Zu: Christoph Henning: Marx und die Folgen, J. B. Metzler im Springer Verlag, Stuttgart 2017, gebunden, 149 Seiten, ISBN: 978-3-476-02675-0, Preis: 16,95 Euro
Der erste, recht kurze Teil gibt eine Übersicht über den Lebensweg von Karl Marx (1818-1883). Ich trage daraus einige Beobachtungen zusammen:
Vor 200 Jahren ist er geboren, und zwar am 5. Mai 1818 in Trier. Schon um 1848/49 endet sein öffentliches Leben als Journalist in und für Deutschland. Danach lebt und schreibt er im Exil in London, wo er mit Familie bis zu seinem Tod lebt. „Marx bleibt, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2018“ weiterlesen
Jürgen Straub: Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog, Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften, Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015, Herausgegeben von der Gesellschaft für Kulturpsychologie, Mit einem Statut zum Ernst-E.-Boesch-Preis vom Vorstand der Gesellschaft für Kulturpsychologie und einer Laudatio von Jens Brockmeier, Psychosozial-Verlag, Gießen 2016, kartoniert, 226 Seiten, ISBN: 978-3-8379-2612-5Preis: 24,90 Euro
So interessant und aufregend der Titel des Buches ist, so schwierig und uneinheitlich sind die Untertitel. So steht am Anfang der Lektüre eine Recherche, die in meinem Fall durchaus fehlerhaft sein kann, da ich mich in diesem Metier als Laie empfinde. Der hier als Autor genannte Jürgen Straub ist erster Preisträger des Ernst-E.-Boesch-Preises. Ernst-E.-Boesch, nach dem dieser Preis benannt ist, starb im Jahr 2014 und hinterließ der Gesellschaft für Kulturpsychologie eine Stiftung, nämlich die des nach ihm benannten Preises. Ernst E. Boesch war am Fachbereich Psychologie der Ruhruniversität Bochum tätig und hat dort die besondere Disziplin der Kulturpsychologie begründet. Diese sozialpsychologische Ausrichtung steht immer etwas in Konkurrenz zu der sonst eher individualpsychologischen Ausrichtung des Faches Psychologie. „Kulturpsychologie, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2017“ weiterlesen
Bei meiner Rezensionsarbeit sind einige Bücher zusammengekommen, die ich nicht ganz gelesen habe und zu denen ich zunächst keine Rezension schreiben wollte. Wer jedoch kurz vor Weihnachten ein Buch sucht als Geschenk, könnte auf eines aus dieser Sammlung zurückgreifen wollen. Die angegebenen Preise beziehen sich allesamt auf die Printausgaben.
Ich schreibe diese Sammelrezension, während russisches Erdgas für die angenehme Wärme in unserer Wohnung sorgt und hoffe, dass das auch so bleibt. Vielleicht sind ja einige der genannten Titel noch für den Gabentisch zu besorgen.
Wer einen dieser Titel von mir bekommen möchte, sollte diesen Beitrag mit einem begründenden Satz kommentieren z. B.: „Mich interessiert das Buch …, weil…“. Ich zahle das Porto und Ihr spendet dafür auf das Konto der Johanniter Unfallhilfe DE02370205004102686294 Betreff Hospiz Soest. Danke.
Zu: Bruno Preisendörfer: Hat Gott noch eine Zukunft? Glaube – Alltag – Transzendenz, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7776-2286-6, Preis: 19,80 Euro
Deutschland ist zugegebenermaßen ein säkulares Land, doch immerhin mit religiöser Prägung. Es wäre daher schon recht verwunderlich, wenn nicht nur die Gesellschaft auf die Religion einwirken würde, was sie zweifellos beabsichtigt, sondern auch die Religion des Christentums, die über Jahrhunderte präsent ist, die Gesellschaft prägen würde. Man kann nach 2000 Jahren Christentum nicht so tun, als wäre eine säkulare Gesellschaft komplett ohne religiöse Einflüsse denkbar. In diesem Sinn eröffnet der Autor des Buches „Hat Gott noch eine Zukunft?“ eine breite Palette gesellschaftlicher Themen, die auf irgendeine Weise mit religiösem Einfluss zu tun haben. „Die Religion in der Gesellschaft wahrnehmen und respektieren, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013“ weiterlesen
zu: Andreas Kilian: Die Logik der Nicht-Logik, Wie Wissenschaft das Phänomen Religion heute biologisch definieren kann, alibri-Verlag Aschaffenburg, 2010, ISBN 978-3-86569-062-3, Preis 17 Euro
Es ist im Prinzip nicht neu oder revolutionär, sich von profan wissenschaftlicher Seite dem Phänomen Religion zu nähern, man denke nur an Ludwig Feuerbachs Werk „Das Wesen des Christentums“ (1841). Der Autor Andreas Kilian, selbst promovierter Biologe, bringt hierzu aktuelle Beobachtungen aus der Biologie ins Spiel. Interessanterweise eröffnet er das Buch mit einer Überlegung zur Definitionsfrage. „Die Definition der Religion als Definitionslosigkeit. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2011“ weiterlesen
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