Der christliche Glaube zwischen Moderne und Religion
Autor: christoph.fleischer
Christoph Fleischer, evangelischer Pfarrer in Westfalen, Mitglied in der Gesellschaft für evangelische Theologie und in der Dietrich Bonhoeffer Gesellschaft.
Am Dienstag, 12. April um 19:30 Uhr hält Prof. Dr. Marco Schöller, Professor für Islamische Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, einen Vortrag zum Thema „Der islamische Staat (IS): Hintergründe, Fakten, Hypothesen“ in der VHS Lippstadt.
Der IS wird in einen historischen Kontext eingeordnet und unter verschiedenen Gesichtspunkten näher betrachtet. Folgende Fragen stehen im Fokus: Wie islam(ist)isch ist eigentlich der IS? Welche Grundmotivationen sind bei fanatischen Gruppierungen zu erkennen? Welche Zielrichtungen werden von diesen Gruppierungen verfolgt? Was charakterisiert ihre Anhänger und welche Beweggründe haben sie? Prof. Dr. Schöller wird auch versuchen, einen Bezug zu der heutigen Situation herzustellen.
Rezension zu: Daniel Schwerd: Politik aus Notwehr – Das Erbe der Piratenpartei, epubli GmbH 2016, ISBN 999 9 999 99999 9, Preis: 15 Euro hier: http://politik-aus-notwehr.de/
In der folgenden Rezension möchte ich das Buch „Politik aus Notwehr – Das Erbe der Piratenpartei“ vorstellen, zu dem mir leider nur eine Leseprobe vorlag.
Daniel Schwerd war ehemals Mitglied der Piratenfraktion im Nordrhein-Westfälischen Landtag und ist weiterhin fraktionsloses Mitglied des Landtages. Vor seiner Zeit in der Politik arbeitete der Autor unter anderem als Datenbankprogrammierer und selbstständiger Unternehmer.
Zu: Donatella Di Cesare: Heidegger, die Juden, die Shoah, Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2016, 406 Seiten, ISBN 978-3-465-04253-2, Preis: 29,95 Euro.
Die Erstausgabe dieses Buches ist 2014 in italienischer Sprache erschienen. Die Autorin Donatella Di Cesare, Professorin für Sprachphilosophie und jüdische Philosophie in Rom, die auch in Deutschland studiert und gelehrt hat, hat die deutsche Übersetzung selbst erstellt. Dabei wurde der Text der ersten Auflage um einige Abschnitte erweitert, da inzwischen noch weitere Ausgaben der „Schwarzen Hefte“ Heideggers der Öffentlichkeit vorlagen. Donatella Di Cesare hat sich bereits in der Diskussion um Martin Heideggers Antisemitismus geäußert, wie z. B. bei der Tagung des Martin-Heidegger-Instituts an der Bergischen Universität Wuppertal 2014 (Peter Trawny, Andrew J. Mitchell, Heidegger, die Juden, noch einmal, Frankfurt/Main 2015) oder im Philosophiemagazin Hohe Luft (siehe hier: http://www.hoheluft-magazin.de/heidegger/). „Philosophie im Kontext – Heidegger im Licht des Antisemitismus, Rezension von Christoph Fleischer, Welver 2016“ weiterlesen
Zu: Jürgen Moltmann: Ethik der Hoffnung, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010, ISBN: 978-3-579-01929-1, Preis: 22,95 Euro
Ethik der Hoffnung von Juergen Moltmann
Jürgen Moltmann wird am 8. April 2016 90 Jahre alt. Dazu ist im Gütersloher Verlagshaus eine zehnbändige Ausgabe seiner wichtigsten Schriften erschienen (siehe Hinweis unten). Diese Ausgabe enthält unter anderem: „Theologie der Hoffnung“, „Der gekreuzigte Gott“, „Kirche in der Kraft des Geistes“, „Der Weg Jesu Christi“ und „Gott in der Schöpfung“. Jürgen Moltmann hat in seiner aktiven Zeit als Theologieprofessor in Tübingen in diesen Büchern die theologischen Themen der systematischen Theologie bearbeitet und hat dieser Theologie seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Prägend ist für ihn eine gegenwartsbezogene Theologie, die immer in Verantwortung vor der biblischen Tradition begründet wird, aber nie ohne Bezug auf Aktualität ausgearbeitet wird, wobei der situationsethische Ansatz mitgedacht ist. Der Verlag musste für die Studienausgabe eine Auswahl treffen. Es ist jedoch schade, dass die späten Bücher Jürgen Moltmanns hier nicht exemplarisch aufgenommen worden sind, wie zum Beispiel das im Jahre 2010 erschienene Buch „Ethik der Hoffnung“, das hier vorgestellt wird.
(Die Predigt wird am Ostersonntag in Günne und Meiningsen gehalten.)
Ich erinnere euch, Geschwister, an die frohe Botschaft, die ich euch brachte, die ihr auch angenommen habt und mit der ihr auch auf festem Boden steht.
Durch sie seid ihr auch befreit worden, wenn ihr sie festhaltet in dem Geist, in dem ich sie euch verkündete; ohne diese Botschaft höhlt ihr euer Vertrauen aus. Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was auch ich empfangen habe:
Der Messias ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schrift schon sagt. Er wurde begraben und am dritten Tag aufgeweckt nach der Schrift. Von Kephas und dann den Zwölf wurde er als Lebendiger gesehen. Danach erschien er mehr als 500 Geschwistern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, nur einige sind schon tot. Und er erschien danach noch Jakobus und allen Apostelinnen und Aposteln. Als Letztem erschien er auch mir als einer Nachgeburt.
Denn ich bin der Geringste in der apostolischen Gemeinschaft und nicht wert, Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Durch Gottes Freundlichkeit bin ich geworden, was ich jetzt bin, und Gottes Freundlichkeit zu mir ist nicht enttäuscht worden. Ich habe nämlich mehr als alle anderen geschuftet – nicht aus angeborener Kraft, sondern weil Gottes Freundlichkeit mich begleitet hat. Doch gleich, ob die anderen oder ich: So haben wir verkündigt, und so habt ihr geglaubt.
Liebe Gemeinde,
das Osterfest hat es mit einem Begräbnis zu tun. Jesus ist am Kreuz gestorben und im Grab des Ratsherrn Josef von Arimathäa beigesetzt worden. Das Grab wurde bewacht. Doch die Wachen waren in die Flucht geschlagen worden. Am frühen Morgen des 3. Tages, also nach weniger als 36 Stunden, war das Grab leer, als drei Frauen den Leichnam einmal einbalsamieren wollten. Jesus hat sich dem Begräbniskult verweigert. Der Leichnam schlicht verschwunden. Es hieß, dass Jesus auferstanden sei. Was mit dem Leichnam passiert ist, interessiert von da an niemanden mehr, denn Jesus begegnet den Jüngerinnen und Jüngern persönlich. Dass es sich dabei um Erscheinungen also um Visionen handelt, daraus macht die Bibel kein Hehl. Aber es sind sehr realistisch wirkende Erscheinungen, da Jesus zum Teil mehreren Aposteln gleichzeitig begegnet. Die Zeit der Erscheinungen Jesu ist 40 Tage nach Ostern allerdings auch wieder vorbei. Jesus wird, wie es heißt, in den Himmel aufgenommen. Die Gegenwart des Auferstandenen ist von nun an das Bekenntnis zu ihm. „Osterpredigt über 1. Korinther 15, 1-11, Christoph Fleischer, Welver“ weiterlesen
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.