Pflanzaktion im Soester Stadtpark zum 25. Tag der Deutschen Einheit
Kreis Soest (kso.2014.09.29.434.jdw). Ein etwas ungewöhnliches Denkmal entsteht am Freitag, 3. Oktober 2014, im Soester Stadtpark, denn es lebt und wächst. Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Deutsche Einheit“ pflanzt der Kreisverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, vertreten durch seinen Vorsitzenden, Bundestagsmitglied Bernhard Schulte-Drüggelte, zusammen mit Landrätin Eva Irrgang drei Bäume. Sie sollen an die deutsche Wiedervereinigung erinnern. „Drei Bäume bilden lebendiges Denkmal, Pressemeldung“ weiterlesen
Karen Armstrong nimmt die aktuelle Diskussion auf und zeichnet eine Geschichte der Gewalt nach. Sie bezieht sich dabei auf die moderne Trennung von Staat und Religion nach der Aufklärung in den westeuropäischen und nordamerikanischen Gesellschaften. Ihr besonderer Blick richtet sich auf die staatliche Gewalt, mit der z. B. im Iran und in Ägypten im Zuge einer, man könnte sagen, historisch verspäteten Modernisierung und Säkularisierung gläubige Muslime Gewalt erfahren haben. Sie erleben das Verbot, ihre Religion öffentlich zu zeigen zudem als unvereinbar mit den Grundrechten der westlichen Demokratien. Armstongs Schluss daraus ist eine historische Einordnung von Säkularismus, dem sie universelle Gültigkeit abspricht. Wenn dann noch den Religionen, insbesondere dem Islam, eine inhärente Gewalt zugesprochen und religiöses Denken als vormodern und „primitiv“ abgewertet wird, dann wird verschleiert, dass Fundamentalismus historisch gesehen eine Reaktion auf die gewalttätige Durchsetzung von Sakularismus erscheint.
Karen Armstrong ist britische Religionswissenschaftlerin. 2009 rief sie die „Charta of Compassion“ ins Leben, ein Dokument, das einlädt, religiöse, ideologische und nationale Grenzen zu überwinden. (Vgl. http://charterforcompassion.org/sign-share-charter abgerufen am 27.09.2014)
14Wir bitten euch weiter, liebe Brüder und Schwestern:
Weist die zurecht, die ein ungeregeltes Leben führen.
Ermutigt die Ängstlichen.
Helft den Schwachen und habt Geduld mit allen.
15Achtet darauf, dass niemand von euch Böses mit Bösem heimzahlt.
Bemüht euch vielmehr stets, das Gute zu tun, im Umgang miteinander und mit allen Menschen.
16Freut euch immerzu!
17Betet unablässig!
18Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind.
19Unterdrückt nicht das Wirken des Heiligen Geistes.
20Verachtet nicht die Weisungen, die er euch gibt.
21Prüft aber alles, und nehmt nur an, was gut ist.
22Von jeder Art des Bösen haltet euch fern!
23Gott aber, der uns seinen Frieden schenkt, vollende euch als sein heiliges Volk und bewahre euch völlig unversehrt, fehlerlos an Geist, Seele und Leib, für den Tag, an dem Jesus Christus, unser Herr, kommt. 24Gott ist treu, der euch berufen hat; er wird euch auch vollenden.
Liebe Gemeinde,
die Drüggelter Kapelle am Möhnesee kann es wahrlich mit den großen Kirchen der Soester Innenstadt aufnehmen, denn sie ist ein Unikat. Das kleine Kirchenschiff ist rund und wird von 12 Säulen umrahmt. Die Säulenkapitelle, also die Träger des Gewölbes haben grafische Zeichnungen, die man kaum deuten kann. Eines aber ist klar, sie sind alle unterschiedlich. Keine Säule ist wie die andere. Sicherlich muss man bei diesen zwölf Säulen zuerst an das Volk Israel denken oder an die Apostel Jesu. Doch auch hier in diesem Text befindet sich die Zahl zwölf. Der Text enthält zwölf Aufforderungen oder Ratschläge.
Spagat zwischen dichten und dienen / Themenabend im Stadtarchiv am Donnerstag, 18. September / Anmeldung erforderlich
Münster (SMS) „O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehen“, so beginnt die Ballade „Der Knabe im Moor“, die den Schulweg eines sensiblen Jungen im Münsterland des 19. Jahrhunderts beschreibt. Diese aufregenden sechs Strophen sind den meisten Schülerinnen und Schülern geläufig. Verfasst hat sie Annette von Droste-Hülshoff. Um das Leben und Wirken der weltweit bekanntesten deutschen Dichterin des 19. Jahrhunderts geht es am nächsten Themenabend im Stadtarchiv. Dr. Rita Kauder-Steiniger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum Münster, stellt die Dichterin am Donnerstag, 18. September, vor.
Annette von Droste-Hülshoff wurde am 12. Januar 1797 als zweites von vier Kindern auf Burg Hülshoff geboren. Ihre Familie gehörte zum katholischen münsterländischen Adel. Da sie unverheiratet war, wurde von ihr erwartet, dass sie sich den Wünschen der Mutter oder des ältesten Bruders fügte und beispielsweise Krankenpflege oder Unterricht für Verwandte übernahm. „Annette von Droste-Hülshoff zwischen Familie und Literatur, eine Pressemeldung“ weiterlesen
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