Ina Praetorius: Ich glaube an Gott und so weiter… Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013. ISBN 978-3-579-08169-4, 16,99 €
Soso, eine Auslegung des Glaubensbekenntnisses, ein Zerlegen, ein Verhackstücken Zeile für Zeile. Will ich das Buch überhaupt lesen? Denn ich erinnere mich, unangenehm, ans Auswendiglernen: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. – Was ist das? (und so weiter)“. Luthers Erklärungen waren für uns KonfirmandInnen manchmal kryptischer als der Textabschnitt, den sie erläutern sollten. „Gott, der, die, das Ewige. Rezension von Marlies Blauth, Meerbusch 2013“ weiterlesen
Die eisernen Körbe am Kirchturm von St. Lamberti sind ein Wahrzeichen der Stadt, das nicht nur Touristen einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Die Käfige führen Jahrhunderte später noch den öffentlichen Tod der Anführer der Täuferbewegung Jan van Leiden, Bernhard Knipperdolling und Bernd Krechting vor Augen. Die Täufer wurden am 22. Januar 1536 auf Geheiß des Bischofs auf dem Prinzipalmarkt erbarmungslos mehrere Stunden lang gefoltert, hingerichtet und ihre Leichen in den drei Käfigen am Kirchturm zur Schau gestellt.
Zu: Bruno Preisendörfer: Die Schutzbefohlenen, Psychosozial-Verlag Gießen 2013, ISBN 978-3-8379-2251-6, Preis: 19,90 €
Wenn es doch auch wenig hilfreich ist, die Pointe einer Erzählung oder eines Romans in einer Rezension vorwegzunehmen so ist es umso einfacher und wichtiger, seine inhaltliche Linie auf einen Punkt zu bringen. Die Frage, die Bruno Preisendörfer mit seinem Titel stellt und in Form einer Erzählung erzählerisch beantwortet, lautet: „Wer sind die Schutzbefohlenen? Wofür und wovor werden sie geschützt?“
Erzbischof Zollitsch erlebte bei Synode „eine hörende und lernende Kirche“
Freiburg / Rom (pef). Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat auf der Bischofssynode in Rom „dankbar die Weltweite unserer katholischen Kirche erlebt.“ Es sei deutlich geworden, wie sehr das Thema der Synode – die Frage der neuen Evangelisierung – ein gemeinsames Anliegen ist und alle Kontinente betrifft: „Die Frage, wie wir den Menschen nahe genug sind und auf sie hören; die Frage wie wir im Heute den Glauben leben und bezeugen, ist uns gemeinsam. Das Bemühen in einer säkularen und pluralen Welt den Glauben in neuer Weise, in einer verständlichen Sprache und mit neuen Bildern zu verkünden, verbindet uns.“ „‚Himmel ist mehr als Sonne, Mond und Sterne.‘ – Lernende Kirche will auch mit Distanzierten ins Gespräch kommen: www.wir-glauben-an-gott.de.“ weiterlesen
Gehalten am Sonntag Rogate 2013 in Bad Sassendorf-Neuengeseke und in Möhnesee-Körbecke
[5] Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. [6] Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. [7] Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. [8] Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. [9] Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. [10] Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. [11] Unser tägliches Brot gib uns heute. [12] Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. [13] Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. [14] Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. [15] Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Liebe Gemeinde,
wir haben in diesem Predigttext eine kurze Anweisung zum Beten und das Vater Unser gehört, das typische Beispielgebet Jesu. Im Zusammenhang beider Texte steht dieses Zentralgebet als Beispiel für die Kürze des Gebets, die Jesus fordert. Die knappen Stichworte sind jeweils mit eigenen Vorstellungen und Beispielen zu füllen. „Predigt über Matthäus 6, 5 – 15, Das Vater Unser, Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen
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