Der neue Papst, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2014

Zu: Esther-Marie Merz, Mathilde Schwabeneder: Franziskus, Vom Einwandererkind zum Papst, Mit einem Vorwort von Bischof Erwin Kräutler, Styria Premium in der Verlagsgruppe Styria, Wien, Graz, Klagenfurt 2013, ISBN 978-3-222-13415-9, Preis: 24,99 Euro

20140104-220906.jpgEsther-Marie Merz und Mathilde Schwabeneder verbinden als ORF-Korrespondentinnen die Kenntnisse der Kirche Lateinamerikas und der Situation des Vatikans. Ihr Bericht über „Jorge“, wie der neue Papst Franziskus von seinen Freunden nach wie vor genannt wird, ist von großer Sympathie getragen. Dabei gehen die Autorinnen durchaus akribisch ins Detail und schildern die Facetten des Werdegangs von Jorge Mario Bergoglio vom Literaturlehrer über den Ordensgeistlichen und Bischof in Buenos Aires in Argentinien. „Der neue Papst, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2014“ weiterlesen

Burn-Out bearbeiten, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Wolfgang Krahé & Heinz J. Weigt: Mein erschöpftes Ich, Burnout – Energieblockaden lösen und die Lebenskraft wiederfinden, weltinnenraum.de J. Kamphausen Verlag, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-89901-791-5, Preis 19,95 Euro

Dieses Buch zum Burnout ist ein Buch zweier Praktiker. Daher werden nicht nur theoretische Grundlagen geliefert, sondern auch Übungsbeispiele vorgestellt. Diese Rezension geht allerdings auf die Übungen kaum ein, weil sie von psychologischer Seite her fachlich zu beurteilen wären. Stattdessen werde ich anhand einiger ausgewählter Zitate das Verständnis der Autoren zum Begriff Burnout vorstellen und zeigen, welcher therapeutische Ansatz sich daraus ergibt.

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Glaubensaussagen kritisch bedenken, Rezension von Markus Chmielorz und Christoph Fleischer, Dortmund und Werl 2013,

Zu: Ansgar Beckermann: Glaube, in: Grundthemen Philosophie hrsg. von Dieter Birnbacher, Pirmin Stekeler-Weithofer, Holm Tetens, Walter de Gruyter Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-027985-6, Preis: 19,95 Euro

Ansgar Beckermann, emeritierter Philosophieprofessor aus Bielefeld, plädiert am Ende seiner Religionsphilosophie für den Atheismus mit dem pragmatischen Argument, dass für die Existenz Gottes und übernatürlicher Kräfte nichts spricht. Er meint mit seinem Buch insgesamt gezeigt zu haben, dass der Atheismus gegenüber der Annahme der Existenz Gottes den Vorteil hätte, dass er die Menschen quasi zur Übernahme eigener Verantwortung anstiften würde. Diese Argumentation jedoch ist zwar möglich, aber nicht zwingend. Eine geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung ohne Rhetorik ist anscheinend kaum möglich und führt so letztlich immer zur Evidenz oder zur Glaubwürdigkeit der Aussagen.

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Welt-Wirtschaft neu denken, Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Ross Jackson: Occupy World Street, Roadmap für den radikalen Wandel, Hirzel-Verlag Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7776-2342-9, Preis 19,80 Euro

Dieses Buch von Ross Jackson verbindet Sachkunde von Ökologie und Ökonomie auf vielleicht bisher so nicht erkannte Art und Weise. Vielleicht könnte es noch mehr Leserinnen und Leser erreichen, wenn Jackson mit der eigentlichen Hauptthese begonnen hätte, anstelle die inzwischen doch recht bekannten Zukunftsszenarien des Peak Oil darzustellen. Der Begriff „Gaia-Weltordnung“ mutet auch ein wenig mythisch an, zumal man weiß, dass Gaia der Name für die Göttin Erde ist.

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Eigene Kraftquellen herausfinden. Rezension von Christoph Fleischer, Werl 2013

Zu: Clemens Sedmak: Innerlichkeit und Kraft, Studie über epistemische Resilienz, Herder Verlag Freiburg 2013, Forschungen zur europäischen Geistesgeschichte, Band 14, ISBN 978-3-451-34146-5, Preis: 49,00 Euro

20131213-202449.jpg Clemens Sedmak, Professor für Philosophie und Leiter des Instituts IFZ in Salzburg (Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen) betreute bereits die interdisziplinäre Arbeit zu „Patristik und Resilienz“ (Akademie Verlag Berlin 2012). Jetzt legt er die Resultate seiner persönlichen Arbeit zum Thema „Resilienz“ vor, die sich besonders darin ausdrückt, dass er den Begriff „epistemische Resilienz“ einführt, der hier auch schon im Untertitel zu lesen ist. „Epistemische Resilienz ist Widerstandskraft, die aus inneren Quellen (im Gegensatz zu äußeren Quellen wie persönlichen Beziehungen, sozialen Kontakten, politischen und rechtlichen Strukturen, institutionellen Rahmenbedingungen, physischen Tangibilitäten oder kulturellen Sichtbarkeiten) gespeist wird.“ (S. 36).
Resilienz selbst ist im Bild gesprochen die Kraft, die ein lebendiger Baum aufweist, um nach einer Windböe, in der er sich neigt, in die Ausgangslage zurückzukehren (kein Zitat).

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