Bei der Übertragung der Artikel auf die Seite des Blog vermeide ich doppelten Content. Die Artikel, die im Deutschen Pfarrerblatt erschienen sind, sind über den jeweiligen Link zu erreichen. Dort steht auch eine Druckfunktion und die Ausgabe der Datei als PDF zur Verfügung.
Zur Ankündigung von:
Nikolaus Schneider, Martin Urban: Was kann man heute noch glauben? Ein Disput, mit Cartoons von Oswald Huber, Gütersloher Verlagshaus 2013, ISBN 978-3-579-08501, Preis 12,99 Euro, erschienen am 23.09.2013, Interview zur Ankündigung:
http://www.randomhouse.de/Interview_mit_Nikolaus_Schneider_und_Martin_Urban_zu_Ihrem_Buch_Was_kann_man_heute_noch_glauben/aid48602.rhd?aid=48602
Zuvor: Martin Urban, geboren 1936, war bis 2002 Leiter der Wissenschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung. Im Jahr 2009 veröffentlichte er das Buch „Die Bibel, eine Biografie“. Darin zeigt er die Gedanken eines kritisch-reflektierenden Zeitgenossen zu den Konsequenzen der historisch-kritischen Erforschung der Bibel ohne Rücksicht auf mögliche kirchlich-theologischen Vorgaben. Zum Schluss heißt es darin: „Man muss sehen, dass das Alte Testament sowie auf andere Weise das Neue Testament Deutungsprozesse zeigen – und nicht die geschichtliche Wahrheit.“ (Urban, s. u., S. 353)
Zu: Othmar Keel: Jerusalem und der eine Gott, Vandenhoeck und Ruprecht Göttingen 2011, ISBN Print: 9783525540107, ISBN E-Book: 9783647540108, Preis: 19,99 Euro, Bezugsquelle: http://www.v-r.de/de/title-1-1/jerusalem_und_der_eine_gott-1007707/
Othmar Keel, geboren 1937, schweizerischer katholischer Theologe, widmet seine wissenschaftliche Arbeit der gründlichen religionsgeschichtlichen Untersuchung der Bibel. Besonders eindrücklich sind die Zeichnungen archäologischer Zeugnisse wie Amulette, Münzen, Inschriften u. ä ., die vor allem in den letzten Jahrzehnten in Jerusalem gefunden wurden. Das hier zu rezensierende Buch fasst die Ergebnisse des weit umfangreicheren Bandes „Jerusalem und die Entstehung des Monotheismus“ (ds., Göttingen 2007) zusammen. Besonders vor dem Hintergrund der von Jan Assmann* u. a. vertretenen These zur Geschichte des Monotheismus als Instrument von Gewalt nach Innen und Außen ist der Band von Othmar Keel bemerkenswert. Kurz gesagt: Die historische Einordnung der archäologischen Zeugnisse, die in Jerusalem gefunden wurden und das Geschichtsbild, das sich aus dem vordergründig verstandenen Bibeltext ergibt, sind nicht miteinander in Deckung zu bringen. „Die Bibel ohne Scheuklappen lesen. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen
Gehalten wird die Predigt im Abendmahlsgottesdienst in Möhnesee-Körbecke am Sonntag Jubilate
[1,1] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. [2] Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. [3] Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. [4a] Und Gott sah, dass das Licht gut war. [ … ]
[26] Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. [27] Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
Zu: Notker Wolf, Leo G. Linder: Jesus, Ein Leben, Gütersloher Verlagshaus Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06578-6, Preis 19,99 €.
Zunächst sollte man das Nachwort „Entstehungsgeschichte“ zur Kenntnis nehmen. Die Erkenntnis Albert Schweitzers, ein Leben Jesu können nicht geschrieben werden, die hier ausgelassen wird, relativiert hier zumindest den Anspruch des Titels „Jesus, Ein Leben“. Leider bleibt ebenfalls unerwähnt, inwieweit die Evangelienharmonie (z. B. Diatessaron des Tatian, verfasst um 170), die auch den Heliand beeinflusste, auf die Konstruktion des Buches einwirkte. Klar ist auch hier: auch aus der plausibelsten Abfolge der Neutestamentlichen Erzähltexte kann kein Bild des Lebens Jesu gewonnen werden. „Jesus-die Gestalt des Heiligen, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2012“ weiterlesen
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