Schnell, nur noch heute (dann könnte ich das Buch behalten). Bitte sendet mir die Antwort als Kommentar oder auf Twitter oder Facebook! Aber ehrlich: Ich verschenke das Buch an den/die mir den Namen dieses westfälischen Kardinals nennen, der mit mir in Aplerbeck einen ökumenischen Gottesdienst gehalten hat.
Am 13.4.2013 setzte Papst Franziskus eine Kardinalskommission zur Reform der Kurie ein. Das deutsche Mitglied hat auf seinem Bischofsstab das Bild des sinkenden Petrus. Er schreibt: „Wenn ich mich auf meinen Bischofsstab stütze, dann stürze ich mich im übertragenen Sinn gerade nicht auf einen stolzen, erhabenen, unerschrockenen Glauben, sondern auf den schwachen Glauben, den ‚Senfkornglauben‘, wie ihn Jesus an anderer Stelle nennt, einen Glauben, der den Zweifel kennt.“ Wie heißt der Autor des Buches? Die Stichwortsuche müsste dabei eigentlich helfen können. Dem/der ersten, der/die diese Frage zu diesem Text beantwortet, schenke ich das Buch zum heutigen Tag des Buches.
Petrus begann zu sprechen: »Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott keine Unterschiede macht! Er liebt alle Menschen, ganz gleich, zu welchem Volk sie gehören, wenn sie ihn nur ernst nehmen und tun, was vor ihm recht ist. Seinem Volk Israel hat er die Botschaft verkünden lassen, dass er Frieden gestiftet hat durch Jesus Christus – aber dieser Jesus Christus ist ja der Herr über alle! Ihr habt sicherlich erfahren, was sich im jüdischen Land zugetragen hat, beginnend in Galiläa, nachdem Johannes zur Taufe aufgerufen hatte. Ihr wisst von Jesus aus Nazareth, den Gott zum Retter bestimmt und mit seinem Geist und seiner Kraft erfüllt hat. Wo er hinkam, tat er Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte; denn Gott stand ihm bei. Wir können alles bezeugen, was er im jüdischen Land und in Jerusalem getan hat. Die Juden/besser: die Menschen dort töteten ihn, sie hängten ihn ans Kreuz, an das Fluchholz. Aber Gott hat ihn am dritten Tag vom Tod auferweckt und ihn sichtbar erscheinen lassen – nicht vor dem ganzen Volk, sondern vor den Zeugen, die er im Voraus dazu bestimmt hatte. Wir, die Apostel, sind diese Zeugen; wir haben mit Jesus gegessen und getrunken, nachdem er von den Toten auferstanden war. Und uns gab Jesus den Auftrag, dem Volk Israel zu verkünden und zu bezeugen, dass er von Gott zum Richter über die Lebenden und die Toten eingesetzt ist. Alle Propheten haben von ihm gesprochen; sie bezeugen, dass durch die Macht seines Namens alle Menschen die Vergebung ihrer Schuld empfangen sollen, alle, die auf ihn vertrauen. «
Liebe Gemeinde,
Ostern heißt: das Unmögliche ist geschehen. Der Gekreuzigte lebt und wirkt. Die Geschichte hat sich gedreht. Solche Ereignisse geschehen selten. Anknüpfend an den Predigttext möchte ich einmal eine ganz persönliche Vision entwickeln auf ein neues Ostern, auf einen Tag, an dem wieder Unmögliches geschehen wird.
Erinnerungsveranstaltung zur Bücherverbrennung
Der Kunst- und Vortragsring erinnert an die geistige Barbarei von 1933
Lippstadt. Es ist kaum zu ermessen, welchen Verlust das Geistesleben eines Volkes erleidet, wenn sich die Machthaber der unbeliebten und als gefährlich erachteten Literatur zu entledigen versuchen. Das geschah bei der Bücherverbrennung 1933, und nicht nur in Berlin. An dieses Geschehen geistiger Barbarei muss immer wieder erinnert werden als Warnung in einer Gegenwart, die dagegen nicht geschützt ist, wenn auch heute die geistigen Scheiterhaufen anders aussehen. „Zweiter Beitrag zum Tag des Buches am 23.04.2014“ weiterlesen
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