Anregungen für die Gottesdienstvorbereitung, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2014

Zu: Gottesdienstpraxis Serie A, Arbeitshilfen für die Gestaltung der Gottesdienste im Kirchenjahr, I. Perikopenreihe, Band 1: 1. Sonntag im Advent bis Sexagesimae, Hrsg. von Sigrun Welke-Holtmann, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2014, ISBN 9783579075105, Preis: 18,99 Euro

1 Sonntag im Advent bis Sexagesimae vonDa die Perikopenreihe der Predigttexte zu Beginn des neuen Kirchenjahres wieder von vorn beginnt, wird sich der oder die eine oder andere fragen, ob es sinnvoll ist, ein Abo von Predigtvorbereitungsbüchern zu starten. Die bewährte Reihe „Gottesdienstpraxis Serie A“ bietet eine komprimierte und praxisorientierte Predigtvorbereitung. Für die Arbeit am PC liegt das Buchmaterial sowohl als PDF-Datei als auch als Office-Datei(-en) vor. Daneben enthält jedes Buch einen Internetzugang mit einem persönlichen Anmeldecode, um die Dateien von der Verlagshomepage herunterzuladen. Dieser Link wird laut Verlag langfristig die beigefügte CD ersetzen. „Anregungen für die Gottesdienstvorbereitung, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2014“ weiterlesen

Das Denkmal wackelt nicht, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2014

Zu: Sebastian Moll: Albert Schweitzer, Meister der Selbstinszenierung, Berlin University Press 2014, ISBN 9783862800728, Preis 29,90 Euro

Cover_Moll_Albert Schweitzer

Manchmal legt der Autor Sebastian Moll den Finger in eine Wunde, die nicht blutet. Mit Albert Schweitzer hat er sich eine lange in Vergessenheit geratene Ikone der Öko- und Friedensbewegung ausgesucht. Das Buch ist in weiten Teilen aber so gründlich recherchiert, dass man es auch als Einstieg in die Beschäftigung mit Albert Schweitzer empfehlen kann. Die Beschäftigung mit einem kritischen Geist, wie es Schweitzer war, setzt offenbar einen ebenso kritischen Geist voraus. Man spürt förmlich, wie sich der Autor diesem „Meister der Selbstinszenierung“ im Laufe der hier präsentierten Recherche näher gekommen ist. „Das Denkmal wackelt nicht, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2014“ weiterlesen

Welche Ethik folgt aus der Existenzphilosophie? Rezension von Christoph Fleischer, Welver und Markus Chmielorz, Dortmund 2014

Zu: Hans Feger, Manuela Hackel (Hrsg.): Existenzphilosophie und Ethik, Verlag de Gruyter Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-033102-8, Preis: 89,95 Euro
Link zur Homepage: http://www.degruyter.com/view/product/210534
978-3-11-033102-8Zuvor: Die in diesem Band veröffentlichten Aufsätze dokumentieren ein dreitägiges Symposion, das im Jahr 2011 an der Freien Universität Berlin internationale Expertinnen und Experten zur Existenzphilosophie zusammengeführt hat. Die Rezension basiert auf einer subjektiven Auswahl der Rezensenten. „Welche Ethik folgt aus der Existenzphilosophie? Rezension von Christoph Fleischer, Welver und Markus Chmielorz, Dortmund 2014“ weiterlesen

Fracking in Hamm? Eine Pressemitteilung.

Vor einer Probebohrung steht die Entscheidung des Rates und der Gremien der Stadtwerke
Wie verlautet, wird die HammGas die weiteren Pläne der Gesellschaft zur Flözgasförderung in der nächsten Woche bei einer Pressekonferenz öffentlich vorstellen. „Fracking in Hamm? Eine Pressemitteilung.“ weiterlesen

Petition zur Syrien-Irak-Krise, Christoph Fleischer, Welver 2014

https://www.openpetition.de/petition/online/verhandlungen-fuer-kobane

Zum Hintergrund: Über einen Link wurde ich mal wieder auf die Seite der Online-Petition aufmerksam. Da dachte ich mir, einmal eines meiner letzten Themen zu veröffentlichen und zu einer Petition zu machen. Es geht um die Tatsache, dass es selbst dort zu einem Freund-Feind-Denken kommt, wo Menschen sich für Freiheit, Toleranz, Selbstbestimmung, Demokratie usw. engagieren. Wo wir jemandem zum Freund machen, um beispielsweise gegen Vorurteile zu agieren, machen wir zugleich jemand anderen zum Feind. Intoleranz den Intoleranten! Ich verstehe Jesus anders. Er muss tatsächlich die Menschheit als Einheit gesehen haben.
Daraus folgt, dass regionale Konflikte durch diejenigen geklärt werden, die zur Region gehören. Im besagten Konflikt vertritt die Türkei zudem die NATO. Der Krieg zwingt die Gegner zu Verhandlungen. Daraus müssen doch spätestens in einer solchen humanitären Katastrophe Lösungen resultieren. Schon die Berichte über Kubane zeigen, dass die Türkei medizinische Hilfe leistet und Flüchtlinge aufnimmt. Wieviele Syrer sind schon in die Türkei geflohen und leben in Flüchtlingslagern entlang der syrischen Grenze? Es gibt also keinen Grund, der Türkei dies nicht zuzutrauen. Sie ist als Nachbarland direkt betroffen und leistet schon jetzt Hilfe.
Wir Mitteleuropäer neigen dazu, auch friedliche Konflikte erst dann zu verstehen, wenn wir sie in gut und böse, Freund und Feind eingeteilt haben. Wie ist es aber, wenn wir in jedem zuerst den Menschen sehen? Alle Menschen sind gleich geschaffen, und doch sehr verschieden. Der Wert des Menschen liegt nicht in den Unterschieden, sondern in den gemeinsamen Bedürfnissen nach Leben und Lebensgrundlagen.