. Auflage 2015 (1. Auflage 2013), Broschur ISBN 978-3-579-06180-1,160 Seiten A-4, Preis: 11,99 Euro, weitere Ausgaben: Loseblattsammlung und Ringbuchordner mit eingelegter Loseblattsammlung (kurz: Arbeitsbuch); Hans-Martin Lübking: Kursbuch Konfirmation, Ein Praxisbuch für Unterrichtende in der Konfirmandenarbeit, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh2014, ISBN 978-3-579-07414-6, 240 Seiten A-4 mit CD-ROM, Preis: 22,99 Euro (kurz: Praxisbuch).

Anwendungsbuch.

Kursbuch Konfirmation von Hans-Martin Luebking
Kursbuch Konfirmation von Hans-Martin Luebking

Obwohl das Leitmedium sicherlich das Arbeitsbuch darstellt, ist zunächst einmal das Anwendungsbuch zu besprechen, da es in diesem Jahr neu erschienen ist. Da der Konfirmandenunterricht (KU) bzw. die Konfirmandenarbeit, wie es hier heißt, in den Landeskirchen der EKD nicht einheitlich ist, geht dieses Buch auf die unterschiedlichen Modelle dafür ein und geht davon aus, dass sich das Arbeitsbuch auch für unterschiedliche Modelle eignet. Die „Umbruchphase“ ist nicht zu ignorieren. Hans-Martin Lübking, langjähriger Leiter des pädagogischen Instituts der westfälischen Landeskirche in Schwerte-Villigst, bedauert die Verkürzungstendenz auf ein Jahr, befürwortet hingegen die neue methodische und organisatorische Vielfalt, z. B. die Unterstützung durch ausgebildete Teamerinnen und Teamer. „Konfirmandenarbeit mit Bildungsanspruch, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2015“ weiterlesen